Thailand Zwei Emanzen in Thailand

Martin hatte nicht mitbekommen wie Su am Morgen das Zimmer verlassen hatte. Sie gönnte Martin seine Ruhe und hatte sich auf leisen Sohlen bewegt um ihn nicht zu wecken. Martin wachte auf, als ihm die fehlende Wärme von Su's Körper bewusst wurde. Er ließ sich Zeit mit dem Aufstehen, begab sich unter die Dusche und ging dann nach unten ins Restaurant um sein Frühstück zu sich zu nehmen. Su hatte ihn über die Besonderheiten der kommenden 3 Tage aufgeklärt und ihn darauf vorbereitet, was ihn erwarten würde. Er hatte beschlossen, Su's Rat zu folgen und auf sie zu warten. Sie würden nach ihrem Feierabend gemeinsam das Songkran-Festival genießen. Nach dem Frühstück zog sich Martin wieder auf sein Zimmer zurück, stellte die Leistung der Klimaanlage etwas höher. Das Zimmermädchen hatte während seiner Abwesenheit das Zimmer schon wieder gerichtet und auch durchgelüftet, allerdings mit der unangenehmen Folge, dass die Kühle aus dem Zimmer von der schwülen Hitze der Luft draußen verdrängt worden war. Martin schaltete das Fernsehgerät ein und machte es sich auf dem Bett bequem. Die Ruhe tat ihm gut und die wohlige Entspannung nach dem Stress am gestrigen Tag ließ ihn wieder in einen leichten Schlaf sinken.

Nach dem Lunch revanchierten sich Chris und Benny bei den Mädchen ebenfalls mit einer kleinen Massage, die sich allerdings weniger professionell gestaltete und mehr einem Ölservice glich als einer gekonnten Massage. Sie waren halt keine Profis auf diesem Gebiet, aber die Mädchen genossen es trotzdem. Im Schatten der Sonnenschirme ließ es sich glücklicherweise aushalten und wenn sie genug aufgeheizt waren, nutzten sie das Meer zu einer kurzen Abkühlung. Nichtstun auf diese angenehme Art war einmal eine angenehme Alternative zu dem sich ewig wiederholenden Tagen in Pattaya. Die Sonne senkte sich langsam gegen den Horizont und sie wurden durch den Klang des anlaufenden Motors ihres Bootes daran erinnert, dass es wohl Zeit werden würde, zurück nach Jomtien zu fahren. Ihr Bootsführer hatte das Timing wohl korrekt abgeschätzt. So nahe dem Äquator lief ein Sonnenuntergang wesentlich schneller ab und sie wollten definitiv noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück auf dem Festland sein. Zurück an Bord stellten sie fest, dass der wind etwas aufgefrischt hatte. Auf der Insel im Schutz der Felsen war ihnen das nicht aufgefallen. Der Wind sorgte für eine leicht aufgeraute See und die Überfahrt lief etwas unruhiger ab als ihre Hinfahrt zur Insel.

Hasso begleitete Wilma zurück ins Hotel. Auf dem Weg zurück blieb es ihnen nicht erspart, Opfer der wasserspritzenden Thais und Farang zu werden. Im Hotel angekommen waren beide doch recht durchnässt. Es war bereits nach Mittag und infolge der Zeitverschiebung von 5 Stunden zwischen Deutschland und Thailand mussten sie die Zeit bis 15 Uhr überbrücken, da die Banken in Deutschland erst um 9 Uhr öffneten. Wilma lud Hasso ein, mit auf ihr Zimmer zu kommen. Sie konnten sich ja unmöglich mit den nassen Klamotten an die Hotelbar setzen.

"Ich habe zwei Bademäntel. Unsere Sachen können wir auf dem Balkon aufhängen. Bei den Temperaturen dürften sie sehr schnell wieder trocken sein."

Hasso dachte kurz darüber nach, ob das eine gute Idee sei, willigte dann aber ein. Es war eigentlich sinnlos. Er dachte kurz an Chris und Benny und die Videoüberwachung, schob allerdings den Gedanken schnell wieder beiseite, da die Beiden mit ihren Mädchen ja auf Koh Rin waren und erst gegen Abend zurück sein würden.

Er musste innerlich lachen, seit langer Zeit, er konnte sich gar nicht mehr richtig daran erinnern, war er wieder einmal mit einer europäischen Frau alleine in einem Zimmer. Wenngleich die Beweggründe ja vollkommen anderer Natur waren, machte sich in ihm eine leichte Spannung breit. Er stellte sich Bennies verdutztes Gesicht vor, würde er ihm erzählen, mit seiner Ex zusammen nackt und nur mit einem Bademantel verhüllt, im Zimmer gesessen zu haben.

"Was erheitert Sie gerade so, Herr Botschafter?"

Wilma war es nicht entgangen, das sich seine Gedanken in seiner Mimik widerspiegelten. Hasso beschloss, ehrlich im Rahmen des Möglichen zu antworten.

"Nun, ich habe mich gerade über das amüsiert, was wir gleich vorhaben. Letztendlich werden wir uns ja nur verhüllt durch einen Bademantel gegenübersitzen. Darüber musste ich schmunzeln."

"Ich hoffe, es stört Sie nicht? Zwar kann ich wohl mit den hiesigen Mädchen nicht mithalten, aber so schlecht sehe ich ja nun auch nicht aus"

"Da haben Sie allerdings Recht!"

Und das meinte Hasso sogar ehrlich. Christel mochte er überhaupt nicht. Zwar hatte sie auch eine gewisse Attraktivität, aber er fand zum einen ihre Art und zum Anderen ihre Einstellung zum Kotzen. Und wenn er sich selbst gegenüber noch eine Spur ehrlicher war, musste er sich eingestehen, dass Wilma ihm mittlerweile sympathischer geworden war. Thailand schien ihr trotz der widrigen Umstände gut bekommen zu sein und hat sie wohl in ihrer Entwicklung und Sichtweise ein Stück nach vorne gebracht, in erster Linie weg von diesem dämlichen, emanzipatorischen Gehabe, das Christel wohl nie würde ablegen können.

Sie hatten das Zimmer erreicht, Wilma schloss die Tür auf und bat den Botschafter hinein. Hasso kannte das Zimmer bereits durch die Videos. Irgendwie war es nun doch ein komisches Gefühl von den Kameras zu wissen. Er musste aufpassen und nicht durch übermäßige Vorsicht Wilmas Aufmerksamkeit wecken.

Wilma war zum Schrank gegangen und entnahm ihm die beiden Bademäntel. Sie legte sie auf das Bett und öffnete vollkommen unbefangen ihre Bluse. Irgendwie reizte es sie, ihre neu entdeckte Weiblichkeit an einem lebenden, männlichen Versuchskaninchen auszuprobieren. Sie spürte, wie Hasse sie etwas verunsichert dabei beobachtete. Der Push-up den sie trug, brachte ihre Brüste besonders zur Geltung. Sie zog ihren Rock aus und stolzierte mit aufrechtem Gang an Hasso vorbei auf den kleinen Balkon. Sie spürte, wie Hassos Blicke ihr folgten. Ihr Hintern bekam durch den roten String den sie trug einen besonders aufreizenden Rahmen.

In der Tat konnte Hasso seinen Blick nicht von Wilmas Kehrseite abwenden. Der rote String verschwand zwischen den beiden Pobacken von Wilma und legte sich mit einem sanften Schwung um ihr Becken. Der Anblick war durchaus reizvoll.
 
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Wilma hatte ihre Sachen zum Trocknen aufgehängt und kam ins Zimmer zurück. Hasso schaute sich im Zimmer um, hatte seinen Blick von Wilma gelöst, als sie sich umdrehte.

"Wollen Sie sich nicht auch ihrer nassen Sachen entledigen?"

Hasso nickte nur und begann seine Sachen abzulegen. Wilma stand direkt vor ihm und immer wieder sah Hasso auf ihre Brüste. Er musste sich eingestehen, dass diese Reize auf ihn wirkten. Wilma nahm das Hemd und dann seine Hose, verschwand kurz auf dem Balkon und hängte die Sachen ebenfalls auf. Für einen kurzen Moment kam sich Hasso wie ein kleiner Schuljunge vor, der nur bekleidet mit Unterhose und Socken vor seiner Lehrerin stand.

Wilma kam zurück und ging kurz zum Bett rüber, auf dem nach wie vor die Bademäntel lagen. Sie hatte mit einem kurzen Blick auf Hassos Slip bemerkt, dass sich da eine kleine Veränderung bemerkbar machte. Wilma fühlte sich als Frau und die Reaktion von Hasso waren ihr schmeichelnde Bestätigung. Ihre Hände glitten nach hinten zum Verschluss ihres BH's und mit einer tausendmal durchgeführten Bewegung ließ sie die Träger über ihre Schultern gleiten und der BH gab ihre Brüste frei.

Hasso hielt es für besser, sich zu setzen, damit sein Zustand etwas weniger exponiert war. Er schaute Wilma fasziniert zu und obwohl er es eigentlich nicht wollte, spürte er die Wirkung von Wilmas Reizen in seinem Slip. Wilma ließ ihre Hände an den Hüften nach unten gleiten, fuhr mit den Zeigefingern unter die Strings und zog ihn ebenfalls aus. Sie bewegte sich dabei auf eine Art und Weise unbefangen als wäre sie alleine und hätte keinen männlichen Beobachter. Wilma beugte sich nach vorne, nahm den Bademantel vom Bett und zog ihn sich an. Dabei hatte sie sich Hasso zugewandt. Die Bewegung beim Anziehen hoben und strafften für einen Moment ihre Brüste. Sie wusste, wie sehr Männer auf diesen Anblick standen.

Hasso konnte nun seinen Blick nicht mehr abwenden und vor Wilma verbergen, dass er sie beobachtete. Das schwarze Dreieck zwischen ihren Schenkeln weckten eine längst totgeglaubte Erinnerungen an seine Jugend.

Damals war es noch nicht üblich gewesen, dass sich Frauen ihre Pracht ganz einfach abrasierten. Heute war es wohl eher die Ausnahme. Aber diese Erinnerungen führten Hasso in Gedanken unwillkürlich in seine Jugend zurück, in die Jahre, da er pubertierte und begann, sich für das andere Geschlecht zu interessieren. Er erinnerte sich an die spannenden Augenblicke, als er seine Mutter heimlich durch das Schlüsselloch der Badezimmertür beobachtet hatte. Genau wie Christel auch war sein Mutter nicht rasiert und er malte sich mangels Wissens aus, was dort unter dem Busch verborgen war. Einmal sah er, wie seine Mutter auf dem Rand der Wann saß, ihre Schenkel gespreizt hatte und mit einer kleinen Schere den Busch etwas zurechtstutzte, sah ihre vollen Brüste und auch den Spalt, der sich von den dunklen Haaren sanftrosa abhob. In der Regel war er schon nach weinigen Minuten soweit, dass er schnell in sein Zimmer musste um sich zu befriedigen. Im Nachhinein wuchs in ihm der Verdacht, dass sich seine Mutter absichtlich so vor ihm präsentiert hatte in dem Glauben oder besser in dem Wissen um die Neugier heranwachsender Jugendlicher. Seine Eltern hatten es nie für nötig gehalten, ihn aufzuklären, oder anders gesagt, sie hatten nicht den Mut und waren beschämt, das Thema Sexualität überhaupt anzusprechen.

Diese Erinnerungen liefen wie ein Film vor seiner inneren Leinwand ab. Und die damalige Konditionierung wirkte auch heute noch nach. Hasso's Beule in seinem Slip war nicht mehr zu übersehen.

Wilma hatte mit einem kurzen Blick erfasst, wie es um Hasso stand. Sie war zufrieden, dass sie es geschafft hatte, Hasso derart in Erregung zu versetzen. Geplant hatte sie es nicht, die Situation hatte es mit sich gebracht und ihre Aktionen waren eher spontan. Sie wandte sich an Hasso und tat so, als hätte sie nicht mitbekommen, wie es um ihn stand.

"Kommen Sie, ziehen sie ihren Slip und die Socken aus, damit ich sie ebenfalls zum trocknen aufhängen kann!"

Wilma machte einen Schritt auf Hasso zu, griff nach seinen Händen um ihn aus dem Stuhl zu ziehen. Dabei klaffte ihr Bademantel wieder auf und Wilmas Brüste waren so nahe an seinem Gesicht, dass er ihre Wärme spüren konnte. Er gab den Zug von Wilmas Händen nach und stand auf. Bevor er wusste wie ihm geschah, ließ Wilma ihre Hände an seinen Hüften nach unten und unter den Bund von Hassos Slip gleiten. In einer fließenden Bewegung bückte sich Wilma und zog den Slip nach unten. Hasso Schwanz wurde durch den Bund des Slips in die Waagerechte gedrückt und als der Slip seinen Schwanz freigab, schnellte der wie eine gespannte Feder nach oben und traf auf Wilmas Wange.

Wilma genoss Hassos temporäre Unfähigkeit angemessen auf diese Situation zu reagieren. Wilma spielte weiterhin die Gleichgültige, wenngleich es auch ihr nun angesichts dieser prallen Männlichkeit schwer fiel.

"Herr Botschafter, sie wissen ja, was sich gehört. Dass der kleine Mann vor einer Dame aufsteht und sie stramm anlächelt, gefällt mir. Mit der Rechten griff sie noch Hassos Steifen, umfasste ihn kurz und hielt ihn nur ein paar Sekunden in der Hand bevor sie ihn wieder losließ.

Hasso wusste im Moment tatsächlich nicht, was er machen sollte. Für einen Moment glaubte er sich in einem falschen Film. Nachdem Wilma seinen Schwanz losgelassen hatte, war sie sofort auf den Balkon gegangen um seinen Slip aufzuhängen. Hasse nutzte die kurze Gelegenheit, um sich schnell den Bademantel anzuziehen um seine Erektion zu verbergen. Damit fühlte er sich etwas besser und seine Selbstsicherheit kehrte zurück. Er hatte allerdings keine Ahnung, wie sich die Situation weiterentwickeln würde und war sich selbst noch nicht schlüssig darüber, wie er sich verhalten sollte.
 
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Oops, das ist ja doch was Größeres geworden. Ich habe das bis jetzt geschrieben mal durch TEX laufen lassen. In Taschenbuchformat mit 12pt Schrift gibt das bis jetzt ca. 700 Seiten.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Lesen. Bis zum Schow Down dauert es nicht mehr lange. :mrgreen:
 
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Ich glaube, ich muss etwas Gas geben mit der Geschichte um sie dann zu publizieren.
 
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Die Ereignisse der letzten Tage hatten Martin doch recht heftig beansprucht. Er wurde durch Klopfen an der Zimmertür geweckt. Er stand auf und erschrak etwas, als eine Su mit triefenden Kleidern vor der Tür stand. In der Hand hielt sie eine kleine Schüssel mit Wasser, in dem jede Menge Puder geschüttet worden war.

"Sawadee Phi Mai, Tirak, happy New Year Thailand!"

Sie strahlte und Martin war immer noch nicht ganz da. Su schien früher zurück von der Arbeit. Er hatte sie erst nach 2 Uhr erwartet, aber jetzt war es gerade mal kurz vor zwei Uhr. Su tauchte ihre Hand in das Wasser und strich behutsam mit der nassen Hand über Martins Wangen. Er erinnerte sich an das, was Su ihm über Songkran erzählt hatte, die besondere Tradition des ursprünglichen Songkrans und was in weiten Teilen Thailands daraus geworden ist.

Su drängte sich an Martin vorbei ins Zimmer und Martin schloss die Tür.

"Martin, are you hungry? We should go down and eat something in the restaurant over here before we go out."

Su hatte die Schale mit dem parfümierten Wasser im Bad abgestellt und sich blitzschnell ihrer nassen Klamotten entledigt. Nackt stand sie in ihrer ganzen Schönheit im Raum und präsentierte sich Martin.

"Or do you want a special breakfast first?

Sie machte einen Schritt auf Martin zu und langte mit einer Hand an seine Shorts. Wie jedes Mal hatte Martin nach dem Aufwachen eine beträchtliche Latte und dies war Su natürlich nicht entgangen.

"Okay, darling, I'm gonna brush my teeth and then we take a special breakfast first."

Martin löste sich von Su und entschwand ins Bad. Als er zurück ins Zimmer kam, räkelte sich Su bereits verführerisch auf dem Bett. Martin zog seine Shorts aus und legte sich neben Su und nur wenig später war das Zimmer erfüllt von den lustvollen Lauten der Beiden.

Christel fühlte sich verloren und verlassen. Einen Moment haderte sie mit sich selbst, 50.000 Euro waren auch für sie kein Pappenstiel. Es würde sie schmerzen und ihr Erspartes um einen beträchtlichen Teil mildern. Aber nach den zurückliegenden Erlebnissen und dem, was Wilma ihr von den Zuständen in thailändischen Gefängnissen erzählt hatte, schob sie ihre Gedanken an den Verlust schnell zur Seite. Die Vorstellung ohne eine vertraute Person wie Wilma an ihrer Seite diesen Weg ins Gefängnis alleine antreten zu müssen gab ihr das Gefühl, richtig entschieden zu haben. Zumal es jetzt ebenfalls zu spät war, einen Rückzieher zu machen. Wilma würde alle Schritte einleiten, das Geld zu transferieren. Ihre einzige Sorge drehte sich im Moment darum, was passieren würde, wenn das Geld nicht rechtzeitig hier wäre. Aber da, so redete sie sich ein, würde der Botschafter hoffentlich intervenieren können. Ihre zweite Sorge war, dass der Gefängniswärter nicht gesund war und sie sich mit irgendetwas infiziert hatte. Sie würde in Deutschland sofort zu ihrer Ärztin gehen und sich untersuchen lassen. Für einen kurzen Moment überlagerte die Angst vor einer HIV-Infektion ihre Vorstellung von einem Gang ins Gefängnis.

Wilma hatte aus den Augenwinkeln mitbekommen, dass Hasso aufgestanden war, zum Bett hinüberging und sich den Bademantel anzog. Wilma eilte zurück ins Zimmer und setzte sich aufs Bett. Ihren Bademantel hatte sie zwar wieder geschlossen, aber nicht so fest, sodass sie Hasso immer wieder Einblicke gestatten konnte. Mittlerweile hat auch sie eine gewisse Erregung gepackt. Sich zu präsentieren und zu sehen, wie ein Mann darauf ansprach, gefiel ihr. Wilma sah, dass Hasso Anstalten machte, sich wieder in den Sessel zu setzen.

"Kommen Sie, setzen Sic sich zu mir aufs Bett, das ist doch bequemer als in dem Sessel."

Wilma griff zur Fernbedienung des TV's, schaltete ihn ein und suchte kurz das Musikprogramm. Diesen ganzen thailändischen Quatsch wollte sie sich nicht antun. Die Thais schienen noch verrückter auf diese Soaps zu sein als die Deutschen.

Hasso kam Wilmas Aufforderung nach und setzte sich zu Wilma auf das Bett. Er schlug ein unverfängliches Thema an.

"Wir haben noch etwa 90 Minuten Zeit bis die Banken in Deutschland öffnen. Ich denke mal, dass Sie alles managen können."

"Da mache ich mir keine Sorgen. Christel und ich haben Konten bei der gleichen Bank und wir sind beide bekannt und haben sogar die gleiche Sachbearbeiterin. Meine einzige Sorge ist, dass das Geld nicht rechtzeitig hier sein könnte. Aber da hoffe ich auf Sie, dass Sie das hinbekommen werden."

Hasso beschloss, diesen Punkt noch eine zeitlang als offen und bedenklich bestehen zu lassen.

"Ich werde mich jedenfalls für Sie einsetzen und alles in meiner Macht Stehende tun, um Ungemach von Ihnen abzuhalten."

Für Wilma, so gestand er sich ein, meinte er das auch ehrlich, auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass beider Frauen Weg ja eigentlich vorgezeichnet war. Im Gegensatz zu Christel, hatte er in der Tat Sympathie für Wilma entwickelt, allerdings auch nicht mehr. Christel ging ihm dagegen im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch vorbei. Letztendlich wäre es ihm auch egal gewesen, würde der unwahrscheinliche Fall einer harten Strafe eintreffen und sie tatsächlich schwedische Gardinen als Fensterschmuck bekommen. Aber im Moment bewegten ihn auch noch andere Gedanken. Was hatte Wilma mit ihm vor, die aufreizende Art sich ihm zu zeigen und sich zu bewegen war sicherlich nur ein Vorspiel. Hasso hatte für sich beschlossen, passiv zu bleiben und Wilma die Führung des Spiels zu überlassen. Seine Erregung war wieder etwas abgeklungen und entsprechend gefasster fühlte er sich.

"Sagen Sie, hätten Sie etwas dagegen, wenn wir unsere Konversation auf etwas persönlicherem Niveau abhielten? Nennen Sie mich bitte Wilma!"

Insgeheim hatte Hasso damit gerechnet, dass Wilma eine solche Anfrage stellen würde. Eigentlich war es schon hirnrissig genug von beiden Frauen, ihn für den Botschafter zu halten. Zwar gehörte die Betreuung von Strafgefangenen Bundesbürgern auch zum konsularischen Aufgabenbereich, aber der Botschafter würde sich höchsten ab und an mal um solche Fälle kümmern und die eigentliche Betreuung an sein Attachés oder Konsuln delegieren. Andrerseits kam ihm ja zugute, dass er sich nie als Botschafter vorgestellt hatte sondern dieser Irrtum eines Gedankensprungs der Beiden war, als er sich vorstellte und gesagt hatte, er käme gerade von der Deutschen Botschaft. Wahrscheinlich würden die Beiden nie erfahren, wer er in Wirklichkeit war. Hasso beschloss, bedingt ehrlich zu sein.

"Einverstanden, aber ich bedinge mir aus, nur im privaten Umfeld einen persönlicheren Umgang zu pflegen. Wilma, ich darf mich vorstellen: Mein Name ist Roland."

Damit hatte er nicht einmal gelogen, Hasso war sein Rufname und Roland war sein zweiter Vorname.

"Danke, Roland, ich finde, der Name passt zu dir. Hast du in Pattaya eigentlich eine feste Freundin?"

Jetzt wurde es in der Tat persönlich.

"Nein, dafür habe ich recht wenig Zeit, zu viel zu tun und da leidet auch meine Freizeit drunter. Ich habe wenig Privatleben. Aber selten nur gefällt mir Arbeit so gut, wie gerade in diesem Moment."

Das war noch nicht einmal gelogen. Wilmas Mund umspielte ein Lächeln. Sie bewegte sich immer wieder ein wenig mit dem Oberkörper, wodurch sich unmerklich ihren Bademantel, den sie nur lose umgeschlungen hatte, weiter öffnete. Hassos Blick verschwand immer wieder im Ausschnitt und hoffte, mehr von Wilmas Brüsten zu sehen.

"Du bist doch ein Mann in den besten Jahren. Ich kann mir vorstellen, dass du ziemlich häufig Lust hast, auch, wenn mal keine Frau in ihrer Nähe ist."

Das Gespräch entwickelte sich in eine bemerkenswert eindeutige Richtung.

"Nun ja, es gibt ja einige Möglichkeiten, die ein Mann hat."

Hasso hatte sich entschlossen, auf diese Thema einzugehen. Wilma brauchte ja nicht wissen, dass er jederzeit auf ein Mädchen zurückgreifen konnte, er hatte einige Nummern in seinem Telefon gespeichert. Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass kein Mädchen verfügbar war, brauchte er nur seine Wohnung verlassen und um die Ecke in die Massage gehen. Dort würden ihm seine Wünsche erfüllt werden.
 
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Wartet doch erst einmal ab, wie Hasso dazu steht. :wink0:

Oops, immer diese Doppeldeutigkeit....:lach::mrgreen:
 
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Wilma schien dieses Spiel Spaß zu machen. Sie änderte ihre Sitzhaltung und saß Hasso nun im Schneidersitz gegenüber. Ihr Bademantel war über ihre Schenkel gerutscht und so präsentierte sie Hasso ihren Schoß.

"Ich habe ja gerade mitbekommen, wie lebendig du dort bist.

Hasso starrte fasziniert zwischen Wilmas Schenkel und er spürte, wie langsam wieder Leben in seine Lenden zurückkehrte.

"Öffne deinen Bademantel, ich möchte mal in Ruhe einen Blick auf ihn werfen."

Hasso überlegte für Wilmas Begriffe einen Tick zu lange. Entschlossen beugte sie sich nach vorne, öffnete Hasso Bademantel und schob ihn über seine Schenkel. Mit zwei ruckartigen Bewegungen ihrer Schultern ließ sie ihren Bademantel nach hinten rutschen.

Hasso Blick glitt zwischen Wilmas vollen Brüsten und ihrem Schoß hin und her. Er spürte, wie ihm das Blut in den Schwanz schoss.

Wilma sah mit wachsender Begeisterung auf Hassos Schwanz, der erst etwas länger und dann dicker wurde und sich zuckend im Takt von Hassos Puls aufrichtete.

"Wow, das ist ja ein prachtvolles Stück. Ich möchte sehen, wie du dich anfasst. Tu mir bitte den Gefallen."

Hasso sah Wilmas Hand zwischen deren Schenkeln verschwinden und wie sie begann sich zu streicheln. Er kam Wilmas Wunsch nach legte seinen Hand um seinen Steifen und massierte ihn langsam.

Es war eine für ihn doch delikate Situation. Hasso war Switcher zwischen devot und dominant. Aber in Thailand ergaben sich kaum Möglichkeiten zu switchen und so genoss er diese Situation auf besondere Art und Weise.

Wilma ist es einfach überkommen nachdem sie mit Hasso allein im Zimmer war. Auch sie genoss die Faszination dieses Augenblicks. In Wilmas Schoß tobte ein kleines Feuer der Begierde und Wolllust. Sie unterbrach ihre Liebkosungen und griff nach Hassos freier Hand und führte sie zu ihrer Brust. Hasso ließ es geschehen und befühlte sanft Christels Brust, spielte mit den Brustwarzen, die bereits hart waren. Wilma griff nach Hassos Schwanz, löste seine Hand und genoss das Feeling, wieder einen Steifen in der Hand zu haben.

Hasso hatte seine andere Hand auf Wilmas Oberschenkel gelegt und unterband gerade noch rechtzeitig den Impuls eines kleinen Schreckens. Im Gegensatz zu den hiesigen Mädchen war Wilmas Haut nicht glatt wie Samt. Dieses Anfassgefühl hatte er fast vergessen aber es war ihm mehr als unangenehm. Obwohl sich Wilma wohl regelmäßig epilierte, spürte er mit seinem feinen Tastsinn die feinen Spitzen der Haare auf der Haut der Oberschenkel. Dieses Gefühl hatte eine recht dämpfende Wirkung auf seine Libido und nur der sanfte Reiz von Wilmas massierender Hand an seinem Schaft und der durchaus reizvolle Anblick den sie ihm bot, verhinderten, dass seine Erektion nachließ. Allerdings kam er in diesem Moment zu dem Schluss, dass er nicht mit Wilma schlafen würde.

Wilma spürte wohl das kurze nachlassen seiner Härte. Sanft aber bestimmt drückte sie Hassos Oberkörper nach hinten. Sie beugte sich über Hassos Schwanz und ihre Lippen umschlossen seine Eichel. Mit sanften Kreisen ihrer Zunge umspielte sie den harten Schwanz und merkte umgehend den Erfolg ihrer Bemühungen. Wilma wollte diesen Harten jetzt in sich spüren, entließ ihn aus ihrem Mund und wollte sich auf ihn setzten.

Hasso genoss Wilmas Zungenfertigkeit und war etwas enttäuscht, als sie plötzlich aufhörte, Er hatte seine Augen geschlossen gehabt und öffnete sie in diesem Moment wieder als Wilma sich rittlings auf ihn setzen wollte.

"Wilma, Stopp! Ich werde nicht mit dir schlafen. Ich möchte es nicht. Frag bitte nicht nach dem Warum und respektiere bitte meinen Wunsch!"

Wilma war nun doch etwas überrascht und zudem enttäuscht. Sie unterdrückte ihren Wunsch, nach dem Warum zu fragen. Sie spürte intuitiv, dass es wohl besser so wäre.

"Ist schon okay, ich respektiere deinen Wunsch."

Wilma machte es sich neben Hasso bequem und legte ihren Kopf auf seinen Bauch. Sie griff wieder nach Hassos Schwanz und begann erneut, ihn langsam zu massieren, nahm immer wieder die Eichel in den Mund und reizte ihn so zusätzlich. Hasso hatte wieder seine Augen geschlossen und genoss seine langsam steigende Erregung, aber vor seinem inneren Auge liefen Szenen ab, die mal so gar nichts mit Wilma zu tun hatten. Wilma spürte nur Hassos schnell steigende Erregung. Sie rückte etwas weiter nach unten und reizte seinen Schwanz nur noch mit ihrem Mund. Hassos Schwanz wurde noch härter und Wilma fühlte, wie er anfing zu pumpen. Unter lautem Stöhnen entlud sich Hasso in Wilmas Mund.

Er gestand Wilma ein gewisses Talent zu, denn wie sie seinen Schwanz während und kurz nach seinem Orgasmus liebkoste, sprach von einem erheblichen Feingefühl in Bezug auf seine Empfindsamkeit. Langsam ebbte die Lust in Hasso ab. Wilma hatte ihm ein glückseliges Erlebnis geschenkt, seine Libido hatte sich nach dem krönenden Abschluss recht schnell verabschiedet und Hasso verspürte nun auch keine Lust mehr, sich Wilmas Lust, die zweifelsohne vorhanden war, anzunehmen.

Scheinbar hatte Wilma auch diesbezüglich ihre Erfahrungen bezüglich männlichen Egoismus' gesammelt und akzeptierte diese Situation als solche ohne sich darüber zu beklagen.

Sie drückte Hasso einen Kuss auf die Wange und verschwand kurz im Bad. Hasso wartete, bis sie zurück war und huschte dann ebenfalls ins Bad und reinigte sich. Wilma hatte sich bereits wieder in ihren Bademantel gehüllt und diesen züchtig geschlossen. Hasso tat desgleichen und setzte sich bequem in den Sessel. Er glaubte sich erklären zu müssen.

"Wilma, sei mir bitte nicht böse. Aber ich habe da wohl einige Schranken im Kopf aufgebaut, die ich auch nicht aus dem besonderen Moment, den du mir geboten hast, überwinden kann."

"Das ist schon okay. Ich habe diese Erfahrung hier in Thailand wiederholt gemacht. Es scheint so, dass diese Mädchen euch Männer auf eine Art und Weise konditionieren, die eine Wiederannäherung an uns Frauen aus Deutschland ganz einfach unterbindet. Ich habe ja selbst schon einmal das Vergnügen gehabt, ein hiesiges Mädchen zu berühren Ich habe es zwar noch nicht ganz verstanden, Warum und Weshalb, aber akzeptiert habe ich das."

Hasso war ob Wilmas Statement doch etwas überrascht. Sie war noch nicht mal 2 Wochen in Thailand und hatte schon ein paar Erkenntnisse für sich gewonnen und diese, so wie es aussah, auch angenommen.

"Ich danke dir für dein Verständnis. Es war der Augenblick, der uns dazu verleitet hat. Ich habe es genossen und entschuldige mich bei dir, dass ich mich nicht entsprechend revanchiert habe. Danke, dass du dafür Verständnis hast. Betrachte es bitte auch als einmaliges Ereignis. Eine Wiederholung wird nicht stattfinden. Ich wünsche dir aber ganz ehrlich, dass du hier noch auf deine Kosten kommst."

"Ich werde mich bemühen, hoffe ebenfalls auf weitere Erlebnisse, wenngleich es schwer sein wird, sich gegen diese hübschen Mädchen hier zu behaupten."

Wilma wartete Hassos Antwort nicht ab, erhob sich und ging auf den Balkon um nach den Sachen zu schauen. Die waren unter der heißen Aprilsonne schnell getrocknet und Wilma brachte sie mit herein. Sie nahm sich frische Sachen aus ihrer Garderobe und Hasso schlüpfte in seine getrockneten Klamotten.

Sie hatten noch etwas Zeit bis die Banken in Deutschland öffnen wurde. Hasso fühlte sich in den privaten Räumlichkeiten von Wilma nicht mehr so wohl.

"Wilma, lass und nach unten an die Bar gehen und etwas trinken. Die Zeit dürfte dann etwas schneller vergehen."

"Warum nicht. Es ist zwar nur noch eine halbe Stunde, aber wie ich die Sachbearbeiterin in der Sparkasse kenne, wird die nicht um Punkt 9 ans Telefon gehen."

Zusammen verließen sie das Zimmer und gingen an die gemütliche, kleine Hotelbar. Hasso bestellte sich selbst ein Heineken, Wilma bevorzugte eine Coke.

"Ich werde dir zum telefonieren mein Handy zur Verfügung stellen."

Hasso kramte in seiner Jackentasche und holte sein Handy raus, befreite es aus der wasserdichten Verpackung und wählte kurz eine Nummer.

"Ich habe nur noch wenig Guthaben auf meinem Handy. Ich glaube, es wird besser sein, wenn ich es noch mit etwas Geld auflade."

"Okay, ich warte dann hier auf dich."
 
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Gib mir bitte mal einen Hinweis zu den Namen. Das müsste ich dann entsprechend im Manuskript ändern. Ich schreibe zumeist morgens zwischen 5:50 Uhr und 6:30 Uhr und Abends wenn ich mit dem Zug nach Hause fahre (18:20 - 19 Uhr) Dan kann es dann schon einmal passieren.

Habe ich etwas Christel und Wilma gemixt?
 
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Na, recht herzlichen Dank, ich werde das nachbessern. :wink0:
 
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Hasso hatte im Eingangsbereich des Hotels eine ATM der Kasikorn Bank gesehen. Glücklicherweise war in dieser kleinen Soi nicht so viel los. Er schob seine Karte in die ATM, gab seine Pin ein und klickte sich kurz durch die Menus. Er lud 300 Baht von seinem Konto auf das Handy, das sollte allemal reichen.

Su und Martin hatten sich nach ihrem kurzen Vergnügen nur in einfache Klamotten gekleidet. Alles Andere wäre bei dem zu erwartenden Spektakel Unsinn gewesen. Hand in Hand gingen sie die Treppe runter in das Restaurant des Hotels. Es war wenig los und Martin bemerkte aus den Augenwinkeln nur eine Frau, die alleine an der Bar saß und mit einem Strohhalm an einer Cola zuzzelte. Irgendetwas schien Martin unbewusst vertraut, verlor den Gedanken aber, als Su ihn fragte, was er denn gerne essen wollte.

"Lass uns erst einmal Platz nehmen. Ich schaue mir das Menu dann an."

Martin und Su setzten sich an einen Tisch am Fenster.

Wilma hatte mitbekommen, dass jemand in das Restaurant ging, kümmerte sich allerdings nicht weiter darum. Doch plötzlich horchte sie auf, als sie eine ihr vertraute Stimme vernahm. Sie drehte sich um und sah einen groß gewachsenen Mann zusammen mit einer zierlich-schlanken Thai das Restaurant betreten und an einem Tisch Platz nehmen. Die Stimme, die Art, wie sich der Mann bewegte, alles das war noch frisch in ihrer Erinnerung. Ihr Verstand brachte die Stimme und die Art, wie Wilma die Bewegungen wahrgenommen hatte mit den Fragmenten ihrer Erinnerung zur Deckung und glich es mit den im Bewusstsein von Wilma gespeicherten Bildern ab.

"Martin."

Wilma flüsterte es zuerst nur, aber dann rief sie seinen Namen laut aus.

"Martin!"

Martin erging es ähnlich. Dieses unbewusste Gefühl, dass er kurz verspürte, als er die Frau dort alleine sitzen sah, brachte ebenfalls in Verbindung mit der soeben vernommenen Stimme einen Abgleich. Martin drehte sich um und sah Wilma auf ihn zukommen.

Su hatte die Ereignisse aufmerksam verfolgt. Sie hatte 1 und 1 zusammengezählt und ihr wacher Verstand hatte sofort erfasst, um wen es sich bei der Frau handelte. Sie hatte nicht vergessen, was zwischen den Beiden im Gefängnis gelaufen war, Martin hatte es ihr ja erzählt. Su hatte auch nicht vergessen, wie Martin dieses Ereignis für sich bewertet hatte. Allerdings hatte sie im Lebtag nicht damit gerechnet, dieser Wilma, Su erinnerte sich an den Namen, jemals zu begegnen Nun Buddha leitete seine Schützlinge häufig auf für diese nur schwer zu durchschauende Wege. Su war abgeklärt genug und ihr Vertrauen in Martin war immens groß. Bevor Martin auch nur reagieren konnte, stand Su auf und ging der großgewachsenen mit strahlendem Lächeln entgegen. Sie hob ihre Hände zu einem höflichen Wai.

"Sawadee kha, you must be Wilma, Martin told me about you and what had happened when he had met you in your special guest house. Please be so kind and take a seat!"

Martin war vollkommen perplex. Das Verhalten von Su wusste er gar nicht hoch genug einzuschätzen. Martin fühlte sich nach der Erkenntnis, Wilma gegenüber zu stehen, reichlich unwohl, insbesondere auch, weil er Su davon erzählt hatte. Horrorszenarien geisterten in Sekundenbruchteilen durch den Kopf, Eifersuchtsszenen und der schlimmste Gedanke war, dass Su ihn jetzt einfach sitzen lassen würde. Und dann nahm Su die Zügel in die Hand und hatte mit ein paar freundlichen Sätzen jegliche Zweifel beiseite geschoben und die Situation auf professionelle Art aufgelöst.
 
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