KingPing
V.I.P
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Auf dem Weg zur Soi 9 kaufte Hasso noch ein paar Kleinigkeiten ein, die er den beiden Frauen überreichen wollte, in erster Linie ein paar Flaschen Wasser und ein paar kleine Gerichte, die er an einem der zahlreichen Essensstände besorgte. Mit Nahrung und Wasser mussten die Beiden versorgt werden, es wäre der Sache nicht dienlich, würden sie wegen eines Mangels an Wasser und Essen in ein Krankenhaus verlegt.
Christels Gesicht erhellte sich, als sie den vermeintlichen Botschafter vor ihrer Zelle auftauchen sah. Wilma freute sich zwar auch, der Schimmer Hoffnung, den sie bei seinem Auftauchen wahrnahm, wurde fast augenblicklich durch die Aussagen des Botschafters, er hatte ja in der Konditionalform gesprochen, neutralisiert.
„Gutem Morgen die Damen, verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber ich hoffe, Sie konnten den Umständen entsprechend einigermaßen ruhen.“
Christel schien den Satz überhaupt nicht vernommen zu haben.
„Haben Sie mit Ihren Freunden gesprochen? Wann können Sie uns hier rausholen? Ich wäre Ihnen unendlich dankbar.“
Innerlich gratulierte sich Hasso zu seiner Taktik. Sein Spiel war zu 100% aufgegangen und mit der Einschätzung von Christels Zustand lag er ebenso voll im Ziel. Christel näherte sich mit Riesenschritten der Verfassung, in der er sie haben wollte.
„Jetzt bleiben Sie erst mal ruhig, so schnell geht das nicht. Ich habe Ihnen etwas zu essen und zu trinken mitgebracht.“
Er reichte die Plastiktüten durch das Zellengitter und Wilma nahm ihm die Tüten ab und bedankte sich. Christels Augen hingen nach wie vor gebannt an den Lippen von Hasso.
„Was haben Sie erreicht? Wann können wir hier raus?“
„Ich muss Sie leider enttäuschen. Mein Gespräch hatte leider nicht den gewünschten Erfolg. Sehen Sie, es geht ja hier nicht um eine vernachlässige Straftat. Es sind Drogen im Spiel und da kennt die thailändische Justiz in der Regel kein Pardon. Vor ein paar Jahren hat der damalige Premierminister Thaksin Shinawatra einen gnadenlosen Kampf gegen die Drogen geführt. Das hat weit über 3000 Menschen das Leben gekostet und es sind nicht gerade wenige Involvierte inhaftiert worden und einige von denen entkamen einem Todesurteil nur dadurch, dass sie sich vor Gericht schuldig bekannten. Ansonsten wären sie erschossen worden.“
Was Hasso erzählte, hatte Hand und Fuß. Er sah diese Aktion allerdings mehr als einen populistischen Schachzug Thaksins, der nur einseitig ausgeführt wurde. Auf der anderen Seite fehlte es an entsprechenden präventiven Maßnahmen für die Seite der Konsumenten. Infolge der durch den Kampf gegen Drogen entstandenen Engpässen führte dies folgend der Marktsituation zu höheren Preise, was speziell in Pattaya zu einer stark erhöhten Beschaffungskriminalität geführt hatte, deren Opfer auch zusehends Farang waren, die in Pattaya Urlaub machten. Klar, bei Christel wurde nur eine sehr geringe Menge von diesem Zeugs gefunden, Was Hasso zuvor angesprochen hatte, war zwar zutreffend, hatte aber die angedeuteten Folgen nur für die großen Fische der Szene. Aber er sah an Christels schreckgeweiteten Augen, dass sie sich in einem Zustand der Verzweiflung befand, der schon fast an Hoffnungslosigkeit grenzte und eine entsprechende Differenzierung wohl nicht mehr zuließ.
Wilma hatte die wesentlichen Inhalte verstanden und stellte eine gezielte Frage.
„Erklären Sie mir bitte, woran das Gespräch letztendlich gescheitert ist.“
„Nun, mein Gesprächspartner war ein Thai. Und so wie ich ihn kenne und einschätze, war diese Absage erst einmal nur vorgeschoben. Die Gründe dafür werde ich einmal eruieren, zumindest ist es meine Absicht. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass da noch viel Spielraum sein wird. Wie schon gesagt, es handelt sich nicht um ein Kavaliersdelikt.“
„Was bedeutet das für uns?“
Wilmas Frage war die logische Konsequenz auf Hassos Ausführung. Ohne Umschweife fasste er es in seiner Antwort zusammen.
„Richten Sie sich auf eine Gerichtsverhandlung am Donnerstag ein!“
Hasso sah, wie Christels Körper förmlich in sich zusammensackte. ‚Wieder einen Schritt näher am Punkt, an dem ich dich haben will, du kleines Emanzenluder.’, dachte er bei sich. ‚Wenn wir hier fertig mit dir sind, wirst du von diesem Mist hoffentlich genug Abstand genommen haben.’ Erst im Nachhinein fiel im auf, dass er in seinen Gedanken und auch in seiner Aversion gegen diese Emanzenschlampen Wilma ausgeschlossen hatte. Erneut resümierte er, dass in Wilma wohl eine Veränderung stattgefunden hatte. Wie es schien, hatte sich Wilma aus dem verderblichen Dunstkreis von Christel gelöst, schien wieder Frau zu werden. Er nahm etwas an ihr wahr, dass er vorher so nicht bemerkt hatte: Charisma. Er würde das mit Chris und Benny noch einmal erörtern.
„So sieht es nun mal aus, meine Damen. Ich werde sie morgen früh wieder besuchen und auch noch einmal das Gespräch mit meinem Bekannten suchen. Machen Sie sich bitte keine allzu großen Hoffnungen.“
Hasso verabschiedete sich von Christel und Wilma und versprach beiden, sie am morgigen Tag wieder aufzusuchen. Er war mit dem Ergebnis seines heutigen Besuches vollauf zufrieden. Er hatte mitbekommen, wie seine Worte Christel auf Christel gewirkt hatten.
Christels Gesicht erhellte sich, als sie den vermeintlichen Botschafter vor ihrer Zelle auftauchen sah. Wilma freute sich zwar auch, der Schimmer Hoffnung, den sie bei seinem Auftauchen wahrnahm, wurde fast augenblicklich durch die Aussagen des Botschafters, er hatte ja in der Konditionalform gesprochen, neutralisiert.
„Gutem Morgen die Damen, verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber ich hoffe, Sie konnten den Umständen entsprechend einigermaßen ruhen.“
Christel schien den Satz überhaupt nicht vernommen zu haben.
„Haben Sie mit Ihren Freunden gesprochen? Wann können Sie uns hier rausholen? Ich wäre Ihnen unendlich dankbar.“
Innerlich gratulierte sich Hasso zu seiner Taktik. Sein Spiel war zu 100% aufgegangen und mit der Einschätzung von Christels Zustand lag er ebenso voll im Ziel. Christel näherte sich mit Riesenschritten der Verfassung, in der er sie haben wollte.
„Jetzt bleiben Sie erst mal ruhig, so schnell geht das nicht. Ich habe Ihnen etwas zu essen und zu trinken mitgebracht.“
Er reichte die Plastiktüten durch das Zellengitter und Wilma nahm ihm die Tüten ab und bedankte sich. Christels Augen hingen nach wie vor gebannt an den Lippen von Hasso.
„Was haben Sie erreicht? Wann können wir hier raus?“
„Ich muss Sie leider enttäuschen. Mein Gespräch hatte leider nicht den gewünschten Erfolg. Sehen Sie, es geht ja hier nicht um eine vernachlässige Straftat. Es sind Drogen im Spiel und da kennt die thailändische Justiz in der Regel kein Pardon. Vor ein paar Jahren hat der damalige Premierminister Thaksin Shinawatra einen gnadenlosen Kampf gegen die Drogen geführt. Das hat weit über 3000 Menschen das Leben gekostet und es sind nicht gerade wenige Involvierte inhaftiert worden und einige von denen entkamen einem Todesurteil nur dadurch, dass sie sich vor Gericht schuldig bekannten. Ansonsten wären sie erschossen worden.“
Was Hasso erzählte, hatte Hand und Fuß. Er sah diese Aktion allerdings mehr als einen populistischen Schachzug Thaksins, der nur einseitig ausgeführt wurde. Auf der anderen Seite fehlte es an entsprechenden präventiven Maßnahmen für die Seite der Konsumenten. Infolge der durch den Kampf gegen Drogen entstandenen Engpässen führte dies folgend der Marktsituation zu höheren Preise, was speziell in Pattaya zu einer stark erhöhten Beschaffungskriminalität geführt hatte, deren Opfer auch zusehends Farang waren, die in Pattaya Urlaub machten. Klar, bei Christel wurde nur eine sehr geringe Menge von diesem Zeugs gefunden, Was Hasso zuvor angesprochen hatte, war zwar zutreffend, hatte aber die angedeuteten Folgen nur für die großen Fische der Szene. Aber er sah an Christels schreckgeweiteten Augen, dass sie sich in einem Zustand der Verzweiflung befand, der schon fast an Hoffnungslosigkeit grenzte und eine entsprechende Differenzierung wohl nicht mehr zuließ.
Wilma hatte die wesentlichen Inhalte verstanden und stellte eine gezielte Frage.
„Erklären Sie mir bitte, woran das Gespräch letztendlich gescheitert ist.“
„Nun, mein Gesprächspartner war ein Thai. Und so wie ich ihn kenne und einschätze, war diese Absage erst einmal nur vorgeschoben. Die Gründe dafür werde ich einmal eruieren, zumindest ist es meine Absicht. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass da noch viel Spielraum sein wird. Wie schon gesagt, es handelt sich nicht um ein Kavaliersdelikt.“
„Was bedeutet das für uns?“
Wilmas Frage war die logische Konsequenz auf Hassos Ausführung. Ohne Umschweife fasste er es in seiner Antwort zusammen.
„Richten Sie sich auf eine Gerichtsverhandlung am Donnerstag ein!“
Hasso sah, wie Christels Körper förmlich in sich zusammensackte. ‚Wieder einen Schritt näher am Punkt, an dem ich dich haben will, du kleines Emanzenluder.’, dachte er bei sich. ‚Wenn wir hier fertig mit dir sind, wirst du von diesem Mist hoffentlich genug Abstand genommen haben.’ Erst im Nachhinein fiel im auf, dass er in seinen Gedanken und auch in seiner Aversion gegen diese Emanzenschlampen Wilma ausgeschlossen hatte. Erneut resümierte er, dass in Wilma wohl eine Veränderung stattgefunden hatte. Wie es schien, hatte sich Wilma aus dem verderblichen Dunstkreis von Christel gelöst, schien wieder Frau zu werden. Er nahm etwas an ihr wahr, dass er vorher so nicht bemerkt hatte: Charisma. Er würde das mit Chris und Benny noch einmal erörtern.
„So sieht es nun mal aus, meine Damen. Ich werde sie morgen früh wieder besuchen und auch noch einmal das Gespräch mit meinem Bekannten suchen. Machen Sie sich bitte keine allzu großen Hoffnungen.“
Hasso verabschiedete sich von Christel und Wilma und versprach beiden, sie am morgigen Tag wieder aufzusuchen. Er war mit dem Ergebnis seines heutigen Besuches vollauf zufrieden. Er hatte mitbekommen, wie seine Worte Christel auf Christel gewirkt hatten.
