Thailand Zwei Emanzen in Thailand

„So, Ladies, dann erzählt uns doch bitte einmal, weshalb ihr hier seid?“

Christel ging nicht auf die Frage von Gai ein und ließ sie einfach links liegen. Sie hatte es immer noch nicht verkraftet wie Gai sie bloßgestellt hat. Sie wollte den Faden genau dort wieder aufnehmen, wo sie ihn verloren hatte.

„Sie halten es aber absolut für in Ordnung, dass Sie sich gleich zwei Mädchen nehmen um sich mit ihnen…"

Gai unterbrach Christel harsch.

„Schätzchen!“

Was Pawlow mit seinem Konditionierungs-Experiment an Hunden bewiesen hatte, schien sich bei Christel schon nach dem ersten Einwand von Gai manifestiert zu haben. In dem Moment als Gai das Wort ‚Schätzchen’ aussprach, blieb ihr förmlich das Wort im Hals stecken.

„Weißt du, was dein Problem und scheinbar das Problem vieler von euch Emanzen zu sein scheint?“

Gai erwartete überhaupt keine Erwiderung oder Reaktion von Christel. Aber das war schon an Christels dämlichen und hilflosen Gesichtsausdruck erkennbar, dass sie um Worte und Fassung kämpfte

„Ihr scheint so etwas von festgefressen in eurer selbstherrlichen Rolle verhaftet zu sein, dass euch jeglicher Blick für etwas, was außerhalb eures beschränkten Ereignishorizonts stattfindet, verloren gegangen ist.“

„Äh, ich verstehe nicht?“

„Schätzchen, klar dass du nichts verstehst. Wir zwei…..“

Sie zeigte dabei auf Malee und sich selbst.

„…sind die Freundinnen von John und Neil. Nit und Gung sind für unser Vergnügen hier, wir haben schließlich auch einige Bedürfnisse und sehen diese gerne erfüllt.“

Wilma erkannte, dass dies womöglich zuviel für Christel war. Sie hatte für sich selbst resümiert, dass ihr Vorhaben gescheitert, oder besser gesagt, nicht durchführbar war. Sie hatte erkannt, dass es ein grundlegender Fehler war, ihre auf Deutschland beschränkte Vorstellungswelt bezüglich Emanzipation in Form einer missionarischen Aktion hier in Thailand umzusetzen. Sie hatte für sich den Entschluss gefasst, spätestens am morgen mit Christel darüber zu reden. Und sie hatte noch eine Erkenntnis gewonnen: Sie hatte sich in eine fast bedingungslose Abhängigkeit von Christel, beziehungsweise derer Ansichten begeben. Natürlich kam ihr diese Erkenntnis nicht von heute auf morgen. Letztendlich aber waren es die Ereignisse der letzten Tage in Summe, die sie Christels Fesselung hatte abschütteln lassen. Und sie merke es an sich selbst, wie sie sich innerlich wie befreit fühlte, nachdem sie diese Erkenntnis für sich in Gedanken formuliert hatte. Der Respekt vor dem autoritären Auftreten von Christel war auf ein Minimum gesunken. Im Moment bereitete es ihr sogar etwas Genugtuung, Christel so offensichtlich hilflos zu sehen.

Sowohl Gai und Malee fiel das veränderte Verhalten von Wilma auf. Mit dem sprichwörtlichen Instinkt von Frauen, hatten sie wahrgenommen, dass Christel eine Wandlung durchgemacht hatte. Malee nahm den Faden wieder auf und konzentrierte sich auf Christel.

„Nun, Schätzchen, wenn ich dich richtig verstanden habe, seid ihr hier, um uns mit dem Segen der Emanzipation zu beglücken?“

Es war als Frage formuliert aber mehr eine Feststellung und Christel fiel nicht einmal auf, dass sie jetzt alleine im Fokus stand.

„Was genau möchtest du denn?“

Christel ist in ihrem Kopf etliche Male brillierende Dialoge durchgegangen, in denen sie mit der ihr eigenen Inbrunst die Emanzipation verbreitete, natürlich vor applaudierendem Publikum auf der einen und Geläuterten auf der anderen Seite. Nun sah sie sich einer 1:1 Situation real gegenüber und sie verfluchte sich für ihre Unsicherheit und suchte verzweifelt nach den Inhalten, derer sie sich so sicher glaubte. Gai und Malee spürten Christels Unsicherheit und setzten ein süffisantes Lächeln auf, das Christel noch mehr verunsicherte.

„Unsere Intention ist es, euch Selbstbestimmung zu vermitteln. Ihr sollt erkennen, dass es andere Möglichkeiten gibt, der Armut zu entkommen und es ist definitiv nicht notwendig, dass ihr dafür eure Körper verkauft. Es ist eine schreckliche Zwangslage in der ihr euch befindet und wir würden euch behilflich sein, diese Situation zu meistern und diesem schrecklichen Leben hier zu entkommen.“

John und Neil hatten dem Monolog von Christel aufmerksam gelauscht. Sie hatten auch Malee und Gai nicht aus dem Blick verloren und bewunderten insgeheim die Selbstbeherrschung der beiden. Zu oft hatten sie es schon mit Typen zu tun gehabt, die zwar nicht die gleichen Beweggründe hatten, wohl aber die seltsame Anwandlung im Glauben, dass es den Mädchen hier dreckig ginge, diese aus dieser ach so schrecklichen Situation zu befreien. Ursächlich dafür ist bei allen, auch bei Christel und Wilma, die Unkenntnis der Lebensumstände in Thailand.
 
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Geht ja gleich weiter. Mensch, ich bin ja selbst erstaunt, dass ich für Wilma mal Sympathie und Mitgefühl entwickeln würde....:wink0:

Ich bin jetzt selbst mal gespannt, wohin die Reise geht.:hehe:
 
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Christel, so konstatierte John, hatte immer noch nicht die Veränderung bemerkt, die mit Wilma vorgegangen war. Gai ergriff das Wort.

„Schätzchen, du bildest dir also tatsächlich ein, die Welt hier dadurch zu verändern, Eulen nach Athen zu tragen?“

Christel hatte offensichtlich mit einer anderen Antwort gerechnet. Und es war ihr anzusehen, dass sie über diese Antwort überrascht war.

„Äh, wie soll ich das jetzt verstehen?“

„Schätzchen, bevor du ein Auto fahren willst, musst du lernen, wie man es macht. Meinst du nicht, dass das für deine ‚Mission’ hier nicht auch gelten sollte? Ich werde dich mal etwas aufklären, werde mich allerdings kurz fassen. Frauen haben in Thailand recht wenig zu sagen, seit Jahrhunderten ist Thailand männlich dominiert, Patriarchat nennt man so was. Die Mädchen, die hier in Pattaya oder anderen touristischen Zentren arbeiten, haben sich aus dem Patriarchat sozusagen abgeseilt. Sie haben es satt gehabt, sich von nichtsnutzigen Männern bevormunden zu lassen. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass sie freiwillig hier arbeiten. Es kostet zwar anfangs etwas Überwindung, aber sie bevorzugen es anstatt auf sich als mindere Arbeitskraft mit einem kümmerlichen Einkommen den Body kaputt zu schinden. Wenn du Emanzipation nach Thailand bringen willst, musst du aufs Land gehen oder in die Provinzpuffs, wo die meisten Mädchen arbeiten. Auf die, die dort arbeiten müssen, passt euer Bild wahrscheinlich, aber hier seid ihr fehl am Platz. Ich rate euch allerdings davon ab, dies für die zuletzt genannten auch nur ansatzweise zu versuchen, es sei denn, es ist euch daran gelegen, euch vorzeitig und unfreiwillig von dieser Welt zu verabschieden.“

Gai und Malee ergänzten sich hervorragend. Malee hatte Gais Monolog aufmerksam verfolgt und immer wieder zustimmend mit dem Kopf genickt. Sie amüsierte sich köstlich, mit anzusehen, wie Christel den Worten Gais mit offenem Mund lauschte. Als wäre es abgesprochen übernahm Malee den Monolog.

„Um es noch einmal zu verdeutlichen, die meisten Mädchen, es gibt mit Sicherheit Ausnahmen, üben ihre Arbeit hier freiwillig aus. Sie haben ein besseres und abwechslungsreicheres Leben und viele haben wesentlich bessere Zukunftsaussichten als die Mädchen und Frauen, die auf Baustellen Männerarbeit erledigen. Der Kontakt zu Farang gibt uns eine Sichtweise, die uns von unseren Erfahrungswerten weit über die Frauen stellt, die einfach nur auf den Dörfern leben. Wir sind nicht arm und unser Leben ist nicht armselig, wenn auch manchmal schwierig. Es mag für euch makaber sein, aber hier in Pattaya arbeitet ein emanzipiertes Frauenvolk!“

Christel wusste nicht, wo ihr der Kopf stand. Sie hatte nicht mit einer Entwicklung in dieser Form gerechnet. Sie blickte etwas hilfesuchend zu Wilma hinüber, sah die aber nur mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck. Nicht im Entferntesten kam ihr der Gedanke, dass die Ereignisse der vergangenen Tage, aber insbesondere die Ansprachen von Gai und Christel, einen Wandel in ihrer Denkweise beziehungsweise Einstellung bewirkt hatten.

Wilma ist für sich zu dem Schluss gekommen, sich von Christel frei zu machen. Sie würde aber erst in Deutschland mit Christel darüber zu reden. Sie fühlte sich plötzlich in der Rolle, dass sie etwas auf Christel achtgeben musste. Im Rückblick resümierte sie, dass alle kritischen Situationen mit Ausnahme der Abfuhr durch die beiden Massage-Girls auf Christels Konto gingen. Sie hatte Christel einfach blind vertraut. Vielleicht war es ihr gemeinsames Schicksal, dachte darüber nach, dass sie sich in Deutschland von Christel hatte einlullen lassen und glaubte, durch Christel Halt zu bekommen und ihr Leben in neue Bahnen lenken zu können. Zum ersten Mal nach ihrer Trennung von Benny kam ihr der Gedanke, dass sie eventuelle etwas falsch gemacht hatte. Aber diese Einsicht kam zu spät, diesbezüglich waren die Weichen gestellt und es würde keinen Weg zurück geben. Eine plötzliche Erkenntnis schoss ihr gleich einer inneren Stimme durch den Kopf:

‚Wilma, du bist keine Emanze! Du bist eine Frau mit Bedürfnissen und du möchtest diese Bedürfnisse ausleben. Du kannst diese Bedürfnisse nur ausleben, wenn du Männer als das nimmst, was sie sind, nämlich der Teil in dem Spiel, der notwendig ist, um deine Bedürfnisse auszuleben. Und du musst wissen, dass Männer das ähnlich sehen. Wenn du dieses beherzigst, wirst du einen Partner finden, mit und in ihm deine Erfüllung, genauso, wie er das alles in dir finden wird. Diesen Zustand wirst du allerdings nur erreichen, wenn du nach Harmonie strebst. Alles, was du nach deiner Scheidung von Benny gemacht hast, war kontraproduktiv! Wilma, du hast den Punkt erreicht, stehst an eine Gabelung deines Lebenswegs. Es ist deine Entscheidung, welchen Abzweig du nimmst!’

„Wilma! Wilma! Willst du nicht auch mal etwas sagen?“

Die Stimme Christels drang wie aus der Ferne nur langsam in ihr Bewusstsein. Sie sah zuerst Christel an und ihr Blick ging zu den beiden Mädchen, die sie auf merkwürdige Art und mit einem seltsam wissenden Blick ansahen. Zum ersten Mal sah sie etwas Mitgefühl und Verständnis in den Blicken von Gai und Malee. Wilma wurde schlagartig klar, dass die Beiden in ihr lasen wie in einem offenen Buch. Und es war ihr nicht einmal unangenehm. Sie blickte wieder zu Christel, versuchte in ihren Augen etwas zu lesen. Aber alles, was sie dort war, war Aggression in Paarung mit Hilflosigkeit. Das, was sie in Christels Augen sah, wies ihr letztendlich den Weg, den sie in Zukunft gehen würde. Und zwar ohne Christel.

„Christel, lass es gut sein. Ich denke, die Mädchen haben uns heute eine Lektion erteilt.“

Christel schien nicht zu begreifen, was Wilma gerade gesagt hatte.

„Wie? Wie meinst du das?“

„Christel, ich glaube, es war ziemlich dumm und naiv von uns, hierhin zu kommen und eine Änderung bewirken zu wollen. Nutzen wie die Chance, etwas zu lernen.“

„Wilma, bist du jetzt total übergeschnappt? Was sollen wir denn von denen lernen? Die haben von uns etwas zu lernen!“

Gai und Malee hatten intuitiv empfunden, was in Wilma in den letzten Minuten abgelaufen war.

„Schätzchen!“

Christel zuckte bei dem Wort zusammen, als wäre sie von einer Peitsche getroffen worden. Nicht nur Malees Augen sondern alle Augen waren jetzt auf Christel gerichtet. Christel fühlte sich verunsichert wie schon lange nicht mehr

„Du scheinst vergessen zu haben, dass wir einige Zeit in Deutschland gelebt haben. Wir haben unsere Kultur, unsere Gesellschaft und unseren Glauben. Aber wir haben auch eure Kultur, euren Glaube und vor allem aber euch eure Gesellschaft erlebt. Wenn wir sagen, dass wir für einen Vergleich oder eine Abschätzung der Unterschiede mehr Vergleichsmöglichkeiten haben als ihr, dann könnt ihr dem Glauben schenken.“

Christel war wütend und rang nach Worten, setzte gerade zu einer Erwiderung an, aber Wilma fiel ihr ins Wort.

„Christel, lass es gut sein. Ich glaube, wir sollten in der Tat mal etwas darüber nachdenken, was wir hier erreichen wollen. Mittlerweile glaube ich nämlich, dass wir uns gehörig verrant haben.“

„Wilma, was fällt dir ein? Warum fällst du mir in den Rücken?

„Christel, ich falle dir nicht in den Rücken. Vielleicht wirst du später erkennen, dass ich dich vor Schlimmeren bewahrt habe.“

John und Neil hatten das Gespräch mit Interesse verfolgt. Auch ihnen war die Veränderung, die in Wilma vorgegangen war, nicht entgangen.

„Christel, du solltest auf deine Freundin hören. Ihr seid in einem Fremden Land und dazu noch in einem Ort, der Thailand so wenig repräsentiert, wie die Reeperbahn in Hamburg ein Abbild Deutschlands darstellt “

Zufrieden stellte Neil fest, dass die beiden Deutschen ihre Gläser mittlerweile geleert hatten. Er schmunzelte als er sich vorstellte, dass die Beiden in kurzer Zeit wie geile Zicken auf der Suche nach einem sprungbereiten Bock durch Pattaya laufen würden.
 
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Neil fühlte sich großartig nach diesem extravaganten Auftritt von Gai und Malee. Sie hatten die beiden Emanzen mit voller Breitseite erwischt und, so wie er es beurteilte, glatt versenkt. Er nickte Gai zu und bekam Antwort durch ein angedeutetes Augenzwinkern.

„Schätzchen, ich hoffe, ihr habt wenigstens etwas verstanden!“

Gai warf einen kurzen Blick auf die Juicy JanEs der Beiden und stellte zufrieden fest, dass beide ihre Gläser geleert hatten.

„Wie ich sehe, habt ihr auch die Drinks genossen. Wir denken allerdings, dass es jetzt an der Zeit für euch ist, zu gehen. Wir empfehlen euch einen angenehmen Abend in der Walking Street Disco zu verbringen. Ihr kennt diese Disko mit dem roten Auto im Eingangsbereich?“

Christel schien die Zeichen der Stunde immer noch nicht begriffen zu haben. Sie hatte nicht vor, sich einfach so wegkomplimentieren zu lassen.

„Es ist unsere Sache zu entscheiden, wann…“

Wilma legte ihre Hand auf Christels Arm und unterbrach sie.

„Christel, lass es gut sein. Der Vorschlag mit der Disko ist in Ordnung.“

Christel begann nun langsam zu begreifen, dass mit Wilma eine Veränderung vorgegangen war. Wilma blickte zu Gai hinüber.

„Wie kommen wir dahin?“

„Kein Problem, Schätzchen, wir lassen euch hinbringen.“

„Oh, das ist nett von euch. Danke für die Einladung und vor allem für das interessante Gespräch.“

Gai bemerkte, dass hinter diesen Worten von Wilma nichts geheuchelt schien und sie es tatsächlich ehrlich meint. Malee griff zu ihrem Telefon, wählte kurz eine Nummer und sprach ein paar Worte. Knapp zwei Minuten später öffnete ein junger Thai die Tür zum Pub.

„Schätzchen, eure Fahrer sind da, macht euch keine Sorgen um die Bezahlung, das ist geregelt. Wir wünschen euch einen schönen Abend in der Disko. Vielleicht habt ihr ja Glück und werdet fündig.“

Gai drehte sich zu John, lehnte sich an John an und gab ihm einen tiefen Kuss. Das Signal für Christel und Wilma war eindeutig: ‚Es wird Zeit für euch zu verduften!’

Wilma nahm es genauso auf, wie es gemeint war. Sie stand auf und Christel tat es ihr etwas unsicher gleich. Sie verließen den Pub und kurz darauf waren sie das erste Mal als Sozius auf einem Motorradtaxi unterwegs zur Walking Street.

Knapp 10 Minuten später bekam Gai eine SMS, die Bestätigung, dass Christel und Wilma im Rot Daeng waren. Sie verschickte eine weitere SMS und hoffte darauf, dass Ding und Dong, diese beiden Deppen der Vereinbarung nachkamen und sich jetzt ebenfalls auf den Weg zur WS-Disko machten.
Ding und Dong waren etwas ungeduldig und hatten im benachbarten Pub ein Bier getrunken und auch schon angefangen mit ein paar Bargirls zu schäkern als Ding die SMS bekam. Sie waren zwar etwas einfältig, aber sie fühlten sich auch an die Vereinbarung gebunden. Letztendlich stand ja noch das verlockende Versprechen von Som und Aeow ihnen persönlich eine Gratis-Massage ganz nach ihren Wünschen zu verabreichen. Sie warteten an der Soi Buakhao auf einen Bahtbus und waren wenig später ebenfalls auf dem Weg zur Walking Street.

Christel und Wilma hatten sich in der Disko einen Stehplatz an einem der Tische im hinteren Bereich der Disko gesucht. Wilma hatte ihnen zwei San Miguel Light besorgt und sie beobachteten das geschäftige Treiben.

John griff ebenfalls zum Telefon und informierte Chris über den erfolgreichen Abend.

„So Benny, ich denke, wir sollten langsam die letzte Phase einläuten. Unsere beiden Schlampen sind jetzt in der WS-Disko. Sie sind geimpft und für die beiden Jungs dürfte es jetzt einfach sein, sie abzuschleppen. Die Farang in der Disko dürften sich wohl kaum für die Beiden interessieren. Ich hoffe nur, die beiden sind clever genug, die Weiber nicht in ihr Hotel zu schleppen. Som, did they understand, that they have to avoid going back to their hotel?“

„Don’t worry Chris, they have very clear instructions about that. If they don’t do that, they will fail to get a massage from us. And be sure, they want that massage. So, don’t even think about they fail.“

„Okay, so inform your friend, that there will be some action tonight!“

Som nickte und tippte eine kurze SMS in ihr Handy. Nur wenig später bekam sie die Antwort.

„Everything is okay for tonight.“

„What about your friend? Has he been in that pub and has he got some videos?“

„Sorry Chris, tonight he could not go. I think, we make an appointment with John and Neil now. I am also curious what had happened.“

„I agree, we can meet them in another pub. I hope, Ding will send us an SMS when they go with the ladies.“

Chris telefonierte kurz mit John und sie verabredeten sich. Nur wenig später trafen sie sich in der Buffalo Bar und amüsierten sich köstlich darüber, wie den beiden Emanzen eine Lektion erteilt wurde.
 
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Du hast Recht, in der Transkription heißt es Ting Tong. Das ist mir im Eifer der Schreiberei durchgegangen. Phonetisch verstehe es immer als Dting Dtong. Ist die Macht der Gewohnheit.

Ich gelobe Besserung.
 
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Ding und Dong trafen etwa 15 Minuten nach Christel und Wilma in der Disko ein. Sie waren schon öfters hier und mochten diese Disko. Sie hatten auch schon Mädchen von hier mitgenommen und irgendwie fiel es ihnen schwer, sich bei dieser Auswahl an zwei Schlampen aus Kummerland heranzumachen. Sie hofften innigst, dass die Mädchen, die hier darauf warteten, von Farang angesprochen zu werden oder auch selbst aktiv auf die Männer zugingen, dies nicht missverstehen würden und sie nachher einen zweifelhaften Ruf weg hätten.

Sie sahen Christel und Wilma an einem Tisch im hinteren Bereich in der Ecke auf der Seite, wo es auch zur Toilette ging. Ding besorgte am Tresen 2 Bier und sie warteten auf eine Gelegenheit, sich in die Nähe der beiden vorzutasten.

Christel wurde langsam etwas unruhig und wie sie feststellte, schien es Wilma auch nicht anders zu gehen.

„Mensch Wilma, diese Musik hier macht mich total an. Ich fühle den Bass so, als würde ich einen Vibrator an der Muschi halten.“

„Mir geht es genauso. Dieser Bass geht durch und durch.“

Obwohl sie selbst eigentlich schon ähnliches mit den beiden Deutschen durchgezogen hatten, kamen Christel und Wilma nicht mal im Ansatz auf den Gedanken, dass sie jetzt selber Opfer waren.

„Mensch Wilma, irgendwie sollten wir versuchen, uns hier ebenfalls zwei Jungs zu angeln.“

„Ich weiß nicht, die Blicke, die uns bis jetzt zugeworfen wurden, zeugten eher von Desinteresse. Wenn ich mir die Mädchen angucke, verstehe ich das langsam. Ich glaube, auf Dauer würden wir hier einen schweren Stand haben.“

„Rede doch keinen Unsinn! Wir sind immer noch attraktiv und können uns gegen diese unerfahrenen Gören jederzeit durchsetzen.“

Wilma zweifelte mittlerweile an Christels Meinung, ließ sich dies aber nicht anmerken.

„Christel, schau mal etwas unauffällig nach links. Siehst du da die beiden Burschen. Die haben schon öfters mal rübergeguckt.“

Christel warf einen vorsichtigen Blick über Wilmas Schulter.

„Du hast Recht. Und die sehen auch ganz passabel aus. Ich frage mich, warum die sich nicht für die hiesigen Mädchen interessieren. Möglicherweise sind sie schwul.“

„Na, das werde ich schnell herausfinden. Mensch Christel, wir müssen das heute schaffen. Ich bin einfach nur noch geil.“

Wilma knöpfte sich zusätzlich zwei Knöpfe ihrer Bluse auf, drapierte sie so, dass sie einen offenherzigen Einblick bot. Sie nahm noch einen Schluck aus der Flasche und drehte sich etwas provozierend den beiden Jungs zu. Wie Wilma nicht anders erwartet hatte, reagierten die Beiden entsprechend und Wilma lief einen Schauer durch den Körper, als würden die Blicke sie spürbar streicheln.

„Christel, ich geh mal eben aufs Klo! Und vergiss nicht, deine Bluse zu öffnen, es ist heiß hier drin.“

Etwas ungläubig nahm Christel diese ungewohnte Aktion von Wilma auf. Sie verdrängte das Gefühl allerdings schnell wieder, ihre Libido hatte die Oberhand. Mit einem eindeutigen Augenzwinkern ließ Wilma Christel stehen und ging zur Toilette. Sie musste sich an eng an den beiden Jungs vorbeizwängen, wandte ihnen dabei den Rücken zu. Mit ihrem Po kam sie dann unweigerliche auf Tuchfühlung, erst mit dem Einen, dann mit dem Anderen. Erstaunt nahm sie zur Kenntnis, dass sie in beiden Hosen eine gewisse Härte gespurt hat. Als sie vorbei war, drehte sie sich kurz um und zwinkerte dem einen Jung, es war Tong, zu. Wilma war nun etwas aufgewühlt. Dieses Gefühl einen halbsteifen Schwanzes, das sie gespürt hatte, ging ihr durch und durch. Auf der Frauentoilette war gewohnheitsmäßig ein gewisser Andrang, sodass etwas warten musste, bis eine Toilette frei war. Zum Glück gab es hier eine Putzfrau, die dafür sorgte, dass die Toiletten ständig gereinigt wurden. Sie erledigte ihr Geschäft und nutzte zur Reinigung den Schlauch mit dem Sprühkopf. Das Wasser und der sanfte Strahl versetzten sie noch mehr in Erregung und für einen Moment ging ihr der Gedanke durch den Kopf, sich hier eine erste Entspannung zu verschaffen. Sie stöhnte leicht auf, aber das sie es getan hatte, wurde ihr erst bewusst als jemand an die Tür klopfte.

„Are you okay?“

„Yes, I am okay, only eat something wrong.“

Für einen Moment war es Wilma etwas peinlich. Sie trocknete sich schnell ab und gab die Toilette wieder frei. Es war wohl die Putzfrau, die geklopft und gefragt hatte. Sie lächelte Wilma freundlich an, aber Wilma kam es in diesem Moment vor, als wäre es ein wissendes Lächeln des Verständnisses unter Frauen.

Wilma war aber auch etwas ungeduldig und hoffte, dass die beiden Jungs immer noch dort standen, wo sie sie gerade passiert hat.

Ding und Dong hatten ihrerseits etwas Probleme, sich mit dem Gedanken anzufreunden, heute Abend mit diesen deutschen Weibern anzubandeln. Allerdings standen sie zu ihren Zusagen und hatten nach wie vor als Motivation die versprochene Massage von Som und Aeow vor ihrem geistigen Auge. Sie hatten schon Kontakte zu einigen der Ladies hier, die ihnen auch schon recht Nahe gekommen waren und dank der Dosis Kamagra machte sich dies auch alsbald als ständige Verhärtung in ihren Hosen bemerkbar. Als Wilma sich an ihnen vorbeidrängte, drückte sie ihren Po erst gegen den Schoß von Ding und dann von Dong. Und natürlich spürte sie die Härte ihrer steifen Schwänze und als sie Dong passiert hatte, drehte sie sich halb um und warf ihm ein Augenzwinkern zu. Zwar hatte die Geilheit bei Beiden mittlerweile die Regie übernommen, aber ihr Blick huschte immer wieder zu den Ladies rüber und im aus ihrer Sicht direkten Vergleich nahmen sich die beiden deutschen Weiber gegenüber den Thai Ladies aus wie Elefanten gegen Gazellen.
 
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:lach:Ding und Dong hat mir besser gefallen.

Okay, ich gehe jetzt mal einen phonetischen Kompromiss ein und transkribiere das dann mal über Dting und Dtong auf Ding und Dong. Es sei mir gestattet.
 
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Kein Problem.

Ting Tong hat mehrere Bedeutungen. Ich nehme mal die liebenswürdige Art der Thai Ladies für die Interpretation: verrückt. Es hat in etwa die ähnliche Wertung, als würdest du zu einem Freund sagen: Du bist ja verrückt.

Ting und Tong haben aber für sich genommen wiederum eine komplett andere Bedeutung. Ting steht dann für beanstanden oder widersprechen und Tong für Sperma.:ironie:

Schlimm ist, wer jetzt Böses denkt. :lach:

Die gesamten Bedeutungen der Worte könnt ihr hier nachlesen:

ติง, ต๊อง, ติงต๊อง

Einach nur die Silben (ติง, ต๊อง, ติงต๊อง) in das Textfeld kopieren.
 
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Dong hatte Wilma mit Blicken verfolgt als sie zur Toilette ging.

„Mensch Kumpel, hasse gesehn, wie die ihren Arsch gegen mich gedrückt hat? Die Alte is fällich. Auch wennet uns schwerfällt, sach ich ma, Augen zu, drüber und durch. Dat solltn wa aufe Reihe kriegn. Wat meinze?“

Ding nickte zustimmend.

„Jou, denk ich ma, ich hab vielleicht nen Ständer inne Hose, der will wo rein. Greifse dir die Tussi, wenn se ausm Klo kommt? Dich hattse ja schon angeblinkert.“

„Is gebongt, sobald die da raus kommt, krallich se mir. Die is ja so scharf, dass ich die Muschitunke bis hier riechn kann.“

Christel hatte ebenfalls beobachtet, wie sich Wilma an den Beiden vorbeigedrängelt hat, wie sie dabei etwas mehr auf Tuchfühlung gegangen ist, als notwendig gewesen wäre und ihr ist auch nicht entgangen, wie Wilma ihre Bereitschaft zu mehr signalisiert hat. Christel wünschte sich in diesem Moment das zu fühlen, was Wilma soeben gespürt haben mag. Der Gedanke daran jagte einen wohligen Schauer durch ihre Lenden und unwillkürlich presste sie eine Hand auf ihre Scham und stöhnte leicht auf. Im Moment sehnte sich Christel nur nach einem harten Schwanz.

Wilma atmete erleichtert auf, als sie sah, dass die beiden immer noch dort standen und auch noch kein Mädchen bei ihnen stand. Sie hatte ihre Bluse noch mal etwas drapiert um reizvoller zu erscheinen. Wilma hatte zwar ein paar Mädchen mit enormen Busen
hier gesehen, vermutete aber, dass dies weniger Mutter Natur zu schulden war denn mehr der plastischen Chirurgie, mit der sich hier wohl einige Ärzte eine goldene Nase verdienten. Sie hoffte nur, dass die Beiden Natur bevorzugten. Entschlossen ging sie auf Dong zu.

„Hi, Mr. Niceguy, how are you?“

Wilma schmiegte sich direkt an ihn und spürte, dass er immer noch hart war. Sie fühlte wie sich ihre Brustwarzen versteiften.

Dong war nur bedingt überrascht über diese direkte Annäherung. Bei den Thai Ladies hier war das ja Gang und Gäbe. Nur hatte er nicht damit gerechnet, das diese Tour auch von einer Deutschen, er wusste ja bereits, woher Christel und Wilma kamen, so praktiziert wurde. Allerdings fühlte er sich in der englischen Sprache überhaupt nicht so wohl, kramte sekundenlang in seinen grauen Zellen nach einer Antwort.

„Wat you schpick? Kriegste that auf Dschörmän hin?“

Er hoffte, sich damit nicht blamiert zu haben.

Wilma ging dieser Kauderwelsch ins Ohr und ihr erster Gedanke war: ‚Mein Gott, zwei Prachtexemplare von Männern, aber offensichtlich etwas beschränkt.’ Wilma steckte diesen Bildungsschock schnell weg, gut, die beiden schienen nicht in ihrer intellektuellen Klasse beheimatet zu sein, aber sie hoffte, dass der Spruch ‚Dumm fickt gut!’ in diesem Fall auf die beiden zutreffen würde. Ihre Libido hatte die Führung übernommen und sie fühlte mit ihrem Schoß den harten Schwanz durch den Stoff.

„Wir können deutsch sprechen. Es scheint ja so, dass ihr den gleichen geografischen Ursprung habt, wie meine Freundin und ich.“

„Is schon klar, aber wat fürn Sprung solln wa ham?"

Wilma erwies sich als flexibel und anpassungsfähig, musste aber trotzdem über diese platte Sprache lachen. Dong interpretierte das in seiner Einfältigkeit allerdings Anerkennung seiner, wie er meinte, lockeren Art zu sprechen. Wilma dachte bei sich, dass die Beiden wirklich nicht die Hellsten zu sein
schienen, aber sie hoffte, dass sie wenigstens im Bett ihren Mund zu etwas anderem gebrauchen würden als zur verbalen Kommunikation.

„Ich sage es mal einfach: Wir kommen wie ihr aus Deutschland. Und da denke ich…..“

Wilma hielt einen Moment inne und ihre Hand wanderte ihren Bauch hinunter zu ihrem Schoß zwängte sich zwischen die aneinandergepressten Körper und fasste durch den dünnen Stoff von Dongs Hose dessen harten Schwanz und drückte ihn sanft.

„….dass wir heute ähnliche Interessen haben.“

Dong war auf diese direkte Aktion nicht gefasst, stöhnte unter dem Griff auf und sein Schoß drängte sich verlangend Wilmas Hand entgegen. Mit seinen Händen fasste er Wilma bei den Schultern und lies seine Hände ebenfalls langsam nach unten gleiten, umfasste Wilmas volle Brüste und drückte sie leicht, spürte die verhärteten Brustwarzen. Wilma stöhnte auf. In diesem Moment war ihr das Niveau von Dong ganz einfach schnuppe. Sie wollte das, was sie da mit ihrer Hand spürte, möglichst schnell aus nächster Nähe bewundern und liebkosen. Widerwillig löste sie sich von Dong.

„Was haltet ihr davon, mich zu meiner Freundin zu begleiten.“

Wilma blickt in Christels Richtung und bemerkte, dass Christel sie die ganze Zeit beobachtete. Ihr Mund war leicht geöffnet und Christel bemerkte mit einer gewissen Zufriedenheit, dass Christel ihre Bluse geöffnet hatte und sich nun ebenfalls recht offenherzig präsentierte.

Ohne ein weiteres Wort griffen Ding und Dong nach ihren Flaschen und zusammen gingen sie zu Christel. Wilma hoffte, dass Christel sich nicht durch die primitive Art der beiden abschrecken ließ. Aber so wie Christel drauf war, würde sich ihre Libido über ihr Bedürfnis nach einer gepflegten Kommunikation stellen.
 
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„Christel, darf ich dir die beiden Jungs vorstellen. Sie wünschen wohl unsere Bekanntschaft.“

In diesem Moment fiel Wilma ein, dass sie die Jungs ja noch gar nicht nach ihrem Namen gefragt hatte.

„Sagt mal, wie heißt ihr eigentlich. Sorry, mein Name ist Wilma und das ist mein Freundin Christel.“

Ding wies auf Dong und reichte Wilma die Hand.

„Dat is mein Freund Joschi und ich bin der Kalle.“

Kalle alias Ding machte einen Schritt auf Christel zu und blickte ihr auf recht eindeutige Weise in den Ausschnitt.

„Manno, da müssta ja krumme Olsche gehabt ham, die euch so komische Namen gegebn ham. Musse inne Schule wohl schwer gehabt ham mit sonnem Namen. Aba mach dich da nix draus, wir sin da ganz tolorant. Weisse, Chistel, deine Hupen sin einfach geil.“

Wilma merkte an Christel Gesichtsausdruck, dass sie mit der Ausdrucksweise wie sie bei den Beiden scheinbar State of the Art zu sprechen war, erst mal gar nicht zurecht kam. Christel mochte Kommunikation auf gehobenem Niveau. Und der Wortschatz dieser beiden Adonisse kam dem nicht mal annähernd nah. Bevor Christel sich dazu äußern konnte, sprach Wilma Joschi an.

„Hey Jungs, damit der Abend nicht so trocken bleibt, seid bitte so nett und holt uns noch ein San Miguel Light.“

Um möglichen Widerspruch direkt zu unterbinden, griff Wilma Joschi beherzt in den Schritt und drückte sanft seinen Schwanz. Kalle bekam das mit.

„Mann ey, Joschi, die Muttis sind ja richtig scharf drauf. Is wohl richtich geil. Komm, gemma Bier holn.“

Joschi und Kalle gingen zur Theke um Bier zu holen und Wilma zog Christel zu sich heran.

„Christel, reiß dich mal zusammen. Sieh mal drüber weg, dass diese Deppen recht einfach gestrickt sind. Was der für einen Schwanz in der Hose hat, macht Lust auf mehr. Wir wollen nicht mit denen ausgehen, sie weder heiraten noch intellektuell mit denen schwafeln. Ich will und brauche einen Schwanz heute Nacht und dir geht es doch auch nicht anders. Dass du geil bist, sehe ich dir nicht nur an, ich kann es förmlich riechen.“

„Okay Wilma, du hast ja Recht. Mir geht es nicht anders. Und vom Body her scheinen die Beiden ja wirklich einiges zu bieten haben. Hoffentlich reden die beim bumsen nicht.“

Kalle und Joschi hatten die Bestellung mittlerweile in Empfang genommen und gesellten sich wieder zu Christel und Wilma. Die Rollenverteilung war ja soweit schon geklärt, Wilma machte ihren Anspruch auf Joschi geltend indem sie sich direkt an ihn schmiegte. Kalle stand bei Christel und prostete ihr burschikos zu. Nach wie vor konnte er seinen Blick nicht aus Christels offenherzigem Ausschnitt lösen. Christel war diese Situation etwas unangenehm und normalerweise hätte sie diesen Typen wohl in der Luft zerfleischt. Aber bedingt durch die spezielle Zugabe in ihrem Drink hatte auch bei ihr die Libido die Führung übernommen. Sie drehte Kalle den Rücken zu und schmiegte ihren Po gegen Kalles Schoß. Sanft wiegte sie sich im Rhythmus de Musik und spürte, wie Kalles Schwanz schnell steif wurde und hart gegen ihren Po drückte. Kalle legte seine Hände um Christels Taille und presste sie sanft aber bestimmt fester gegen seinen Schoß. Christel warf kurz einen Blick zu Wilma hinüber. Aber die hatte sich zu Joschi gedreht und sie küssten sich gerade wobei Joschi seine Hände auf Wilmas Po gelegt hatte und diesen sanft knetete. Wilmas Hand befand sich zwischen den Beiden und die Bewegung ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, was sie da gerade mit der Hand anstellte.

Christel dachte nun ebenfalls nur noch an das, was sie da an ihrem Schoß spürte. Sie griff mit einer Hand nach hinten und tastete mit den Fingern sanft ab, was da so hart war. Sie hatte ihren Kopf etwas zurückgelegt und verspürte Kalles Atem heiß an ihrem Ohr. Kalle ließ seine Zunge etwas vorschnellen und mit der Spitze berührte er Christels Ohr, der ihr bei dieser Berührung einen heißen Schauer durch den Körper jagte, der sich in ihrem Schoß zu konzentrieren schien. Kalles Hände glitten nach oben und umfassten Christels volle Brüste drücken sie kräftig und er spürte die harten Brustwarzen, was in noch schärfer machte.

„Sach ma, habta Lust, mit uns aufe Bude zu kommen. Ey, so Bräute hamma hier noch nich geblickt. Da kamma ja sonne braune Maus glatt für stehn lassen. Wat meinse Joschi, is dat mitte beiden gebongt?“

„Klar, is gebongt. Wat meinta Mädels, gemma zu euch? Dat wär uns lieba. Heut hamma lang gepennt, da simma spät aufe Rolle gegang. Die Putzen ham unsre Furzmulden noch nich aufgeklart.“

Wilma konnte in diesem Moment nicht mehr an sich halten und musste lauthals lachen. Selbst Christel konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken, obgleich ihr diese primitive Ausdrucksweise immer noch missfiel. Wilma versuchte die Art der beiden zu imitieren.

„Is gebongt Jungs, gemma zu uns.“

Sie tranken ihr SML aus und verließen Arm in Arm die Walking Street Disco. Ding und Dong waren eigentlich froh. Von Som und Aeow war ihnen mitgegeben worden, sich gegenüber den beiden Frauen charmant und verführerisch zu geben, damit der Plan von Chris und Benny wie geplant umgesetzt werden konnte. Ding und Dong hatten sich entsprechend verhalten und in ihren Augen hatten sie die ersten Vorgaben, charmant und verführerisch zu sein, perfekt erfüllt. Für den Fall, dass die beiden Schicksen es abgelehnt hätten, zusammen mit ihnen ihr eigenes Hotel aufzusuchen, hätte er eine von Aeow vorbereitete SMS abschicken müssen.
 
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