Thailand Zwei Emanzen in Thailand

Ich bin aber jetzt mal gemein. So knapp vor Ostern erzähl ich keine Schweinereien. :lach:
 
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Das Telefon von Chris klingelte. Nach einem kurzen Blick aufs Display nahm er das Gespräch an.

"Hallo Hasso, was gibt es? Sag nicht, dass du mit der Bezahlung unzufrieden bist!"

Chris vernahm ein Lachen und lauschte dann kurz den Ausführungen und beendete das Gespräch.

"Was gibt es, Chris?"

"Hasso hat die Visa-Anträge fertig beziehungsweise durchgearbeitet. Es sieht alles gut aus. Am Donnerstag wird er gegen 9 Uhr auf der Deutschen Botschaft sein und die Anträge abgeben. Er rechnet mit keinen Problemen. Der Background von Som und Aeow als Selbstständige mit eigenem Geschäft in Verbindung mit unseren Einladungsschreiben ist nach seiner Aussage ein Garant für eine problemlose Abarbeitung und anschließender Genehmigung. Spätestens am Dienstag sollten die Pässe mit den Visa zur Abholung bereit liegen. Wegen des Songkran-Festivals wird wohl auch auf der Botschaft einiges an Arbeit liegengeblieben sein."

"Na, große Probleme sehe ich da auch nicht. Ich bin zuversichtlich. Was sollen wir mit dem Rest des Tages machen? Was meinst du, wann werden unsere Mädchen zurück sein?"

"Keine Ahnung. Lass sie mal ruhig feiern. Sie haben ja gegenüber ihren Angestellten auch eine Verpflichtung, werden wohl etwas Party machen und heute Abend recht angesäuselt und nass zurück sein. Ich denke mal, wir gehen für eine Weile an den Pool etwas Sonne tanken."

Martin zog entspannt ein paar Bahnen im Pool. Wilma ließ es etwas ruhiger angehen und sah Martin dabei zu. Martin hatte genug, schwamm zu Wilma hinüber und stellte sich neben sie.

"Hast du keine Lust zu schwimmen?"

"Nein, das mache ich zuhause jede Woche. Im Urlaub lasse ich es ruhiger angehen."

Martin sah zu Wilma rüber und sein Blick wanderte unweigerlich wieder zu ihren durch den knappen Bikini bedeckten Brüsten. Das kühle Wasser hatte dafür gesorgt, dass sich ihre Brustwarzen hart und keck durch den dünnen Stoff drückten. Wilma bemerkte Martins Blick und drückte fast automatisch ihren Rücken durch um sich etwas besser zu präsentieren. Sie drehte sich um, stützte ihre Hände auf dem Beckenrand und mit einer schwungvollen Bewegung hüpfte sie aus dem Wasser um sich nach einer Drehung auf den warmen durch die Sonne aufgeheizten Beckenrand zu setzen.

Martin verfluchte sich ob seiner aktiven Libido die sich schon wieder bemerkbar machte. Wilma hatte sich umgedreht und lag bäuchlings mit dem Gesicht zu ihm auf dem warmen Boden, hatte ihre Arme vor sich verschränkt und ihren Oberkörper soweit gehoben, dass Martin wieder einen ungehinderten Blick auf ihre Brüste hatte.

"Das tut richtig gut, der Boden ist schön warm, fast schon zu warm. Gehen wir zurück zur Liege? Su dürfte ja auch gleich kommen. Ich freue mich darauf, sie wiederzusehen. Sie ist ein bezauberndes Mädchen. Ich glaube, mit ihr hast du eine gute Partie gemacht."

Martin fluchte innerlich. Wilma erschlug ihn mit ihren Reizen und sprach dabei von seiner Su. Er versuchte die Lage etwas besser in den Griff zu bekommen. Es gelang ihm mühsam.

"Ich schwimme noch zwei Bahnen und dann komme ich raus."

Martin hoffte, dass die Aktivität seinen halbsteifen Schwanz wieder etwas entspannen würde. Er wollte nicht mit einer offensichtlichen Andeutung einer Erektion aus dem Wasser steigen. Wilmas Lächeln auf seine Anmerkung sagte ihm hingegen, dass sie dieses Spiel wohl sehr bewusst spielte und ihren Spaß dabei hatte. Martin schloss daraus, dass Wilma wohl über einen leichten Hang zum Sadismus verfügte. Zumindest machte es ihr Spaß Männer in eine solche Situation zu führen. Und Wilma hatte als Teaser durchaus ihre Qualitäten.

Su schätzte sich glücklich, pünktlich Feierabend machen zu können. Sie zog sich schnell um und verließ ihren Arbeitsplatz um mit einem Motorbike-Taxi zu Martins Hotel zu fahren. Sie freute sich auf einen gemeinsamen Nachmittag zusammen mit ihm.

Su erreichte das Hotel einigermaßen trocken. Außer ein paar missglückten Versuchen sie und ihren Fahrer mit einer Ladung Wasser zu treffen wovon sie nur ein paar Spritzer abbekamen, hatten sie wahrlich Glück gehabt. Su bezahlte den Fahrer und ging ins Hotel. Sie klopfte an die Zimmertür aber niemand öffnete ihr. Su rief nach Martin und vermutete, dass er vielleicht schlafen würde. Aber auch ihr Rufen blieb unbeantwortet. Su ging nach unten zur Rezeption und fragte nach dem Verbleib von Martin. Die freundliche Angestellte checkte ob der Schlüssel abgegeben war, aber das war nicht der Fall. Sie hatte ebenfalls erst ihre Schicht begonnen und konnte Su nichts über Martins Verbleib sagen. War er vielleicht bei Wilma im Zimmer? Wieder lauschte sie in sich hinein aber auch diesmal fühlte sie keinen beunruhigenden Nachhall ihrer Gefühle. Su beschloss an den Pool zu gehen, vermutete, dass Martin dort sein würde.

Martin hatte über das Schwimmen die Zeit etwas aus dem Blick verloren. Seine Erektion war einigermaßen abgeklungen, wenngleich seine Badehose immer noch etwas verdächtig ausgebeult war. Wilma saß schon wieder auf der Liege als Martin das Wasser verließ und zu ihr herüber ging. Wilma war gerade dabei, sich abzutrocknen.

Wilma sah ihm neugierig entgegen und sie lächelte, als sie die Auswirkungen ihres Spielchens bemerkte. Sie legte das Handtuch zur Seite als Martin die Liege erreichte und sich ebenfalls setzte. Wilma hatte eine Tüte mit zum Pool gebracht. Sie griff hinein und zauberte eine Flasche mit Sonnenmilch hervor. Martin ahnte, was als nächstes folgen würde.

"Martin, wärst du so nett, mir den Rücken einzucremen?"

Martin nickte mit einem stillen Seufzer und nahm Wilma die Flasche ab. Wilma hatte sich bäuchlings auf die Liege gelegt und mit einem geschickten Griff nach hinten den Verschluss ihres Oberteils gelöst. Für einen kurzen Moment sah Martin Wilmas Nippel. Martin kniete sich neben Wilmas Liege auf das Handtuch, das er vorsichtshalber auf den Boden gelegt hatte um seine Knie zu schonen. Er verteilte etwas der weißen Milch auf Wilmas Rücken und begann mit kreisenden Bewegungen die Creme einzureiben. Er hatte den subjektiven Eindruck als würde Wilma bei seinen sanften Berührungen wohlig schnurren. Er verteilte die Creme gleichmäßig auf ihrem Rücken und seine Hand glitt dabei soweit herunter, dass sie Wilmas Busen berührte. Die warme Haut von Wilma, die Berührungen und das offensichtliche Wohlgefallen Wilmas an dieser Art der Berührung blieben auch bei ihm nicht ohne Folgen. Und Wilma bewegte jetzt auch noch ihren Arm und stieß gegen die Beule in seiner Hose. Anstatt sich zu lösen, beließ Wilma ihren Arm dort und bekam so mit, dass sich Martins Schwanz langsam zu versteifen begann.

"Hi darling, I see, that you can still enjoy yourself without me!"
 
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Jetzt kommt Member Preppy ins Schleuder, so als Romantiker...:lach::wink0:
 
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Hey Preppy, ruhig Blut! :ironie: Glaubst du tatsächlich, dass die Souveränität von Su sich so banal unterlaufen lässt? :wink0:

Mir ist das auch passiert und meine Erfahrung fließt ja auch in diese Geschichte ein.
 
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Nun, heute ist ja in vielen Bundesländer ein Tanz- und Musikverbot. :jil:
Aber seid beruhigt, es darf gepimpert werden :ornp:
 
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Martin zuckte beim Klang der Stimme unmerklich zusammen. Su war dies nicht entgangen.

"Hey darling, you don't need to get a shock. Just take it easy."

Als Su die Lobby verlassen hatte und zum Pool gegangen war, hatte sie Martin gesehen, wie er gerade aus dem Wasser kam. Sie beobachtete die Szene in aller Ruhe. Schnelle konstatierte sie, dass die treibende Kraft wohl Wilma war und Martin ihr lediglich gefällig war. Sie stufte die Situation als harmlos ein und sie vertraute Martin definitiv. Wieder wunderte sie sich etwas über sich selbst, woher sie diese Sicherheit nahm.

Martin hatte in der Tat nicht mitbekommen dass Su gekommen war und er hatte keine Ahnung, wie lange sie ihn schon beobachtete. Allerdings hatte er sich nichts vorzuwerfen. Nun ja, vielleicht, dass er ein Rohr bekommen hatte, aber das war durchaus natürlich. Und Su schien das recht locker zu nehmen.

Su trat einen Schritt auf ihn zu, umarmte Martin, der sich erhoben hatte und seine Aktion Wilma einzucremen eingestellt hatte. Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und stellte bei der Umarmung fest, dass Martin eine Erektion hatte.

"Hey Tirak, you just see me one second, I give you a kiss and you have a boner? You seem to be very horny. But in company of a sexy lady all the time I understand your needs."

Über Martins Schulter blickte sie Wilma an und zwinkerte ihr zu. Wilma strahlte und schien zufrieden, dass es keinen Stress gab. Das war definitiv nicht ihr Ansinnen.

"Be so nice and give me the key for the room, I wanna change and join you."

Martin küsste Su auf die Wange und zog den Schlüssel unter dem Handtuch auf der Liege hervor. Su nahm ihn an sich drehte sich kurz zu Wilma um und drückte ihr ebenfalls einen Kuss auf die Wange.

"Thanks for taking care my guy."

Mit diesen Worten ließ sie die Beiden stehen und ging aufs Zimmer um sich umzuziehen.

Chris und Benny lagen faul in der Sonne und dösten vor sich hin. Ab und an kühlten sie sich im Wasser ab, die Sonne brannte heiß vom nachmittäglichen Himmel und sie zogen es nach kurzer Zeit vor, sich in den Schatten zu legen.

"Chris, haben wir noch Whisky im Zimmer? Ich hätte Lust auf einen kleinen Drink. Wenn unsere Mädchen zurückkommen, werden sie wohl auch leicht angesäuselt sein. Wir sollten zusehen, den gleichen Level zu haben. Was meinst du?"

"Keine schlechte Idee, aber unsere Vorräte sind weg. Das heißt, einer von uns muss in den 7/11. Es war deine Idee, also kannst du ja gehen."

"Nein, ich würde vorschlagen, wir losen es aus!"

Benny wartete die Reaktion von Chris nicht ab, griff zu seinen Sachen und hielt kurz darauf ein Münze in der Hand.

"Ich nehme die Seite mit dem König, König gewinnt!"

Er schnippte die Münze in die Luft, sodass sie um ihre Achse rotierte, fing sie geschickt mit seiner Rechten auf und klatschte sie auf den Handrücken seiner linken Hand. Als er die Münze freigab, lag die Seite mit dem Abbild des Königs oben.

"Tja, lieber Chris, ich habe gewonnen und du gehst einkaufen. Vergiss Eis, Soda und Cola nicht!"

Chris fügte sich mit einem Lächeln seinem Schicksal und erhob sich schwerfällig. Er musste aufs Zimmer um sich anzuziehen und Geld zu holen.

Martin war froh, dass Su so locker reagierte. Es hätte ja auch anders kommen können. Die Situation war zwar nur bedingt verfänglich, aber er wusste, dass bei vielen Frauen da die Ratio aussetzte und verletzte Eitelkeit und Eifersucht die Regie übernahmen. Und das konnte einem schon mehr als einen Tag verderben. Er hatte während seiner Spaziergänge durch das Nachtleben Pattayas öfter Paare gesehen, die sich offenbar wegen einiger spielerischer Avancen von Bargirls mehr als heftig in die Haare geraten sind. Möglich, dass dies für einige Paare der letzte gemeinsame Urlaub war.

Su hatte nun schon mehrfach gezeigt, dass sie mit solchen Situationen verdammt gut umgehen konnte, keine Dramen, keine verbalen Attacken und vor allem keine Szene danach, wenn sie wieder alleine waren. Martin hatte so etwas noch nicht kennengelernt und sich vorgenommen, mit Su mal über ihre Einstellung zu reden. Das würde ihm dann in Zukunft helfen, würde er sich in ähnlichen Situationen wiederfinden, sein Verhalten entsprechend anzupassen und ihn nicht darüber nachdenken zu lassen, ob er nun richtig oder falsch bezüglich seiner Liason mit Su reagierte.

Wilma hatte sich wieder hingelegt und ihren Bikini wieder geschlossen. Sie erhob sich und griff nach ihrem Schlüssel.

"Du willst gehen? Bleib ruhig, ich glaube Su mag deine Gesellschaft?"

"Ach, heißt das, dass du meine Gesellschaft nicht magst?"

Martin wollte gerade aufbegehren, aber als er Wilmas schelmisches Flackern in deren Augen sah, erkannte er, dass sie ihn gerade ins Boxhorn gejagt hatte.

"Ich bin nur kurz weg um etwas zu besorgen. In 15 Minuten werde ich wieder hier sein!"

Chris hatte sich nur kurz Slip, Shorts und T-Shirt übergezogen. Der nächste 7/11 war zwar nicht weit weg, aber er hasste es, nur spärlich bekleidet und mit freiem Oberkörper durch die Gegend zu laufen. Er verstand nicht, was in den Köpfen so vieler Touristen, zumeist denjenigen von der Insel, vorging, dass sie ohne T-Shirt durch die Gegend liefen, dies zuweil auch abends und beim Besuch von Gaststätten, Bars und Restaurants. Vermutlich lief in deren Köpfen aber nicht viel ab.

Wilma hatte sich einen Sarong übergezogen und verließ das Hotel. Sie war in Feierlaune und wollte den Beiden eine kleine Freude machen. Ihr gefiel die Souveränität, mit der Su auftrat, das imponierte ihr gewaltig. Eine Frau, die so selbstbewusst und selbstsicher auftrat, sich ihrer Rolle als Frau bewusst war und es lebte, war wohl das, was man unter Emanzipation verstehen sollte. Eine solche Frau würde männliche Unterjochung gar nicht erst an sich heranlassen. Und mit Sicherheit würden Männer, die in Frauen lediglich Spielzeuge zur Befriedigung ihrer Lust sahen, sich gar nicht erst an eine solche Frau heranwagen.

Wilma betrat den kleinen Laden und nahm ein paar Flaschen Soda, 2 große Coke, etwas Knabberzeugs und einen Beutel Eis aus der Eisbox und stellte sich an der Kasse an.

Chris war in Gedanken versunken, als er den 7/11 betrat. Unbewusst nahm er die gegenüber den Thais großgewachsene Farang die ihm den Rücken zuwandte an der Kasse wahr. Irgendetwas kam ihm für den Bruchteil einer Sekunde vertraut vor und in seinem Kopf schrillte eine Warnglocke. Instinktiv wich er zurück und stieß mit einer Thai zusammen die gerade nach ihm den Laden betreten wollte. Die stieß gegen die Tür und obwohl es eigentlich an ihm war sich zu entschuldigen, vernahm er aus ihrem Mund ein 'Khao tood na kha!', halt, wie Thais sich entschuldigten.

Die leichte Unruhe hatte auch die Aufmerksamkeit der Frau geweckt. Im Spiegel hinter der Kasse vermeinte sie für einen kurzen Augenblick die Schemen eines ihr bekannten Gesichts zu sehen. Allerdings war die Spiegelung leicht verzerrt. Sie drehte sich um.
 
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@Eding: Zum Anlass Ostern habe ich das Folgekapitel in einem Beitrag im Forum versteckt. Wer sucht, der findet! :ironie:
 
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Wilma sah die verdutzt dreinschauende Thai und die sich schließende Tür. Wilma versuchte ein paar Sekunden lang, dieses durch den unebenen Spiegel verzerrte Gesicht mit Bildern ihrer Erinnerung abzugleichen. Sie wurde von der Kassiererin in ihren Gedankengängen gestört, die bereits die Sachen genommen hatte und nun Geld haben wollte. Wilma besann sich auf den eigentlichen Zweck zu dem sie den Laden aufgesucht hatte. Sie bat noch um eine Flasche Johnny Walker Red Label, bezahlte und verließ den 7/11. Der vorhergegangene Zwischenfall befand sich nicht lange genug in ihrem Kurzgedächtnis und nur ein paar Erinnerungsfetzen an den Vorfall hatten sich irgendwo festgesetzt. Bewusst dachte Wilma nicht mehr daran.

Chris hatte unmittelbar nachdem er dieser Farang den Namen Wilma zugeordnet hatte auf dem Absatz kehrt gemacht und den 7/11 fluchtartig verlassen. Er war sich zwar nicht völlig sicher, aber glaubte nicht, dass Wilma schnell genug war um ihn erkannt zu haben. Chris lief in die entgegengesetzte Richtung in die Wilma aller Wahrscheinlichkeit gehen würde. An der Ecke nahm er sich ein Motoradtaxi und ließ sich zu einem anderen 7/11 fahren. Der Schreck über diese 'Near Missing' saß ihm noch in den Gliedern. Chris war sich bewusst, dass er leichtsinnig und nachlässig geworden war. Allerdings, so fragte er sich, was es jetzt noch für eine Rolle spielen würde, hätte Wilma ihn entdeckt und erkannt. Aus ihrer Scharade die richtigen Schlüsse zu ziehen, dafür fehlten ihr wohl zuviel Stücke des Puzzles.

Chris hatte seinen Fahrer gebeten, auf ihn zu warten. Er erledigte schnell seine Einkäufe und ließ sich zum Hotel zurückfahren. Benny wartete schon ungeduldig auf ihn.

"Hey, warst du noch kurz auf einen Blowjob in der Soi 6? Wo hast du so lange gesteckt?"

"Mensch Benny, du wirst nicht glauben, was mir widerfahren ist. Ich wollte gerade in den 7/11 rein, da fiel mir eine Farang auf, die an der Kasse stand. Sie kam mir bekannt vor und nur einen Sekundenbruchteil später war mir klar, wer da stand."

Chris sah, dass Bennies Mund aufklappte und er einige Sekunden brauchte, ihn wieder zu schließen.

"Mensch Chris, hat sie dich bemerkt?"

Sie hat wohl etwas mitbekommen als ich urplötzlich stehen geblieben bin und mich eine Frau fast umlief, die hinter mir in den Laden kam. Wilma hat sich wohl umgedreht."

"Ach du heilige Scheiße!"

Benny war entsetzt. Sollte ihr Plan am Leichtsinn von Chris scheitern?

"Keine Sorge, ich war schnell genug wieder weg. Außer einer sich schließenden Ladentür hat sie wohl nichts gesehen."

"Mensch Chris, lass uns jetzt bloß nicht leichtsinnig werden. Wir wollen doch noch einen krönenden Abschluss, das Erfolgserlebnis hier und den Showdown in Deutschland."

"Keine Bange, das war jedenfalls ein heilender Schock und so etwas passiert mir definitiv nicht ein zweites Mal. Hier sind unsere Sachen. Kümmere du dich um die Drinks, ich gehe mich eben wieder umziehen. Ein guter Schluck auf diesen Schreck ist jetzt genau das Richtige."

Als Wilma zurück zum Pool kam, war Su ebenfalls schon unten. Sie hatte wie sie selbst auch einen knappen Zweiteiler in dunkelroter Farbe angezogen, der einen herrlichen Kontrast zu ihrer samtbraunen Haut bildete. Wilma gestand sich fairnesshalber ein, dass sie gegen diese Schönheit reichlich blass aussah. Hingen die Blicke der beiden anderen Badegäste, die dem Bier mittlerweile reichlich zugesprochen hatten, zuvor an ihr, würdigten sie ihr jetzt keinen Blick mehr.

Su lächelte sie an, als sie zu ihnen kam um die Tüte abzustellen.

"I just bought us a little bit to drink. I hope it is okay for you, some Red Label, Coke, Soda and Ice. Juts wait some minutes, I will change and look for some glasses, will be back in a few minutes."

Su bedankte sich bei Wilma und nahm ihr die Tüte ab. Sie stellte die Sachen etwas in den Schatten. Bei der Hitze würde es nicht lange dauern bis sich das Eis in Wasser verwandelt haben würde.

"Darling, do you think that she is a nice lady?"

Martin war sich ob dieser Frage nicht sicher, was Su damit bezwecken wollte. War es ein Test? Wollte sie erfahren, wie er für Wilma empfand oder über sie dachte?

"I just know her since my night in the police station. And I only talked with her today a little bit. I think she is okay."

Martin vermied es vorsichtshalber, auf die intimen Geschehnisse zwischen ihm und Wilma zu sprechen zu kommen. Noch war ihm seine Beziehung zu Su zu frisch und er hatte etwas Angst, sie durch unbedachte Äußerungen zu gefährden. Aber Su schien wohl zu spüren, dass er bewusst einen verbalen Bogen um ein heikles Thema machte.

"Don't worry, darling, no problem what had happened between her and you. I like her, she is a nice lady and for her age still sexy. Just feel free and let's see, what will happen."

Dabei zwinkerte sie ihm auf schelmische Art zu und auf ihrem Gesicht zeichnete ein erfrischendes Lachen ab. So langsam kam Martin der Verdacht, dass Su irgend etwas im Schilde führte.

Su sah in sein Gesicht und es war wohl offensichtlich, dass sein Ausdruck eine Menge Fragezeichen offenbarten, die wohl gleich unsichtbaren Satelliten um seinen Kopf schwirrten. Su lachte hell auf.

"Hey darling, mai kid mahk, kid mahk, pen bah"

Martins Fragezeichen verdreifachten sich. Er konnte mit dem, was Su da auf Thai gesagt hatte, nichts anfangen, verstand es nicht. Su klärte ihn auf.

"Mai kid mah means: Don't think to much, kid mah, pen bah means: If you think to much you get crazy. So, darling, just don't worry."

So richtig konnte sich Martin darauf keinen Reim machen. Er schaute in Su's Gesicht, konnte aber nichts entdecken, was er irgendwie negative hätte deuten können.

Wilma kam zurück und Martin war etwas erleichtert darüber. Su sah Wilma ebenfalls kommen, stand auf und ging ihr entgegen, um ihr die Gläser abzunehmen. Su stellte die Gläser auf dem kleinen Beistelltisch ab, drehte sich um und umarmte Wilma innigst, schmiegte sich an sie und gab ihr einen dicken Hom auf die Wange.

Wilma war durch diese plötzliche Sympathiekundgebung angenehm überrascht.

"Thank you so much for everything. Let's drink and have fun tonight."

Die Art wie Su mit Wilma umging, die Fragen, die sie ihm gerade gestellt hatte, ließen mittlerweile verrückte Gedanken durch seinen Kopf fliegen. Sein Verstand weigerte sich allerdings im Moment noch, diese Gedanken als reale Möglichkeit einzuordnen und fegten sie mit einem unsichtbaren Wisch zur Seite.
 
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So, weil Ostern ist, gibt es noch ein Häppchen...:wink0:
 
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Chris und Benny hatten mittlerweile einige Gläser getrunken. Die Hitze verstärkte die Wirkung des Alkohols unmerklich und beide fühlten sich reichlich beschwingt, spielten einige Szenarien durch, was alles hätte passieren können. Die Sonne senkte sich nun merklich schnell dem Horizont entgegen und die Schatten wurden länger und die Beiden beschlossen, ihre Session am Pool in das Zimmer zu verlagern. Als sie die Lobby betraten, kamen ihnen Som und Aeow entgegen. Ihre Kleidung triefte vor Nässe und sie waren sichtlich angetrunken, kicherten fortwährend. Chris und Benny nahmen sich der Beiden an und halfen ihnen die Treppe hoch. Im Zimmer zogen sich die beiden Mädchen umgehend aus und warfen ihre Klamotten achtlos ins Bad.

"Hey daaaling, wha we do tnigh?

Chris blickte Som mit einem schrägen Blick an. Die Art, wie sie jetzt englisch lallte, zeugte davon, dass sie mehr getrunken hatten, als sie vertragen konnten. Waren sie angesäuselt, lockerte es ihre Zunge und ihr Englisch kam recht gut, ungehemmt, konnte er sagen. Es kam selten vor, dass Som und Aeow so dermaßen betrunken waren. Er fragte sich, ob es Sinn machen würde, mit den Beiden auszugehen.

"I think, you take a shower and then you sleep a bit. When you wake up, we will see and maybe we go out."

Aeow kicherte nur, stand auf und half Som aus dem Sessel hoch. Eng umschlungen torkelten sie zum Bett und ließen sich nackt wie sie waren hineinfallen und kuschelten sich eng aneinander. Sie schlossen die Augen und wenig später zeugten tiefe, gleichmäßige Atemzüge davon, dass sie eingeschlafen waren.

Chris und Benny nahmen den Rausch ihrer beiden Mädchen recht gelassen. Es kam nun wirklich nicht häufig vor, dass sie sich in einem derart volltrunkenen Zustand befanden. Benny ging zum Bett rüber und zog mit einiger Mühe die Bettdecke unter den Beiden weg. Außer einem unwilligen Grummeln kam sonst keine Reaktion. Benny deckte Som und Aeow zu. Sie hatten die Aircon laufen und wollten nicht, dass sich die Beiden noch eine Erkältung fingen.

"Tja Chris, das war es wohl bis morgen. Solange werden unsere beiden Schluckspechte wohl brauchen, bis sie ihren Rausch ausgeschlafen haben. Ich würde vorschlagen, dass wir ebenfalls hier bleiben. Mir wäre es jedenfalls zu riskant, heute Abend durch Pattaya zu laufen. Es ist zwar recht unwahrscheinlich, dass wir Wilma über den Weg laufen, aber ich habe keine Lust, Opfer eines dummen Zufalls zu werden."

"Uns bleibt wohl nichts anderes übrig. Die beiden pennen und wir haben keine Möglichkeit, unseren Schatten zu kontaktieren, der uns über Wilmas Location auf dem Laufenden halten würde. Bleiben wir halt im Hotel!"

Wilma fühlte sich ungemein beschwingt. Mit Sicherheit spielte der Whisky eine Rolle. Aber die wesentliche positive Stimmung ging von Martin uns Su aus. Anfangs war ihr wohl aufgefallen, dass Martin etwas verunsichert wirkte. Aber die lockere Art mit der Su auftrat, fegten letztendlich lästige Hemmungen beiseite. Die Sonne war untergegangen, aber immer noch harrten sie alle am Pool aus.

"Su, Wilma, I think we should eat a little bit. If we want to go out we need a little bit in our stomache. Otherwise we will be drunk to quick. I think tonight we go eat a bit in our restaurant here. I don't like to sit wet in a restaurant with running aircon."

Su und Wilma waren einverstanden. Sie gingen kurz auf die Zimmer um sich umzuziehen und fanden sich wenig später im Restaurant ein. Das Restaurant war nichts Besonderes. Um den gröbsten Hunger zu stillen reichte es allemal.

"Okay ladies, where we go tonight."

Eigentlich war die Frage mehr an Su gerichtet. Sie hatte die Kenntnis von Pattaya und wusste am besten Bescheid.

"I think we go for Soi 7 or Soi 8. There will be a good action. We shell get dressed due to the fact, that we will get wet. Martin, you go for our room first, I will go with Wilma to look for some special shirts."

Sie zwinkerte Martin dabei mit einem Auge zu. Wilma war zwar etwas überrascht durch das Statement von Su. Aber ihr war es nur recht.

Martin fühlte sich in Spendierlaune und übernahm die Rechnung. Vor seinem Zimmer trennten sie sich. Su gab ihm einen Kuss auf die Wange.

"When we finished, we come to you.!"

Martin schloss die Zimmertür hinter sich und überlegte, was er wohl anziehen könnte. Er entschied sich für Shorts im Camel-Look, die er sich in Pattaya gekauft hatte. Diese Shorts hatten einige Seitentaschen mit Reisverschlüssen, was sich gut dafür eignete, sein Geld recht sicher zu verstauen. Er zog sich ein passendes T-Shirt über und krönte sein Haupt mit einem Base-Cap, das er zusammen mit den Shorts erstanden hatte. Er nahm 3000 Baht, wickelte sie gut in Plastikfolie ein und verstaute sie in einer Tasche mit Reisverschluss.

Er setzte sich hin und wartete nun auf Wilma und Su. Er fragte sich, was Su wohl im Schilde führte. Dass sie etwas vorhatte, war nur zu offensichtlich.
 
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