Thailand Zwei Emanzen in Thailand

Fast auf die Minute pünktlich um 11 Uhr klopfte es an derTür und Chris öffnete.

„Hallo Hasso, schön, dass es heute so gut geklappt hat. Wie war deine Nacht in Bangkok? Ich hoffe, du bist gestern Nacht auf deine Kosten gekommen. Warst du wieder in dieser Absteige auf der Soi Sri Bumphen?“

„Danke der Nachfrage, die Nacht war mal echt gut und das Mädel war schon recht nett. Klar, ich war wieder im Freddy’s. Ich weiß gar nicht, was ihr dagegen habt. Gut, die Zimmer sind nicht das Non plus Ultra, aber irgendwie mag ich den Schuppen. Es erinnert mich an meine Zeit als Backpacker. Und das kleine Restaurant ist ganz gut. Irgendwie habe ich allerdings den Eindruck, dass die Ladies mir mein einfaches Leben nicht abkaufen. Hallo Benny, wie geht es dir?“

„Danke der Nachfrage, seit gestern Abend geht es uns allen hier prächtig.“

„Hi Som, hi Aeow, nice to meet you again. Oh Baby, wie vermisse ich deine Massagen.“

Aeow lächelte Hasso an, Som ging zu ihm und gab ihm einen intensiven Hom.

„If you want, you can come anytime. But you must take one of my ladies. You know, they are also very good.“

„You know, when I come to your massage, I only want you.“

Es war das Spiel, das die Beiden gerne miteinander spielten, wenn sie sich trafen, Hasso respektierte, dass Som die Freundin von Chris war, obwohl dieser ihm schon mehrfach signalisiert hatte, dass es ihm nichts ausmachen würde. Aber es war letztendlich Som die es definitiv ablehnte, mit Freunden ihres Freundes in irgendeiner Weise sexuell aktiv zu werden. Aber sie genossen diese Spiel immer wieder aufs Neue und hatten ihren Spaß dabei.

„Som, Aeow, I hope it will be okay for you, that we talk German a bit with Hasso?“

„No problem Chris, how long you need? About one hour?“

„Yeah, I think so.“

Okay, we go out a bit and will be back in one hour if it is okay for you?“

„Yes, no problem.“

Er gab Som 2000 Baht und Benny tat es ihm gleich und überreichte Aeow ebenfalls 2000 Baht. Die beiden Mädchen bedankten sich mit einem Lächeln und verließen das Zimmer.

„Okay Chris, so wie ich das mitbekommen habe, sitzen diese beiden Weiber jetzt im Polizeigefängnis an der Soi 9. Haben sie schon etwas zu essen bekommen?“

„Ja, korrekt, Khun Somsak war heute Vormittag bei ihnen und hat ihnen was zu essen, zu trinken und noch etwas Kleinkram gebracht. Er hat deinen Besuch schon angekündigt. So wie er erzählte, glauben die Beiden tatsächlich, dass sie ihr neues Hotel recht schnell wieder verlassen können. Den Zahn musst du ihnen heute ziehen. Ich denke mal, dass sie spätestens am Sonntag oder Montag weichgekocht sein werden. Hast du dir schon was ausgedacht?“

„Klar, ich werde ihnen die Wahrheit erzählen.“

Bennies Kinnlade klappte nach unten und er wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzen aber Hasso ließ es nicht soweit kommen.

„Ich werde ihnen erzahlen, dass ich von der Deutschen Botschaft komme. Und das ist dann ja auch nicht gelogen. Was sie da hineininterpretieren wird uns ja nur nützlich sein. Lass das mal meine Sorge sein. Am Sonntag, spätestens am Montag fressen die mir aus der Hand.“
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 2 users
Christel und Wilma kostete es eine immense Überwindung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Bedürfnissen nach Reinlichkeit nachzukommen. Immerhin waren sie durch die Lage ihrer Zelle den neugierigen Blicken Mitgefangener entzogen, zumindest seit ihre Nachbarzelle leer war. Aber die mangelnde Hygiene stellte für sie ein genauso großes Problem dar und gewisse Bedürfnisse ließen sich nun einmal nicht zurückhalten und die Dringlichkeit machte aus der Not eine Tugend und obwohl angewidert, erledigten sie ihre Geschäfte ungestört. Das von Khun Somsak mitgebrachte Wasser nutzten sie für eine kleine Morgentoilette.

„Wilma, ich will hier raus! Es ist ein furchtbarer Ort.“

„Christel, ich befürchte, wir müssen noch etwas warten, bevor wir hier wieder raus kommen.“

„Erzähle keinen Unsinn! Das kann sich doch nur um ein Missverständnis handeln. Du hast doch gehört, dass Somsak gesagt hat, dass heute noch jemand kommt um uns hier rauszuholen!“

Wilma fragte sich ernsthaft, was Christel da wohl vernommen hatte. Somsak hat lediglich angedeutet, dass jemand vorbeikommen würde, der Deutsch spricht. Christels Wunschdenken war wohl so extrem, dass es die Grenzen zur realen Wahrnehmung verwischte. Ein Gedanke huschte ihr durch den Kopf. Sollte Christel tatsächlich Dope geraucht und es vor ihr verheimlicht haben? Solche Ausfälle wie Christel sie jetzt zeigte, sprachen eigentlich davon. Wilma schüttelte den Kopf. Christel missdeutete dies und bezog es auf ihre Frage.

„Du meinst nicht, Wilma?“

„Nein, ehrlich gesagt. Lass uns abwarten, wer uns da besuchen will.“

„Wir können froh sein, dass Somsak uns nicht einfach hat fallen lassen.“

Hasso hatte sich im Hotel noch etwas frisch gemacht. Schließlich war es seine Absicht, einen seriösen und hochoffiziellen Eindruck zu machen. Eigentlich, so sagte er sich, wäre das nicht nötig, denn Christel und Wilma würden wahrscheinlich jeden Strohhalm ergreifen, der sich ihnen bot. Eine Vorgehensweise hatte er sich jedenfalls schon zurechtgelegt.

„Okay, Hasso, dann wünschen wir dir mal viel Erfolg. Lass dich von den Weibern nicht bezirzen!“

„Chris, du weißt doch, wie ich zu diesen Stampftusneldas stehe. Die könntest du auf mir festbinden, da würde sich nichts tun.“

Hasso ging nach unten und Chris und Benny sahen, wie er das Hotel verließ und sich ein Motorbike-Taxi nahm.

Hasso betrat die Polizeistation und er bat höflich den Diensthabenden zu sprechen. Er erläuterte kurz was er vorhatte und zwei braune Scheine wechselten den Besitzer was ihm ohne Rückfragen die Türen öffnete. Er sah Christel und Wilma als zwei Häufchen zusammengekauertes Elend in einer Ecke der Zelle sitzen. Sie wirkten lethargisch und hoffnungslos.

„Mrs. Christel, Mrs. Wilma!“

Die Beiden zuckten zusammen als sie ihre Namen hörten und blickten auf. Sie brauchten ein paar Sekunden, standen aber dann gleichzeitig auf und gingen zum Gitter.

„Es tut mir aufrichtig leid, sie unter diesen Umständen kennenlernen zu müssen. Mein Name ist Lennartz, ich komme gerade von der Deutschen Botschaft in Bangkok. Der Manager ihres Hotels ist ein Freund von mir und hat mir erklärt, in welch misslicher Lage sie sich gerade befinden.

Christel konnte nicht an sich halten und es sprudelte nur so aus ihre heraus.

„Herr Lennartz, Gott sei dank, fass sie hier sind. Bitte, es handelt sich um ein Missverständnis, wir habe nichts getan. Holen Sie uns bitte hier heraus. Es ist schrecklich und menschenunwürdig.“

Hasso frohlockte, Christel bot für ihn den besten Ansatzpunkt, Wilma hingegen schien etwas ruhiger zu sein, wenn gleich auch in ihren Augen Hoffnung schimmerte. Hasso wandte sich an Christel.

„Sie sind wahrscheinlich Christel!?“

Mehr Feststellung als Frage, denn er wusste ja, wer wer war. Und Christel nickte nur.

„Nun, das dürfte nicht so einfach sein. Sie sind ja beide offiziell der Prostitution bezichtigt und dies ohne Arbeitserlaubnis. Das thailändische Strafgesetz ist recht rigoros in dieser Beziehung. Und bei Ihnen, verehrte Christel, ist zusätzlich noch Rauschgift gefunden worden. Unglücklicherweise hat die Deutsche Botschaft über das Auswärtige Amt in Berlin eine entsprechende Anweisung an die thailändischen Behörden weitergeleitet, in Bezug auf Drogen und Drogenmissbrauch hart durchzugreifen.

„Aber ich habe keine Drogen gehabt, ich nehme keine Drogen und rauche noch nicht einmal!“

„Das macht die Sache noch schwieriger!“

Christel verstand überhaupt nichts mehr.

„Wieso denn schwieriger?“

„Nun, das ist ganz einfach. Da sie weder rauchen noch Drogen konsumieren, liegt der Gedanke nahe, dass sie mit dem Zeug handeln!“

„Das ist doch Unfug, Schwachsinn, so etwas würde ich nicht machen!“

Christel blickte überhaupt nicht, welche Absicht Hasso verfolgte. Aber genauso war es von ihm geplant.

„Nein, verstehen sie, das wäre für einen Richter die logische Konsequenz. Und auf Drogenhandel fallen die Strafen weitaus höher aus als auf einfachen Konsum.“

Wilma hatte klaren Kopf bewahrt und wohl auch begriffen, was zwischen den Zeilen zu lesen war.

„Wenn ich sie recht verstanden habe, bedeutet das, dass auf uns eine Gerichtsverhandlung wartet.“

„So ist es!“

Eine kurze aber inhaltsschwere Bestätigung dessen, was Wilma vermutet hatte.

„Das bedeutet dann aber auch, dass wir noch etwas länger hier in diesem Gefängnis bleiben müssen?“

„Wilma, sie haben es erfasst. Heute ist Freitag und es wird keine Verhandlung mehr geben. Am Wochenende haben die Gerichte geschlossen und von Montag bis Mittwoch ebenfalls wegen des thailändischen Songkran, dem Neujahrsfest. Also frühestens am Donnerstag kommt es für sie zu einer Entscheidung.“

Wilma trafen diese Worte hart, obwohl sie schon mit einer solchen Wahrheit gerechnet hatte. Christel sackte förmlich zusammen. Wilmas Wissensdurst war noch nicht gestillt.

„Mit welchen Strafen haben wir zu rechnen?“

Hasso legte eine künstlerische Pause ein, setzte ein sorgenvolles Gesicht auf.

„Nun, das hängt davon ab, wie sie sich zu den Vorwürfen stellen. Schlimmstenfalls wirft man sie beide in einen Topf und wir ihnen Drogenhandel vorwerfen. Das kann eine längere Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Wenn sie sich zu den Vorwürfen schuldig bekennen und lediglich Drogenkonsum zugeben, kann allerdings immer noch eine Freiheitsstrafe im Raum stehen.“

Hasso hatte die Konditionalform benutzt. In etwa wusste er ja, was die beiden zu erwarten hatten. Aber letztendlich war es erst einmal Ziel dieses Treffens, den Druck zu erhöhen. Die Aussicht, wenn auch nur für relativ kurze Zeit in einem thailändischen Gefängnis zu verbringen, würde ihrer Sache dienlich sein. Und letztendlich hatte er ja auch nicht gelogen. Thailändische Richter griffen, was Drogen anging, schon mal hart durch.

„So, ich habe noch Termine und muss jetzt wieder los. Ich werde morgen oder übermorgen noch einmal nach Ihnen schauen. Ich werde Khun Somsak bitte, sich etwas um sie zu kümmern. Meine Damen, ich wünsche Ihnen auch unter diesen Umständen einen ruhigen Tag.“

„Aber Herr Botschafter, Sie können und doch jetzt nicht alleine lassen!“

Es war fast wie ein Aufschrei von Christel der Hasso allerdings äußerlich kalt ließ, aber innerlich triumphierte er. Sein Ziel, dass die Beiden ihn für den Botschafter hielten hatte er erreicht ohne dafür lügen zu müssen. Es war ja nicht sein Problem, was die Beiden interpretierten.

„Es tut mir wirklich leid. Aber ich habe nicht nur Zeit für Sie. Ich sagte doch schon, dass ich noch mehr Termine habe.“

Hasso nickte den Beiden noch einmal freundlich zu und ließ und verließ das Gefängnis.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 3 users
Nach und nach realisierten Christel und Wilma, was Hasso ihnen gerade erzählt hatte.

„Wilma, ich habe Angst. Was der Botschafter gesagt hat, macht mir richtig Angst. Ich möchte nicht ins Gefängnis. Ich habe doch gar nichts getan.“

Wilma schien die Sache gelassener zu sehen, wenngleich ihr die Aussicht bis Donnerstag ihre Zeit hier in dieser Zelle verbringen zu müssen, auch Unbehagen verursachte. Sie hatte beschlossen, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Jegliche Anschuldigung bezüglich Drogen würde sie von sich weisen. Wilma hatte sich innerlich in den letzten Tagen von Christel distanziert und fühlte sich im Rückblick auf die vergangenen Jahre erstmals wieder frei. Ihre Erlebnisse in Pattaya hatten ihren Blickwinkel erweitert und sie hatte festgestellt, dass eine Ausrichtung ihres Lebens ausschließlich unter dem Aspekt der Emanzipation ihre ureigensten Bedürfnisse nach Freiraum, sexueller Erfüllung, generell ihrer Erlebnisfähigkeit in einem Maße einschränkten, die sie nicht mehr länger tolerieren wollte. Sie wollte leben, fühlen und Sex genießen sich einem Mann unterwerfen oder ihn dominieren, sich keine Einschränkungen mehr aufzuerlegen und ganz einfach nur Frau sein und sich ihren Bedürfnissen hingeben. Der Bruch zu Christel war vollzogen, Wilma war ihrem engstirnigen Bannkreis entkommen und sie genoss dieses Gefühl, das ihr in diesen Momenten die Kraft gab, ihrer Zukunft etwas gelassener entgegenzusehen. Möglicherweise, dachte sie bei sich, hat Christel ihren Wandel auch schon bemerkt. Allerdings schien sie es nicht auf ihre Einstellung zurückzuführen, sondern schob es auf die momentanen Umstände. Wilma würde es mit Christel erörtern, wenn sie wieder zurück in Deutschland waren. Sie würde sich zwar nicht ganz von Christel abwenden, aber sie würde ihren eigenen Weg gehen und dieser ganzen Emanzipationsquatsch, so sah sie es mittlerweile, den Rücken kehren.

„Lass den Kopf nicht hängen. Fakt ist, dass wir jetzt erst einmal ein paar Tage in Ungewissheit hier verbringen werden. Wir können dem Manager vom Hotel nur dankbar sein, dass er sich so um uns kümmert. Das ist doch schon mal etwas. Stell dir vor, wir wären ihm einfach gleichgültig. Dann säßen wir hier erst recht hilflos herum.“

Christel fiel die Veränderung, die in Wilma vorgegangne war, erst mal nicht auf. Zu sehr dachte sie an ihre ungewisse Zukunft. Die Aussicht, in einem thailändischen Gefängnis zu landen, deprimierte sie.

Hasso hatte kurz mit Chris telefoniert und seine Rückkehr angekündigt. Som und Aeow waren zu seinem Bedauern noch nicht von ihrer Shopping-Tour zurück. Chris und Benny warteten gespannt auf seinen Bericht.

„Schieß los, Hasso, wie geht es den Beiden?“

Hasso lächelte, wusste er ja, dass Benny es von der negativen Seite beleuchtet wissen wollte.

„Benny, deine Ex sieht dem Ganzen wohl etwas gelassener entgegen. Es scheint mir so, als hätte sich da eine kleine Kluft zwischen den Beiden aufgetan. Aber Christel ist vollkommen fertig.“

Hasso musste lauthals lachen.

„Jungs, es hat funktioniert. Die Beiden halten mich doch tatsächlich für den Botschafter.“

„Das läuft ja besser als gedacht. Ich glaube, es wird recht einfach euren Plan umzusetzen. Bevor ich es vergesse, ich habe euch noch etwas mitgebracht.“

Chris und Benny guckten Hasso fragend an. Der zog aber nur eine Ausgabe des Tip, ein deutschsprachiges Blättchen, das in Pattaya verlegt wurde, aus einer Plastiktüte und überreichte es Chris.

„Schaut mal rein, das ist die neuste Ausgabe, die heute herausgegeben wurde!“

Chris ahnte schon, was er zu sehen bekommen würde. Es gab immer eine Seite mit aktuellen Polizeiberichten aus den vergangenen Tagen. Er musste schmunzeln, als er sah, was dort abgebildet war. Er reichte Benny die Zeitung und auch bei ihm erhellte sich das Gesicht.

„Das ist ja grandios. Die Beiden sind gebrandmarkt.“

Auf dem Bild waren Christel und Wilma zu erkennen, beide in Handschellen mit gesenktem Kopf an einem Schreibtisch gegenüber einem Polizisten sitzend. Auf dem Tisch war deutlich ein Plastiktütchen und die 2000 Baht zu erkennen. Der Tip hatte eine kleine Story dazu veröffentlicht.

„Gestern am späten Abend wurde auf einen anonymen Hinweis hin ein Zimmer in einem Hotel an der Soi Buakhao von einer kleinen Einheit der örtlichen Polizei durchsucht. Es hieß, dass dort zwei ausländische Frauen der Prostitution nachgingen. Polizeikapitän Kongsampong Benjawan, der den Einsatz leitete, hatte kurz zuvor zwei männliche Zeugen befragt, die das Zimmer unmittelbar vor seinem Eintreffen verlassen hatten. Die beiden Zeugen bestätigten, dass sie den beiden Frauen Christel K. und Wilma S. aus Deutschland jeweils 1000 Baht für sexuelle Dienstleistungen überreicht hatten. Als die Polizei das Zimmer betrat, fanden sie die beiden Frauen noch unbekleidet im Zimmer vor. Auf dem Bett lag noch der genannte Betrag für die Dienstleistung. Bei der weiteren Durchsuchung wurde in der Tasche von Christel K. ein Plastiktütchen entdeckt, in dem sich vermutlich ein kleine Menge Ganscha befand. Beide Frauen sehen sich nun dem Vorwurf der illegalen Prostitution, dem Verstoß gegen das Alien Business Law und dem unerlaubten Besitz von Rauschgift der Kategporie 5 ausgesetzt. Für diese Vergehen werden sie sich demnächst zu verantworten haben.“

„Das ist nur zu geil, Benny, das gefällt mir außerordentlich gut.“

Chris nahm Benny die Zeitung ab und legte sie auf den Tisch.

„Wenn ich das Som und Aeow zeige, werden die beiden sich ebenfalls die Hände schütteln. Bis jetzt war unsere ganze Aktion ein voller Erfolg und die Beiden haben nicht die geringste Ahnung, dass wir im Hintergrund die Fäden ziehen. Benny, Hasso, ich liebe dieses Spiel.

„Haben wir dir schon erzählt, welche Überraschung wir uns für Som und Aeow ausgedacht haben?“

Hasso schüttelte seine Kopf und sah Chris erwartungsvoll an.

„Wir werden Som und Aeow mit nach Deutschland nehmen. Das ist schon lange fällig. Dies auch als Dankeschön für die gute Arbeit, die sie hier abgeliefert haben. Ohne die Beiden wäre das für uns längst nicht so glatt gelaufen.“

„Ich denke mal, das dürfte kein Problem sein. Und ich vermute auch einmal, dass ihr mich benötigt, die Angelegenheiten bei der Botschaft zwecks Visa zu erledigen und die Tickets zu besorgen?“

„Du hast es korrekt erfasst. Wir möchten gerne, dass du den gesamten Papierkram für uns erledigst. Und klar, dass wir als reguläre Kunden deine Leistung entsprechend honorieren werden. Wir fliegen in der Woche nach Songkran zurück und wollen sie mitnehmen. Sie haben ja eine eigenes Geschäft und regelmäßige Einkünfte können sie nachweisen. Es sollte also kein Problem sein, dass sie ein Visum für 3 Monate bekommen.“

„Ich denke auch, dass ich da hinbekomme. Kommt mit den Sachen nach Songkran vorbei, den Rest erledige ich dann für euch.“
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 3 users
Mal kurz eine Entschuldigung wegen der längeren Pause. Ich habe ein neues Projekt und seit 2 Wochen einen 14-Stunden Tag. An diesem Wochenende geht es weiter.

Liebe Grüße aus Aachen

KingPing
 
  • Like
Reactions: 1 user
War leider zu kurz, habe aber schon weitergeschrieben. Nachmittags (Samstag) musste ich in die Stadt, abends mit 3 Kumpels und 4 Mädels in die Disco und am Sonntag war ich mit meinen beiden Mädchen in der Sauna. Musste mal sein.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Som und Aeow hatten einen ausgedehnten Bummel hinter sich und saßen jetzt in ihrer Massage um sich die neuen Kleider mal ausgiebig anzuschauen. Zur Feier des Tages hatten sie eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen für ihre Mädchen eingekauft. Sollte etwas dringlich werden, würde Chris eine SMS senden. Aber jetzt, da die beiden Schlampen gesiebte Luft atmeten und niemand mehr Gefahr lief ihnen über den Weg zu laufen, ließen Som und Aeow den Tag geruhsam und ohne großen Stress verstreichen.

Die Tür zu ihrem Laden wurde geöffnet und eine ihrer Massage-Ladies ging in den Empfangsraum, kam aber fast umgehen zurück und verlangte nach Som. Som erhob sich und betrat den Empfangsraum. Dort standen Kalle und Joschi. Nicht, dass Som sie vergessen hätte, aber sie hatte nicht damit gerechnet, dass die Beiden heute schon auftauchen würden.

„Hi guys, you did a very good job. So we didn’t forget our promise for you. I think, you are here to get your special massage.“

Kalle und Joschi verstanden nur einen Bruchteil und bei dem Begriff ‚special massage’ horchten sie auf und sie lächelten wie Honigkuchenpferde, dümmlich aber voller Vorfreude. Som hatte war mittlerweile ebenfalls nach vorne gekommen und lächelte die Beiden an.

„Yes, we kommen for special massage. You have uns sed versprochen. We have ja all gud gemacht!“

Som und Aeow konnten ihr Lachen nur mühsam unterdrücken. Nachdem Chris und Benny sie über die beschränkten intelektuellen Fähigkeiten der Beiden aufgeklärt hatten, sahen sie sie auch in einem anderen Licht. Das Englisch von den Beiden war einfach nur zum schießen. Aber immerhin hatten sie sich als zuverlässig erwiesen, ihren Job einwandfrei erledigt und auch noch jede Menge Spaß gehabt. Das war allen Zuschauern im Hintergrund nur zu offensichtlich geworden. Som und Aeow würden sich selbstverständlich an ihr Wort halten, das sie den Beiden gegeben hatten.

„Okay guys, you will get our special service today. First you will take a shower with our ladies, We will wait for you in the massage rooms. Is that okay for you?“

Som hoffte, dass sie ihre Worte zumindest im Ansatz verstanden hatten. Sie rief nach zwei Mädchen und gab ihnen die Anweisung, die beiden Jungs zu den Duschen zu bringen und ihnen etwas behilflich zu sein. Kalle und Joschi nickten einfach nur und sie ließen sich widerstandslos zu den Duschkabinen führen. Som schloss die Tür zur Massage und drehte das Schild von ’Open’ auf ’Closed ’. Ihre Mädchen hatten dem Alk schon reichlich zugesprochen und Som hatte ihnen für den Rest des Tages freigegeben. Der Service für die beiden Jungs aus Deutschland würde der Ausklang eines gemächlichen Arbeitstages sein.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 3 users
So, ich muss mich noch einmal für die Pause entschuldigen. Aber ein Arbeitstag von morgens 5 bis abends 20 Uhr kaut schon etwas an der Lust zu schreiben rum. Die Zugfahrt von Aachen nach Köln und zurück nutze ich jetzt, wenn möglich, um an der Geschichte weiterzuschreiben. Heute werde ich euch mit einem kleinen erotischen Teil entschädigen. Ich wünsche euch viel Spaß beim weiterlesen.

Liebe Grüße

KingPing
 
  • Like
Reactions: 1 users
Som ging zusammen mit Aeow ebenfalls nach hinten. Schnell entledigten sie sich ihrer Kleider und schlüpften in ihre Sarongs, die sie bevorzugt als Arbeitskleidung für ihre Massagen wählten. Som und Aeow hatten sich für den großen Massageraum der für Paare bestimmt war, entschieden. Sie mussten nicht lange warten bis ihre zwei Mädchen mit den Jungs erschienen. Es war ein lustiger Anblick wie die 4 den Raum betraten. Die kleine Duschzeremonie durch die beiden Massage-Girls hatte den Beiden schon zu einer prachtvollen Erektion verholfen und die beiden Mädchen hielten den Beiden im wahrsten Sinne des Wortes die Stange und zogen sie so in den Massageraum. Die Mädchen hatten sich für die Waschung der Beiden bereits ihrer Kleider entledigt und sich nicht mehr die Mühe gemacht, sich in ihre Sarongs zu hüllen.

Kalle und Joschi ließen es bereitwillig mit sich geschehen. Wohl kaum ein Mann würde sich einer solchen Behandlung entziehen wollen, es sei denn, er wäre stockschwul. Sie legten sich bäuchlings auf die Massageliegen und die beiden Mädchen begannen, die Rücken von Kalle und Joschi mit lauwarmem Massageöl einzureiben während Som und Aeow ihre Arbeit an den Beinen der Beiden begannen.

Joschi und Kalle hielten erst einmal ihre Augen geschlossen und gaben sich voll und ganz den zärtlichen Berührungen der Mädchen hin. Anfänglich hatten sie geglaubt, dass die zugesagte Gefälligkeit von Som und Aeow ein leeres Versprechen war. Wie es soich nun zeigte, schien das Gegenteil der Fall zu sein. Denn in den Genuss einer Massage durch vier Mädchen zu kommen, war für sie die Überraschung pur.Schon während der Dusche durch die beiden Massage-Ladies waren sie zur Höchstform aufgelaufen und viel hätte nicht gefehlt sie vor der eigentlichen Massage zu einem Abschluss kommen zu lassen. Aber die beiden Girls waren Profis und wussten um die Sensibilität, verstanden es, ihre Zärtlichkeit so zu dosieren, dass Kalle und Joschi das Gefühl hatten, permnent auf Wolke 7 zu schweben. Und das Spiel schien sich nun zu wiederholen. Som und Aeow strichen mit ihren Händen immer bis hoch an die sensible Stelle zwischen Po und Innenseite der Oberschenkel. In der rückwärtigen Streichbewegung ließen sie ihre Hände über die festen Pobacken der Beiden gleiten und kurz über das Becken unter dem Bauch verschwinden, wo sie dann scheinbar zufällig die steifen Schwänze der beiden berührten. Kalle und Joschi quittieren das jedesmal mit einm leichten Aufstöhnen und Anheben ihes Pos. Beide konnten es kaum erwarten, von den Mädchen aufgefordert zu werden, sich umzudrehen. Aber die Mädchen schienen keine Eile zu kennen, ließen sich Zeit mit ihrer Massage, bedacht darauf, die sexuelle Anspannung der Beiden aufrecht zu erhalten.

Endlich aber kam die von Kalle und Joschi herbeigesehnte Anweisng, sich umzudrehen. Som und Aeow wussten ja bereits von den Ausmaßen der Beiden, hatten sie ja schon selbst entsprechend in der Massage genossen, mit ihnen zu spielen und während der Überwachung von Christel und Wilma hatten sie beide ja auch in Aktion erlebt. Ihre beiden Angestellten schien aber ebenfalls zu gefallen, was sie zu sehen bekamen. Nach wie vor saßen sie hinter den beiden, beugten sich fast synchron vor, wobei ihre nackten Brüsten über Gesicht und Oberkörper von Kalle und Joschi
streichelten. Instinktiv griffen sie zu und umschlossen die Brüste der Mädchen während diese die Schwänze der Beiden mit ihrem Mund umschlossen um den finalen Teil dieser speziellen Massage einzuleiten.

Som und Aeow kannten die Vorlieben ihrer Mädchen recht gut. Allerdings sollte es ihnen vorbehalten bleiben, den krönenden Abschluss herbeizuführen. Die beiden Girls wussten das und dosierten ihre Zärtlichkeiten so, dass Kalle und Joschi nicht kamen. Som erkannte, dass sich diese Spannung nicht mehr lange würde aufrecht erhalten lassen würde. Sie zwinkerte den Mädchen zu und die ließen von ihren Candy Sticks, wie sie insgeheim die aufgerichtete Männlickeit ihrer Kunden zu bietiteln pflegten, ab. Der zuvor genossene Alkohol hatte sie ebenfalls etwas aufgewühlt, sie hatten Lust auf mehr, insbesonere mit diesen beiden Boys, die wohl so ganz nach ihrem Geschmack waren. Dass die Beiden nicht gerade die Hellsten waren, hatten sie von Som und Aeow bereits gehört. Aber ihnen ging es um diesen speziellen Spaß, und da wurde ja nicht viel geredet. Sie setzten sich mit gespreizten Beinen über die Köpfe der Beiden und die kamen dieser eindeuigen Aufforderung nur zu gerne nach. Ihre Zungen stießen langsam vor und liebkosten die beiden Mädchen dort, wo sie es am liebsten hatten.

Som und Aeo hatten sich ebenfalls ihrer Sarongs entledigt und sich vorgebeugt um mit ihren Brüsten die Steifen der Beiden sanft zu massieren. als sie merkten, dass sie kurz vor dem Kommen standen, ließen sie für ein paar Sekunden ab, umfassten die beiden harten Schwänze mit ihren Händen und ließen sie in ihren heißen Mündern verschwinden. Diese Reizüberflutung war für Kalle und Joschi zuviel. Sie konnten sich nicht mehr zurückhalten, bäumten sich auf und ließen ihrer Lust freien Lauf. Som und Aeow haten diesen Moment abgepasst, zogen ihre Köpfe zurück und massierten die beiden Schwänze und sahen fasziniert zu, wie sie sich unter heftigen Zuckngen entleerten, wobeoi die ertsen beiden Ladungen so heftig kamen, dass sie auf den Rücken der beiden Girls klatschte. Som und Aeow massierten die Schwänze sanft weiter, wussten, dass sie kurz nach einem Orgasmus sehr empfindlich waren und der Übergang von Lust zu Schmerz dicht beieinander lag.

Kalle und Joschi fühlten sich relaxt und glücklich. Som und Aeow waren wieder in ihre Sarongs gehüllt und die beiden Mädchen geleiteten sie wieder in die Dusche. Som und Aeow gingen nach vorne und warteten, bis die Beiden fertig waren. Som und Aeow sahen sich kurz an, als die beiden Mädchen Arm in Arm mit Kalle und Joschi in den Empfang kamen, lächelten sich an und schienen wohk den gleichen Gedanken zu hegen. Beiden sah man an, dass ihnen diese Spezialbehandlung mehr als gefallen hatte.

"Menno Ladies, dat was echt knorke. Have you Wort geholt. That war geil."

Zwar verstanden Som un Aeow nicht genau, was sich Kalle da zusammenstammelte, aber sie machten sich ihren Reim draus und schlossen, dass es den Beiden sehr gut ging. Aber eine andere Reaktion wäre woh mehr als evrwunderlich gewesen.

Kalle und Joschie lauschten, wie Som etwas zu den beiden anderen Mädchen sagte. Ihnen stahl sich ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht als Som fertig war und sie nickten beide zustimmend. Som wandte sich an Kalle und Joschi.

"So, guys, you did a very good job and we have a nice surprisde for you, such extra gift."

Bei dem Wort 'gift' zuckten Kalle und Joschi zusammen und für einen kurzen Moment verschwand die Glückseligkeit aus ihrem Gesicht.

"You will us vergiften?"

Som wurde sich ihres Fehlers bewusst. und musste lauthals lachen. Wegen der Präsenz der Amerikaner hatten viele Worte aus dem amerikanischen Sprachraum nach Thailand Einzug gehalten. Und mitunter gab es da ein paar lustige Doppeldeutigkeiten über verschiedenen Sprachräume hinweg. Som und Aeow hatten sich einmal köstlich mit Chris und Benny darüber amüsiert und von daher war Som die Bedeutung des Wortes 'Gift' in der deutschen Sprache schon bekannt. Sie hatte es schlichtweg vergessen und korrigierte sich sofort.

"Sorry for that misunderstanding, gift is American language, in Englsich it is present, in German it means Geschenk. And we have a 'Geschenk' for you."

Die Jungs wirkten wieder entspannt und brauchten ein paar Sekunden, den Sinn dessen zu verstehen, was Som da gesagt hatte. Som gab ihnen diese Zeit. Sie zeigte dann auf die beiden Ladies, die sie bei der Massage unterstützt hatten.

"These ladies like you. They want to stay with you till tomorrow. They should be back in our shop around 12 for work. You don't have to pay them, just enjoy with them!

Wieder schauten Kalle und Joschi Som erst unverständig an, aber nachdem sich die beiden Mädchen bei ihnen eingehakt hatten, war bei ihnen der Groschen, wenn auch pfennigweise, gefallen. Kalle fing sich als erster.

"Dat Gift is a tolle Geschenk. And you meinen no pay money?"

Somm schüttelte lachen ihren Kopf.

"Right, no money, just cover your expenses"

Joschi fühlte sich berufen, auch einen Beitrag zu leisten.

"Wat solln wa kawern?"

Som hatte sich kaum noch unter Kontrolle, so heftig war der Lachreiz und sie war froh, dass Aeow jetzt einsprang. Aeow stand auf und stellt sich vor Joschi.

"You go out, restaurant, disco. You have funwith that ladies. Only pay food and drink."

Aeow untermalte ihre Worte mit eindeutigen Gesten derart, dass es wohl dem Dümmsten klar werden würde, was gemeint war.Kalle verstand nun endgültig.

"Ey Mann, mitte beidn Schnalln gemma raus, futtan und innen Zappelschuppn.En paar Kröten füret Futta und Gesöffs, dat tun wa denen blechen tun. Fürn Furzmuldenspaß brauchn wa nich blechen. Die sin scharf auf unsre Zuckastangen. Ey, Alta, dat is geil, simma Glückspilze."

Joschi nickte udn nahm sein Mädchen in den Arm, die sich sofort an ihn schmiegte. Som und Aeow hatten ihre beiden Mädchen noch kurz über die Eigenarten der Beiden aufgeklärt. Sie verabschiedetensich von Kalle und Joschi. Die Mädchen hatten die Führung übernommen und zwei Motorbikes herangewunken und fuhren in Richtung Walking Street.

Som und Aeow räumten noch etwas auf, schlossen den Laden und machten sich auf den Rückweg zu Chris und Benny.
 
  • Like
Reactions: 2 users
Martin schlich etwas betrübt durch Pattaya. Den Unfalltod seiner Frau vor zwei Jahren hatte er immer noch nicht vollständig überwunden. Er konnte sich glücklich schätzen einen sehr guten Freundeskreis in Deutschland zu haben. Seine Freunde aber auch seine eigene Familie hatten ihn aufgefangen und Rückhalt gegeben. Ohne sie wäre er wahrscheinlich in eine bodenlose Tiefe menschlichen Leids und Elend gefallen. Die Familie seiner Frau war von Anfang an gegen ihn eingestellt gewesen und des gipfelte darin, dass sie ihm die Schuld am Tod seiner Frau gaben, dies, obwohl ganz eindeutig festgestellt wurde, dass ihn keinerlei Schuld an dem Unfall traf, der seiner Frau das Leben kostet.

Sein bester Freund Tino war ihm in der schwersten Zeit sein ständiger Begleiter und hatte ihn teils energisch davor bewahrt, sich hängen zu lassen und immer wieder versucht, neue Wege ins Leben zu finden. Vor etwa einem halben Jahr hatte Tino versucht, ihn an eine neue Beziehung heranzuführen und ihm Uschi vorgestellt. Es war gut gemeint, aber Martin fühlte sich einfach noch nicht bereit dafür. Obwohl er mit Uschi ein paar schöne Wochen verlebte, trennte er sich dann doch wieder von ihr. Tinos zweitem Versuch, ihm Zweisamkeit zu bescheren, verdankte er seinen Aufenthalt in Pattaya. Tino war schon selbst ein paar Mal im Seebad und glaubte, dass die exotischen Schönheiten für einen attraktiven Mann Anfang der Vierziger genau das Richtige wären. Zwar hatte Martin sich einige Nächte mit Mädchen gegönnt. Aber irgendwie fand er keinen Zugang zur Mentalität der Mädchen und ihrer Art. Es störte ihn nicht, dass er für sie bezahlen musste. Er hatte in Deutschland vor seiner Ehe öfters Leistungen professioneller Damen angenommen. Hier ging es schlichtweg über sein Verständnis, dass diese Mädchen ihm schon nach kürzester Zeit ein Gefühl vermittelten, als wäre er schon jahrelang mit ihnen zusammen. Diese Diskrepanz im direkten Vergleich zu deutschen Professionellen überforderte ihn derzeit noch mental. Er schloss es nicht aus, sich hier zu einem späteren Zeitpunkt sein Lebensglück zu suchen, zweifelte auch nicht daran, erfolgreich zu sein. Aber zum heutigen Zeitpunkt war er einfach noch nicht bereit dafür, war noch zu sehr in seiner eigenen Vergangenheit gefangen.

Über das Internet hatte er in einem Forum, das sich Thailand-Asien-Forum nannte, gut über dieses Land informieren können. Er hatte zu einem Deutschen, der schon seit einiger Zeit hier lebte, Kontakt aufgenommen. Im Forum nannte er sich Steiner. Zwar hatte Martin in Steiner Berichten dessen Vorlieben für etwas andere Spielarten sexuellen Vergnügen herauslesen können. Aber wie es schien, kannte sich dieser Steiner in Pattaya in den einschlägigen Etablissements ganz gut aus und so folgte er nach einigem Hin und Her der Einladung Steiners, sich heute Abend mit ihm im Wawee Café gegenüber von der Bamboo Bar zu treffen. Martin hatte sein Hotel früh verlassen und schlenderte gemächlich die Beach Road in Richtung Walking Street entlang, hing seinen Gedanken nach und Widerstand den Mädchen, die versuchten, ihn anzusprechen.

So wie Steiner im Forum auftrat, schien er eine recht gesellige Gestalt zu sein, nicht gerade mit einem Abschluss einer Universität, aber doch recht kommunikativ. Wie Steiner ihm erzählte, kam er aus Aachen und hatte dort im Knast als Schließer oder so ähnlich gearbeitet, hatte sich nach seiner Scheidung allerdings dazu entschlossen, Deutschland für immer den Rücken zu kehren und seinen Lebensabend in Pattaya zu verbringen. Herkunft und Status von Menschen waren Martin eigentlich schon immer egal, was für ihn zählte, war der Mensch an sich. Der Abend würde es zeigen, ob er mit Steiner klar kommen würde oder nicht.

Martin erreichte etwa 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit das Café. Durch die Scheibe sah er, dass dort bereits ein Gast anwesend war und es sich in einem der Sessel an einem der kleinen Tisch bequem gemacht hatte. Steiner hatte ihm zu beschreiben versucht, wie er aussah und so kam Martin zu dem Schluss, dass es sich bei dem Gast wohl um besagten Steiner handeln müsse. Er machte einen entschlossen Schritt und betrat das Café.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 3 users
Som und Aeow waren ein knappe halbe Stunde nachdem Kalle und Joschi ihre Massage verlassen hatten zurück im Hotel wo sie schon von Chris und Benny erwartet wurden.

"Hi ladies, you have been away long time. You had a short time event?"

Chris liebte es, die Beiden ab und an mal in dieser Form aufzuziehen. Früher hatten Som und Aeow ärgerlich darauf reagiert. Zwar hatten sie immer ein offenes Auge für andere Männer, zumindest wenn für sie eine Beziehung gerade begonnen hatte. Nichts war so unbeständig in Pattaya wie die Männer und ebenso leer waren zumeist ihre Versprechungen. Oft hatten sie diese schmerzliche Erfahrung machen müssen. Aber mit der Zeit hatten sie ein Gespür entwickelt, das es ihnen ermöglichte, einen Mann schon nach kurzer Zeit richtig einzuschätzen, sehr häufig zum Leidwesen der Männer, die dieses Spiel aus Lüge und daraus resultierender Hoffnung auf ein Mehr an Zuwendung spielten. Som und Aeow verstanden dieses Verhalten nicht, denn in der Regel gaben sich die Mädchen den Männern in immer ähnlicher Art und Weise hin. Nur war nach der Erkenntnis, dass es sich um einen Lügenbold handelte, die Enttäuschung größer.

Som hatte ähnlich wie Aeow die Ursache dafür in der unterschiedlichen Denkweise der Farang gesucht und gefunden. Chris und Benny hatten diesen Diskussionen beigewohnt und ihre Sicht der Dinge geschildert. Scheinbar verhielt es sich so, dass die meisten Männer glaubten, wenn die Gefühle zwischen einem Working Girl und ihnen selbst von Sympathie zu Liebe übergingen, bräuchten sie das Mädchen nicht mehr bezahlen.

Viele Männer konnten es innerlich nicht mit sich selbst vereinbaren, jemandem, den sie liebten, Geld für die Leistung im Bett zu bezahlen. Deren Problem war, dass sie sich nicht mit der Mentalität und dem Hintergrund dessen auskannten, was die Arbeit und auch die Leidenschaft der Mädchen anging. Die Mädchen waren auf das Geld angewiesen, es war ihre einzige Einnahmequelle. Wurde aus einem reinen Dienstleistungsverhältnis eine Beziehung auf Basis von tieferen Gefühlen, änderte sich selbstverständlich auch die Einstellung der Mädchen zu ihrem Gönner. Sie verbrachten Zeit mit ihm, weil sie es so wollten und genossen. Aus dem Dienstleistungsverhältnis war eine Beziehung geworden, was den Mädchen allerdings nicht erlaubte, auf Einkommen zu verzichten. Schließlich mussten sie ihre Familien ernähren. Dieser fast schon als generelles Missverständnis zu bezeichnende Umstand sorgte mit Regelmäßigkeit für Unstimmigkeiten in vielen frischen Beziehungen, die eigentlich die Qualität für Dauerhaftigkeit hätten. Chris und Benny gehörten zu der Sorte Farang, die die Zusammenhänge begriffen hatten.

Zwar gehörten Som und Aeow seit ihrer Beziehung zu Chris und Benny zu der Gruppe der Working Girls, aber es war halt ihr Einstieg in Pattaya gewesen und sie hatten ihre diesbezüglichen Erfahrungen machen müssen. Und am Anfang ihrer Beziehungen zu Chris und Benny hatten sie nach wie vor die Augen offen gehalten und sich den ein oder anderen Mann mit Blick auf eine mögliche, gemeinsame Zukunft gegönnt. Letztendlich haten Chris und Benny das Rennen gemacht und Som und Aeow hatten ihre Vergangenheit angestreift wie einen schmutzigen Umhang. Aber genau auf diese Vergangenheit hatte Chris mit seiner Bemerkung abezielt. Diesmal wusste Som allerdings zu kontern und spielte die Wahrheit als Trumpf aus.

"Yes darling, we had a very nice short time event with our two massage ladies and two nice guys in our shop. It was really amazing."

Nach diesen Worten strich sie sich genüsslich mit der Zunge über die Lippen und Aeow drückte ihre Zunge von innen rhythmisch an die Wange, was mit etwas Fantasie so aussah, als würde sie einem imaginären Schwanz einen Blowjob verpassen.

Chris war etwas überrascht über diese Reaktion von den Beiden. Ihre normale Reaktion wäre gewesen, sich entsprechend gespielt brüskiert aufzuführen. Som sah, dass insbesondere Benny etwas verdutzt dreinschaute. Sie beschloss, die Situation aufzuklären.

"You remember those two guys who helped us to cheat your bitches? We have promised them a special massage after their successful work. They dropped in today and we just kept our promise. They are fully satisfied and now they have their special bonus. Our massage is closed for today and they are out to enjoy with our ladies."

Chris und Benny waren in der Tat etwas verdutzt über Som's Antwort, aber nach der Erklärung von Som gestanden sie sich beide ein, von Som ob ihrer Offenheit aufs Glatteis geführt worden zu sein.

Christel und Wilma darbten an ihrem Schicksal. Die Zeit schien für sie still zu stehen und ihrem Empfinden nach ronnen die Minuten zäh wie Sirup dahin. Die Ankündigung des Botschafters, dass sie wohl noch bis Donnerstag in dieser Zelle festsitzen würden, hatte ihnen beiden einen kleinen Schock versetzt. Nach und nach wurde Christel sich ihrer speziellen Situation bezüglich des Fundes von Rauschgift in ihrer Handtasche bewusst. Sie realisierte, dass sie um einiges schlechter da stand als Wilma. Grausige Vorstellungen von einem längeren Aufenthalt in einem thailändischen Gefängnis rasten immer wieder durch ihren Kopf. und ließen sie verzweifeln. Von einem Moment zum anderen kollabierte sie innerlich, die Dämme brachen und sie sackte an der Wand zusammen, ließ ihren Kopf in ihre verschränkten Arme sinken und begann, hemmungslos zu weinen. Wilma setzte sich wortlos zu Christel, legte ihr den Arm um die Schulter und zog Christel zu sich heran um ihr ein wenig Beistand zu leisten. Sie wusste, dass es jetzt das Beste war, einfach nur für Christel da zu sein.
 
  • Like
  • Like-Bericht
Reactions: 3 users
Menü
Zurück
Oben Unten