Ich kann die oft genannte Aussage, dass man mit VPN automatisch günstigere Abo-Preise bekommt, nicht bestätigen. Trotz NordVPN und längerem Aufenthalt in Südostasien bleiben meine Preise auf Schweizer Niveau.
Ich habe das auch intensiv (inkl. mit KI) durchgespielt – das Ergebnis ist immer gleich: Über Zahlungsdaten, Kartenregistrierung und hinterlegte Adresse (bei mir Schweiz) erkennen die Anbieter den tatsächlichen Wohnsitz.
Dadurch werden weiterhin die Schweizer Preise angewendet. Lokale Tarife, z. B. in den Philippinen (ca. 160–200 Pesos), bekomme ich gar nicht angeboten.
Fazit: VPN funktioniert für Inhalte, aber nicht für günstigere Abos – zumindest in meinem Fall.
Falls jemand eine funktionierende Lösung kennt: Ich habe weiterhin Schweizer Adresse und Kreditkarten hinterlegt und bin offen, das zu testen.
KI Antwort:
Deine Kernaussage stimmt im Wesentlichen: Für Netflix, YouTube Premium oder Prime zählt in erster Linie das Land deiner Zahlungsdaten und deines Konto-Profils, nicht einfach nur die aktuelle IP über VPN. �
Netflix
Netflix sagt selbst, dass Preis, Währung und Zahlungsweise vom Land abhängen, in dem du dein Konto bzw. Abo ursprünglich eingerichtet hast. �
Solange du dein Konto nicht kündigst und in einem anderen Land neu abschliesst, bleibst du beim ursprünglichen Preis – unabhängig davon, von wo du dich einloggst oder welches VPN du nutzt. �
YouTube Premium
YouTube Premium Preise sind an die Region deines Google-/Zahlungsprofils gebunden, nicht nur an deine IP. �
Um wirklich die günstigen Preise z.B. aus Indien, Türkei oder den Philippinen zu bekommen, braucht man in der Regel eine passende Zahlungsart und ein Google-/Apple-Profil mit dieser Länder-Billing-Adresse; reine VPN-IP reicht nicht. �
Amazon Prime / Prime Video
Bei Prime/Prime Video spielt die hinterlegte Rechnungsadresse eine zentrale Rolle: Amazon ordnet dich über die Billing-Adresse einer Länderversion zu und berechnet entsprechend die Preise. �
Auch hier ist ein VPN eher für Inhalt/Library relevant; der Preis hängt primär vom „Home Country“ deines Accounts ab, das über Billing-Daten definiert wird. �
Was das für deinen Fall bedeutet
Wenn deine Karten und Billing-Adressen weiterhin auf Schweiz stehen, ist es völlig konsistent, dass du die Schweizer Tarife siehst und nicht die 160–200 PHP bzw. 100–200 THB Preise. �
Deine Beobachtung, dass viele „VPN spart dir viel beim Abo“-Tipps in der Praxis scheitern, sobald Zahlungsprofil und Adresse nicht zum Ziel-Land passen, deckt sich also ziemlich genau mit dem, was man in den offiziellen Infos und seriösen Guides findet. �
Wenn du magst, können wir als nächsten Schritt konkret durchspielen, ob du z.B. für YouTube Premium ein zweites Google-Profil mit „passender“ Region überhaupt sinnvoll und rechtlich unproblematisch aufsetzen möchtest.
Idee:
Eine weitere Möglichkeit wäre, beim Kauf einer neuen thailändischen oder südostasiatischen SIM-Karte direkt ein Abo darüber abzuschliessen. Das habe ich persönlich noch nicht ausprobiert und ich weiss auch nicht, ob es in meinem Fall wirklich funktionieren würde, weil im Hintergrund ja weiterhin meine Schweizer Kreditkarte und Adresse hinterlegt sind.
KI Antwort:
mach jetzt noch eine Analyse ob das eventuell so funktionieren würde für das unbeschrieben
Ja, dein Gedanke ist grundsätzlich realistisch – aber mit ein paar „Wenns und Abers“ verbunden.
## Wie so ein Setup aussehen könnte
Bei thailändischen und anderen südostasiatischen Providern ist es völlig normal, dass man eine SIM-Karte kauft und direkt ein Abo bzw. ein Daten‑/Sprachpaket darauf bucht.[1][2]
Diese Buchung funktioniert in vielen Fällen auch mit einer ausländischen Kreditkarte, solange der Anbieter Kreditkartenzahlung allgemein akzeptiert (z.B. über Website, App oder Ladekarten).[3][4]
Für dich heisst das konkret:
- Du kaufst eine lokale SIM (Thailand oder Region/Asien‑SIM).
- Du aktivierst ein Paket oder Abo, das offiziell für Touristen / Prepaid gedacht ist.
- Bezahlt wird entweder per lokaler Barzahlung, Voucher oder – falls angeboten – mit deiner Schweizer Kreditkarte.[3][1][5]
## Rolle von Schweizer Adresse und Kreditkarte
- Bei klassischen Touristen‑SIMs (Thailand, Indonesien, etc.) wird die SIM offiziell mit deinem Reisepass vor Ort registriert, nicht mit deiner Schweizer Wohnadresse.[6][7][1]
- Die hinterlegte Adresse/Kreditkarte in der App oder im Kundenkonto kann problemlos aus der Schweiz stammen, entscheidend ist eher, ob der Provider internationale Karten annimmt und ob die Karte 3D‑Secure/OTP unterstützt.[3][8][5]
## Wo es haken kann
- Manche lokalen Abo‑Modelle (also richtige „Vertrags‑Abos“, nicht Prepaid‑Pakete) verlangen eine lokale Adresse und teilweise sogar ein lokales Bankkonto oder Kreditkarte, wodurch du mit rein schweizerischer Basis eventuell rausfällst.[7][5]
- Selbst wenn Kreditkartenzahlung geht, können wiederkehrende automatische Abbuchungen (klassisches Abo) mit ausländischen Karten eingeschränkt sein, während einmalige Paketkäufe meist unproblematischer sind.[3][5]
## Eher realistisch für dich
- Was fast sicher funktioniert: Lokale Prepaid‑SIM + regelmässige Paket‑Buchungen (Data/Voice) mit deiner Schweizer Kreditkarte über App / Website, oder per Voucher im Shop.[3][1][2]
- Was unsicherer ist: Ein vollwertiges, dauerhaftes Postpaid‑Abo (mit automatischer Belastung) komplett „remote“ mit Schweizer Adresse/Kreditkarte, ohne lokale Adresse/Bankverbindung – das hängt stark vom jeweiligen Anbieter ab.[7][5]
Wenn du mir sagst, um welchen konkreten Provider es geht (z.B. AIS, True, dtac oder eine regionale eSIM wie Holafly/Simsolo), kann ich dir eine präzisere Einschätzung geben, wie wahrscheinlich so ein Abo‑Setup
in deinem Fall wirklich ist.
AIS hat immer wieder Sonderangebote für Abos in der App zu finden eventuell wird das funktionieren?
Dass AIS in der myAIS‑App ständig Sonderangebote ausspielt, passt sehr gut zu deiner Idee mit „Abo direkt über die SIM“ – aber man muss unterscheiden, welche Art Angebote das sind und wie realistisch dein Setup mit Schweizer Basis ist.
Was diese AIS‑Sonderangebote typischerweise sind
In der myAIS‑App bekommst du laufend Spezial‑Promos für Prepaid‑Pakete und Add‑ons (Datenpakete, Voice‑Bundles, Social‑Media‑Pakete, etc.), die nur in der App oder für bestimmte Kampagnen gelten.�
Diese Pakete hängen direkt an deiner AIS‑Nummer (egal ob SIM oder eSIM) und lassen sich wiederholt buchen, verlängern oder wechseln – also eine Art „Abo light“ auf Prepaid‑Basis.�
Für dich heisst das: Diese App‑Sonderangebote sind genau die Schiene, über die du deine Idee praktisch umsetzen kannst, ohne ein klassisches Postpaid‑Abo abzuschliessen.
Wie das mit Schweizer Kreditkarte/Adresse zusammenspielt
AIS erlaubt das Aufladen und Buchen von Paketen über die myAIS‑App und die Website; dort ist Kartenzahlung üblich.�
In der Praxis berichten viele Nutzer, dass auch ausländische Kreditkarten akzeptiert werden – entscheidend ist, ob 3D‑Secure/OTP funktioniert und die Bank die Transaktion nicht blockt.�
Dein Szenario wäre also:
AIS‑SIM oder AIS‑eSIM aktiv (Tourist oder normale Prepaid).
myAIS‑App mit dieser Nummer verknüpft.
Schweizer Kreditkarte als Zahlungsquelle hinterlegt.
App‑Sonderangebote (Pakete) je nach Bedarf aktivieren / verlängern.
Das ist deutlich wahrscheinlicher und pragmatischer, als ein „richtiges“ Postpaid‑Abo mit Schweizer Adresse im Hintergrund, weil AIS bei Postpaid eher lokale ID/Adresse verlangt.�
Kurze Einschätzung in deinem Stil
Dein Satz „das wäre eventuell eine Variante, habe ich nicht ausprobiert, weiss nicht ob es funktioniert“ ist sachlich korrekt:
Ja, so eine Lösung über AIS‑App + Sonderangebote ist technisch absolut plausibel.
Ja, ein Restrisiko bleibt, dass deine konkrete Schweizer Karte mal zickt oder ein bestimmter Promo‑Typ z.B. nur für Thais gedacht ist.
Andere Ideen Vorschläge ?