KingPing
V.I.P
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"Guten Tag, ich bin Martin aus dem Forum. Da du der einzige Gast bist und ich hier in 2 Minuten eine Verabredung habe, liegt die Vermutung wohl nahe, dass du Steiner bist."
Es war mehr eine Feststellung, aber sein Gegenüber erhob sich und reichte ihm die Hand.
"Ja, ich bin Steiner und du bist dann wohl Martin. Willkommen in Pattaya. Den Kaffee hier kann ich dir nur empfehlen. Er ist besser als alles Gebräu, was du so in Pattaya bekommst, Starbucks eingeschlossen."
Martin nahm sich das Menu, traf seine Wahl und er setze sich zu Steiner in den bequemen Sessel.
"Nun, was treibt dich nach Pattaya. Lass mich raten. Du bist frisch geschieden und willst dir hier den Frust aus der Seele ficken."
Martin war im ersten Moment etwas brüskiert über die direkte Art, wie Steiner auf ihn zuging und ihn dann noch in diesem Slang ansprach, was so gar nicht seiner Sprachkultur entsprach. Aber gut, einmal kannte er sich in Pattaya überhaupt nicht aus und mit dem Sprachumfang von Steiner würde er umgehen können. Er sinnierte kurz über einen Satz, den sein alter Deutschlehrer oft zitierte: 'Mann gewöhnt sich an Allem, sogar an dem Dativ!’ Er musste kurz schmunzeln, als er sich den Satz in Erinnerung rief.
"Wie kommst du darauf, dass ich nach Pattaya komme, weil ich geschieden bin. Ist das so bei den vielen Männern, die hier als Single hinkommen?"
"Viele kommen deshalb nach Pattaya, aber auch einfach nur Spaßtouristen, die auf Sex mit Thais stehen. Ist viel billiger hier und man bekommt mehr von den Mädchen für sein Geld. Aber pass auf, nicht dass du am Liebeskasper-Syndrom erkrankst. Das geht hier verdammt schnell. Am besten für einen Newbie wie dich, ist, dass du jeden Tag wechselst. Da ist die Gefahr nicht so groß."
Martin wollte sich jetzt unbedingt erklären. Er wusste mittlerweile was in Pattaya wie läuft, zumindest oberflächlich. Aber er bekam einfach keine Beziehung zu den Mädchen hier.
"Mal der Reihe nach, Steiner. Ich bin nicht geschieden, meine Frau ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das ist jetzt fast zwei Jahre her und mein bester Freund hatte mir empfohlen, nach Pattaya zu kommen um wieder einen Schritt ins Leben zu machen."
"Dann gehörst du ja zu den rühmlichen Ausnahmen. Wie sagen dir die Ladies hier zu? Solltest dir vielleicht ne Stay suchen um zu testen, wie es mit so einer klappt."
Martin wusste aus dem Forum, dass Steiner sich teils einen eigenen Wortschatz zugelegt hatte und mit einer Stay war wohl eine Dauerfreundin gemeint.
"Weißt du, Steiner, ich hatte schon ein paar Mädchen, Spaß gemacht hat es mit allen und ich weiß auch zu schätzen, was sie einem Mann geben können. Aber ich bin einfach noch nicht bereit dazu. Ich werde wohl übermorgen Pattaya den Rücken kehren und für ein paar Tage nach Koh Chang fahren, um dort den Rest meines Urlaubs zu verbringen. Am Sonntag fliege ich wieder zurück nach Deutschland. Ob ich noch einmal hierhin zurück komme, weiß ich noch nicht."
"Mach das mal, irgendwann kommt hier jeder auf seinen Geschmack."
Martin genoss seinen Kaffee, der war wirklich gut.
"Was machst du heute Abend? gehst du wieder in dein Wohnzimmer?"
Im Forum hatte er gelesen, dass Steiner die Wundmill Agogo als sein Wohnzimmer bezeichnete.
"Ja, da will ich gleich hin. Willst du mitkommen?"
Martin überlegte kurz und willigte dann ein. Es war schon dunkel und durch die großen Fenster des Wawee Cafés schaute er auf das gesellige Treiben auf der Straße.
"Warum nicht, ich bin neugierig, wie es in deinem Wohnzimmer so ist."
Christel benötigte fast eine halbe Stunde um sich wieder einigermaßen zu fangen. Die Nähe zu Wilma tat ihr gut und innerlich spürte sie eine Stärke von Wilma ausgehen, wie sie es vorher noch nicht wahrgenommen hatte.
"Wilma, meinst du, der Botschafter kann uns helfen, hier irgendwie rauszukommen? Ich möchte nicht ins Gefängnis, ich habe ganz einfach Angst. Ich habe gehört, dass die hier mit Drogen keinen Spaß verstehen. Wie kann ich denen klar machen, dass ich so etwas noch nie gemacht habe und Drogen verabscheue."
"Nun mach dir mal nicht soviel Gedanken. Schließlich war das ja nicht viel. Vielleicht klärt sich das ja noch alles als Irrtum auf. Ich möchte auch so schnell wie möglich wieder hier raus. Wichtig ist erst einmal, Ruhe zu bewahren. Ich weiß, dass diese Ungewissheit schwer zu ertragen ist. Aber ich leide genau wie du darunter."
Wilma wusste, dass ihre Worte nur ein bescheidener Versuch waren, Christel Trost zu spenden und etwas Hoffnung zu geben. Sie hatte ja selbst keine Ahnung, was die nächste Woche bringen würde.
Es war mehr eine Feststellung, aber sein Gegenüber erhob sich und reichte ihm die Hand.
"Ja, ich bin Steiner und du bist dann wohl Martin. Willkommen in Pattaya. Den Kaffee hier kann ich dir nur empfehlen. Er ist besser als alles Gebräu, was du so in Pattaya bekommst, Starbucks eingeschlossen."
Martin nahm sich das Menu, traf seine Wahl und er setze sich zu Steiner in den bequemen Sessel.
"Nun, was treibt dich nach Pattaya. Lass mich raten. Du bist frisch geschieden und willst dir hier den Frust aus der Seele ficken."
Martin war im ersten Moment etwas brüskiert über die direkte Art, wie Steiner auf ihn zuging und ihn dann noch in diesem Slang ansprach, was so gar nicht seiner Sprachkultur entsprach. Aber gut, einmal kannte er sich in Pattaya überhaupt nicht aus und mit dem Sprachumfang von Steiner würde er umgehen können. Er sinnierte kurz über einen Satz, den sein alter Deutschlehrer oft zitierte: 'Mann gewöhnt sich an Allem, sogar an dem Dativ!’ Er musste kurz schmunzeln, als er sich den Satz in Erinnerung rief.
"Wie kommst du darauf, dass ich nach Pattaya komme, weil ich geschieden bin. Ist das so bei den vielen Männern, die hier als Single hinkommen?"
"Viele kommen deshalb nach Pattaya, aber auch einfach nur Spaßtouristen, die auf Sex mit Thais stehen. Ist viel billiger hier und man bekommt mehr von den Mädchen für sein Geld. Aber pass auf, nicht dass du am Liebeskasper-Syndrom erkrankst. Das geht hier verdammt schnell. Am besten für einen Newbie wie dich, ist, dass du jeden Tag wechselst. Da ist die Gefahr nicht so groß."
Martin wollte sich jetzt unbedingt erklären. Er wusste mittlerweile was in Pattaya wie läuft, zumindest oberflächlich. Aber er bekam einfach keine Beziehung zu den Mädchen hier.
"Mal der Reihe nach, Steiner. Ich bin nicht geschieden, meine Frau ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das ist jetzt fast zwei Jahre her und mein bester Freund hatte mir empfohlen, nach Pattaya zu kommen um wieder einen Schritt ins Leben zu machen."
"Dann gehörst du ja zu den rühmlichen Ausnahmen. Wie sagen dir die Ladies hier zu? Solltest dir vielleicht ne Stay suchen um zu testen, wie es mit so einer klappt."
Martin wusste aus dem Forum, dass Steiner sich teils einen eigenen Wortschatz zugelegt hatte und mit einer Stay war wohl eine Dauerfreundin gemeint.
"Weißt du, Steiner, ich hatte schon ein paar Mädchen, Spaß gemacht hat es mit allen und ich weiß auch zu schätzen, was sie einem Mann geben können. Aber ich bin einfach noch nicht bereit dazu. Ich werde wohl übermorgen Pattaya den Rücken kehren und für ein paar Tage nach Koh Chang fahren, um dort den Rest meines Urlaubs zu verbringen. Am Sonntag fliege ich wieder zurück nach Deutschland. Ob ich noch einmal hierhin zurück komme, weiß ich noch nicht."
"Mach das mal, irgendwann kommt hier jeder auf seinen Geschmack."
Martin genoss seinen Kaffee, der war wirklich gut.
"Was machst du heute Abend? gehst du wieder in dein Wohnzimmer?"
Im Forum hatte er gelesen, dass Steiner die Wundmill Agogo als sein Wohnzimmer bezeichnete.
"Ja, da will ich gleich hin. Willst du mitkommen?"
Martin überlegte kurz und willigte dann ein. Es war schon dunkel und durch die großen Fenster des Wawee Cafés schaute er auf das gesellige Treiben auf der Straße.
"Warum nicht, ich bin neugierig, wie es in deinem Wohnzimmer so ist."
Christel benötigte fast eine halbe Stunde um sich wieder einigermaßen zu fangen. Die Nähe zu Wilma tat ihr gut und innerlich spürte sie eine Stärke von Wilma ausgehen, wie sie es vorher noch nicht wahrgenommen hatte.
"Wilma, meinst du, der Botschafter kann uns helfen, hier irgendwie rauszukommen? Ich möchte nicht ins Gefängnis, ich habe ganz einfach Angst. Ich habe gehört, dass die hier mit Drogen keinen Spaß verstehen. Wie kann ich denen klar machen, dass ich so etwas noch nie gemacht habe und Drogen verabscheue."
"Nun mach dir mal nicht soviel Gedanken. Schließlich war das ja nicht viel. Vielleicht klärt sich das ja noch alles als Irrtum auf. Ich möchte auch so schnell wie möglich wieder hier raus. Wichtig ist erst einmal, Ruhe zu bewahren. Ich weiß, dass diese Ungewissheit schwer zu ertragen ist. Aber ich leide genau wie du darunter."
Wilma wusste, dass ihre Worte nur ein bescheidener Versuch waren, Christel Trost zu spenden und etwas Hoffnung zu geben. Sie hatte ja selbst keine Ahnung, was die nächste Woche bringen würde.