Thailand Zwei Emanzen in Thailand

Ich habe ja vorgeschrieben. In der Geschichte bin ich schon 8 Seiten weiter plus vielleicht noch 4 Seiten auf meinem Netbook. Letzte Woche bin ich nicht zum Schreiben gekommen, das ich eine MFG zu Arbeit in Anspruch genommen habe. Die Bahnstrecke zwischen AC und K war unterbrochen und es gab eine SEV den ich nicht in Anspruch nehmen wollte. Ich traue da der Bahn nichts zu.
 
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Su sah sich in Wilmas Zimmer um. Mit Ausnahme der persönlichen Gegenstände von Wilma glich es dem ihren wie ein Ei dem anderen.

"Okay, let's look for something sexy. Do you have a white blouse or something like that?"

Wilma überlegte kurz und ging zum Kleiderschrank. Nach kurzer Suche präsentierte sie Su zwei Blusen, eine etwas fester gearbeitete und eine Bluse aus recht dünnem Stoff. Su griff ohne zu zögern nach der Bluse mit dem dünnen Stoff. Sie ging zum Schrank und warf selbst noch einen kurzen Blick hinein. Nach kurzer Begutachtung von Wilmas Garderobe griff sie zielsicher nach einem passenden roten Midi-Rock.

"You try this one, that will look nice tonight!"

Wilma nahm die Sachen entgegen und legte den Rock aufs Bett. Sie wollte sich gerade die Bluse überziehen als Su eine Schritt auf sie zumachte und die Strings vom Oberteil ihres Bikini löste, der seines Haltes beraubt zu Boden fiel.

"You don't need that tonight. Just imagine your white blouse in a wet look. It will look good and increase the fun!"

Wilma war etwas überrascht, überlegte kurz und stimmte dann zu.

"By the way, I won't wear a bra too."

Sie lächelte Wilma aufmunternd zu. Wilma wechselte ihr Bikini-Höschen gegen einen String aus, zog den Rock an und entschied sich für ihre Nikes ohne Socken.

"What we do with our money? I think, it will get wet too!"

"Don't worry, first we don't need much money and second, Martin will take care that. I think you trust him."

Martin wartete geduldig, hatte sich aufs Bett gesetzt und gönnte sich gerade noch einen Whisky, als Su mit Wilma ins Zimmer kamen. Ihm fiel sofort auf, dass Wilma keinen BH trug. Su zwinkerte ihm kurz zu als sie Martins Blick auf Wilma bemerkte. Martin wurde klar, dass Wilma ihr Outfit Su zu verdanken hatte. Obwohl Wilma gegen Su recht blass aussah, fand er sie immer noch auf gewisse Weise attraktiv und sexy. Wenn er aber die Ereignisse der letzten Tage reflektierte, wurde ihm auch klar, dass es nur eine unglaublich kurze Zeit gedauert hatte bis er sich bezüglich seines Geschmacks der Weiblichkeit betreffend verdammt schnell umorientiert hatte. Jede Minute die er mit Su zusammen verbrachte, entfernte ihn weiter vom Bedürfnis sich auf eine Frau einzulassen, die keine Thai oder Asiatin war.

Su entledigte sich ihres Bikinis, zog sich schnell ein weißes T-Shirt und Hot Pants an und schlüpfte in ihre Sportschuhe. Zusammen verließen sie das Hotel und machten sich auf in die Soi 7.

Die Soi 7 und Soi 8 lagen südlich der Central Pattaya Road, zwei gegenläufige Einbahnstraßen, die die Pattaya 2nd Road mit der Beach Road verbanden. Beide Sois wurden beidseitig von offenen Beer Bars gesäumt. Zu Songkran war hier zumeist schon am frühen Nachmittag die Hölle los. Jeder schoss mit den improvisierten Wasserspritzen auf jeden und es hatte sich seit einigen Jahren eingespielt, dass große Eisbrocken das Wasser recht gut abkühlten und doch noch den einen oder anderen Ahnungslosen, der sich leichtsinnig in Erwartung eines Treffers darbot einen kleinen Schock versetzte. Viele der Mädchen hatten sich genau wie Su und Wilma ebenfalls recht freizügig angezogen und das kalte Wasser zeigte die gewünschte Wirkung. Insbesondere die zahlreichen Ladyboys, die in vielen Bars auf Kunden hofften, prahlten mit ihrer Silikonpracht recht offensiv.

Su hatte unterwegs einem Straßenhändler noch 3 Wasserspritzen abgekauft und zusammen suchten sie sich eine Bar aus, die mit zwei großen Wassertonnen genug Munition versprach. Immer wieder fuhren Pickups an ihnen vorbei und sie lieferten sich Wasserschlachten mit den Jungen und Mädchen, die sie von der Ladefläche aus beschossen. Es dauerte nicht lange, bis alle drei vor Nässe nur so trieften.
 
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Christel saß in ihrer Zelle und war eingedöst. Sie schreckte zusammen, als sie hörte, wie ein Schlüssel ins Schloss zu ihrer Zellentür gesteckt wurde. Die Erinnerungen an ihre grauenvolle Nacht waren sofort wieder da. Als sie die Augen öffnete, stieß der Wärter gerade die Tür auf und zwei Mädchen wurden zu ihr in die Zelle geführt. Christel hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, ihre Zelle mit jemandem teilen zu müssen und sie wurde jetzt von dieser Realität überrollt. Beide Mädchen waren klatschnass und wirkten reichlich betrunken.

Christel kam deren Verhalten merkwürdig widersprüchlich vor. Obwohl die Beiden gerade weggeschlossen wurden, schienen sie diese Situation noch lustig zu finden. Sie kicherten eigentlich fortwährend und blickten aus glasigen Augen immer wieder zu Christel rüber. Christel wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Die Erlebnisse der letzten Tage hatten ihrem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl überhaupt nicht gut getan. Der Wärter schloss die Tür wieder ab und ging ohne ein Wort gesagt zu haben aus dem Zellenblock hinaus. Die beiden Neuzugänge standen tuschelten an der Wand und sahen immer wieder zu Christel rüber. Dass Christel nicht verstand, was sie sagten, trug nicht gerade zu ihrer Beruhigung bei.

Eines der beiden Mädchen torkelte mit unsicherem Schritt auf Christel zu und blickte sie provokant an.

"Hey you fucking bitch, why are you here?"

Diese deftige Anrede traf Christel voll in ihrem Emanzenherzen. Noch nie hatte es jemand gewagt, sie derart anzusprechen. Christels Temperament flammt kurzfristig auf.

"I am not a fucking bitch, why you..."

Christel kam nicht dazu, ihren Widerspruch zu vollenden. Fast ansatzlos sauste die rechte Hand von dem Mädchen in Richtung von Christels Gesicht. Zwar sah sie diese Bewegung kommen, war aber nicht in der Lage überhaupt zu realisieren, was da geschah. Mit einem lauten Klatschen traf die leicht gehöhlte Hand ihre linke Wange. Im nächsten Moment glaubte Christel, ihre Wange würde mit einem Bunsenbrenner langsam abgeflammt, und der Schmerz war so heftig, dass ihr sofort Tränen in die Augen liefen.

"When I ask you something, you have to answer!"

"But I..."

Wieder hob das Mädchen ihre Hand und Christel schützte instinktiv ihren Kopf mit den Armen, die sie vor ihr Gesicht hielt.

"Why are you here?"

Christel schnappte hörbar nach Luft, überlegte, wie sie sich ausdrücken sollte. In der Aufregung entfielen ihr ansonsten geläufige Vokabeln. Anscheinend dauerte dies dem Mädchen zu lange. Wieder klatschte es laut, als die Hand erneut Christels Wange traf. Christel liefen die Tränen an der Wange herunter. Beschwichtigend hob sie die Hand und senkte ihren Kopf.

"I…,I met a man and he come with me in my room. After he gave me money and then police came in and arrested me."

Christel kurz überlegt, was sie sagen sollte und hielt es für besser, nicht die ganze Wahrheit zu erzählen. Ihr machte es schon genug zu schaffen, dass einer der Anklagepunkte Prostitution war. Das Mädchen lachte schrill auf.

"A bloody fucking farang bitch, fucking for money over here. Why you not fuck for money in your country? Som nam na!"

Das Mädchen holte tief Luft und spuckte Christel heftig ins Gesicht.

"Fuck off and fuck your ass but don't come close to us!"

Damit wandte sich das Mädchen ab und ging mit unsicherem Schritt zu ihrer Freundin hinüber, die die ganze Szene amüsiert lächelnd genossen hatte. Christel entfernte sich so weit es die Räumlichkeit zuließ von den Beiden und kauerte sich in eine Ecke. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als dieser kleinen Hölle auf Erden so schnell wie möglich den Rücken kehren zu können.
 
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Martin, Su und Wilma hatten ihren Spaß. Besonders Wilma rückte immer wieder in das Interesse der Ladies und Ladyboys die in der Bar arbeiteten. Immer wieder bekam sie Schüsse kalten Wassers auf ihre Bluse gespritzt. Der Stoff war durchscheinend und ihr Nippel waren durch das kalte Wasser hart und drückten sich durch. Ab und an kam ein Mädchen und fasste ihr ungefragt an die Brüste. Wilma hatte stets den Eindruck, dass es Neugier war und weniger sexuelles Interesse, aber trotzdem törnte es sie etwas an.

Gegen Mitternacht wurde es etwas ruhiger und die Drei beschlossen, zurück ins Hotel zu gehen. Die Luft war immer noch angenehm warm. Su hatte sich bei Wilma und Martin eingehakt und zusammen schlenderten sie ins Hotel zurück.

Chris und Benny hatten sich mittlerweile die nötige Bettschwere angetrunken. Som und Aeow lagen immer noch eng aneinandergekuschelt im Bett und schliefen wie die Toten. Das Bett war groß genug für 4 Personen und Chris und Benny legten sich links und rechts neben die beiden Mädchen. Sie hatten kurz überlegt sie zu wecken, haben aber mit Rücksicht auf den Zustand der Beiden Abstand davon genommen.

Su, Martin und Wilma waren ebenfalls recht angetrunken und ihre Stimmung war ausgelassen. Sie erreichten das Hotel und Wilma machte den Vorschlag, an der Bar im Hotel noch einen Absacker zu trinken.

"Wilma, did you enjoy this night?"

"Yes, very much, thanks for giving me company."

Martin fiel auf, dass die Blicke von Su immer wieder über Wilmas Bluse glitten. So langsam beschlich ihn ein Verdacht, was Su im Schilde führte.

"So I suggest, that we take a drink in our room. Do you agree?"

Wilma überlegte kurz und sagte zu. Martin entging nicht der Hauch des Lächelns, der Su's Mund umspielte als Wilma zusagte. Zu trinken hatten sie ja noch etwas übrig und zur Not musste halt die Hausbar dran glauben. Zusammen gingen sie nach oben.

Martin kümmerte sich um die Drinks. Im Spiegel sah er, wie sich Su ihres nassen T-Shirts entledigte. Ihre Hot Pants und Slip folgten. Nackt stand sie im Zimmer und Martin bekam mit, wie Wilma Su betrachtete. Su ging zum Schrank und angelte sich einen Sarong, den sie sogleich überzog.

"Wilma, take off your wet stuff."

Su wartete erst gar nicht Wilmas Reaktion ab, ging auf sie zu und begann Wilmas Bluse aufzuknöpfen. Wilma ließ es lächelnd geschehen. Sie half nach und zog ihre Bluse aus. Su ging erneut zum Kleiderschrank und reichte Wilma einen zweiten Sarong. Wilma hatte ebenfalls alle ihre Sachen ausgezogen und hüllte sich wie Su in den Sarong. Martin hatte die Szene durch den Spiegel beobachtet, drehte sich um, als die beiden wieder angezogen waren und reichte ihnen die Drinks.

"Martin, change you dress too, get rid of that wet stuff. Or are you shy?

"No, I am not shy!"

Etwas ärgerte sich Martin über die Anspielung von Su. Denn er hatte wahrlich keinen Grund schüchtern zu agieren. Beide Frauen hatten ihn schon in wesentlich intimeren Situationen gesehen, oder besser gesagt, nicht nur gesehen sondern erlebt. Die einzige Unsicherheit in ihm war ausgelöst durch das Verhalten von Su.

Martin stand vor dem Bett und zog sich aus, wandte den beiden Frauen seine Kehrseite zu.

"Hey darling, your ass is very sexy!"

Su konstatierte es gerade nachdem Martin seinen Slip ausgezogen hatte. Martin drehte sich halb um, sodass die Beiden sein Profil sahen. Er hatte beschlossen, sich auf das Spiel einzulassen.

"Only my ass?"

"You are right, the rest fits too! Take your nice silk shorts and sit down with us!"

Martin folgte dem Wunsch von Su, zog sich diese feinen Seiden-Shorts über und setzte sich den beiden Frauen gegenüber.

Wilma fühlte sich durch den reichlichen Alkoholgenuss recht beschwingt aber nicht betrunken. Su und Martin schien es nach ihrer Einschätzung ebenso zu gehen. Während ihrer Feierei in der Soi 7 ist ihr aufgefallen, dass Su immer wieder ihre Nähe gesucht hatte. Su war ihr sympathisch und Wilma spürte ebenfalls die leichte erotische Spannung die zwischen ihnen anlag.

Martin nahm dieses Knistern, das in der Luft lag ebenfalls wahr und konnte sich dem auch nicht entziehen. Der Sarong von Su hatte sich so weit geöffnet, dass er ihren Busen sehen konnte. Su legte ihre Hand auf seinen Schenkel und streichelte sanft die Innenseite seines Schenkels, berührte dabei immer wieder seinen Schwanz. Sie warf Martin einen kurzen Blick zu und zwinkerte ihm mit dem Auge zu. Martin entnahm dem, dass er in diesem Spiel vorerst ein Statist war, verhielt sich passiv und überließ Su die Rolle der Spielleiterin. Er war gespannt, wie es weitergehen würde obwohl ihm bereits klar war, worauf es letztendlich hinauslaufen würde.

Su hatte Gefallen an diesem Spiel gefunden. Sie reizte Martin bewusst und spürte, dass er entsprechend reagierte. Aufmerksam beobachtete sie dabei Wilma, die immer wieder auf Su's Hand schaute und verfolgte, was sie mit ihrer Aktivität bewirkte. Su hatte ihre andere Hand auf Wilmas Schenkel gelegt und begann sie nun ebenfalls zu streicheln.

Wilma durchlief eine warme Welle des Wohlbefindens als sie Su's Hand auf ihrem Schenkel spürte. Su ließ von Martin ab und drehte sich zu Wilma. Ihre rechte Hand verschwand im Sarong von Wilma und sie umfasste Wilmas Busen, liebkoste ihn. Wilma spürte, wie diese Berührung sie erregte. Insgeheim hatte sie sich wohl danach gesehnt, dass Su ihr etwas näherkommen würde und nun erfüllte sich ihre Wunsch. Su streifte ihre den Sarong über die Schultern und entblößte so ihren Busen. Wilma warf einen kurzen Blick zu Martin und sah, dass sein Schwanz mittlerweile die Shorts ausbeulte.

Su zog Wilmas Kopf heran ihre Lippen berührten ihren Mund. Sanft drängte sich ihre Zunge zwischen Wilmas Lippen und Wilma erwiderte ihren Kuss leidenschaftlich.
 
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Martin schaute dem Spiel der Beiden mit wachsender Erregung zu. Er rutschte etwas näher an Su heran und öffnete ihren Sarong. Er küsste ihre Nippel und war wieder erstaunt, wie heftig Su darauf reagierte. Er spürte eine tastende Hand auf seinem Schenkel, erkannte, dass es die von Wilma war, die in seinen Shorts verschwand und nach seinem harten Schwanz griff. Su ließ von Wilma ab und wandte sich zu Martin.

"Darling, take off you shorts!"

In ihrer Erregung klang die Aufforderung wie ein sanfter Hauch. Martin löste sich von Wilma und zog schnell seine Shorts aus. Sofort beugte sich Su hinunter und nahm den Schwanz von Martin in den Mund, liebkoste ihn sanft mit ihrer Zunge. Sie spürte die Hand von Wilma auf ihrem Po wie sie langsam zwischen ihren Schenkeln verschwand und begann, sie dort zu streicheln.

Die Situation hatte Martin so geil gemacht, dass er sich zurückhalten musste, sich nicht in Su's Mund zu ergießen. Vorsichtig zog er sich aus ihrem Mund zurück. Mit steifem Schwanz kniete er auf dem Bett und Wilma nutzte die Gelegenheit um nach seiner prallen Männlichkeit zu greifen. Sanft massierte sie den harten Schaft. Martin griff nach Wilmas Hand und stoppte ihre Bewegung, löste die Hand behutsam von seinem Schwanz. Mit leichtem Druck gegen Wilmas Schultern deutete er ihr, sich auf den Rücken zu legen. Er legte sich bäuchlings vor sie und sein Kopf verschwand zwischen ihren Schenkeln. Wilma war schon feucht und mit langsam kreisenden Bewegungen suchte sich seine Zunge den Weg zu ihrem Kitzler. Su hatte sich rittlings über Wilma gesetzt und bot ihr ihren Schoß an. Wilma kam der Aufforderung nach und kostete Su's Schoß. Su war erstaunt über das Geschick von Wilma, hätte ihr das gar nicht zugetraut. Schnell stieg ihre Erregung und auch Wilmas Bemühung wurde durch die von Martin hervorgerufene Lust hektischer. Su spürte, wie sie ihr Orgasmus überrollte, drückte vorsichtig den Kopf von Wilma etwas nach hinten, weil ihr der Reiz zu intensiv war. Als wäre es Auslöser für Wilma gewesen, stöhnte auch sie unter ihrem Orgasmus laut auf.

Martin wusste, dass es auch bei ihm nicht lange dauern würde. Zwar hatte er sich während seiner Aktivität bei Wilma wieder etwas beruhigt, aber die Außergewöhnlichkeit dieser Situation bedurfte bei ihm keiner allzu intensiven Reize, dessen war er sich bewusst.

Su hatte sich zu Wilma gebeugt und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Wilma lächelte und beide erhoben sich, drehten Martin den Rücken zu und beugten sich nach vorne um sich am Bettrahmen abzustützen. Beide hatten ihre Beine ein wenig gespreizt und Martin blickte auf zwei feuchte Früchte, die eindeutiger eine Einladung nicht aussprechen konnten. Martin überlegte kurz, welche der Beiden er zuerst bedienen sollte, entschied sich für Su. Langsam drang er von hinten in sie ein, bedacht darauf, langsam und tief zu stoßen. Er spürte, wie sich der Schoß von Su unter seinen Bewegungen krampfartig um seinen Schwanz klammerte, so als wolle er verhindern, dass er ihn verließ. Martin wechselte zu Wilma und bereitete ihr das gleiche Vergnügen wie Su auch. Wilma war etwas größer gebaut als Su und er empfand sie als nicht so reizintensiv. Er wiederholte das Spiel einige Male bis er selbst es nicht länger aushielt und von den Beiden abließ. Er legte sich auf den Rücken und sein Schwanz stand glänzend von der Feuchte der Beiden steil in die Luft. Wilma und Su sahen sich kurz an und legten sich neben Martin auf das Bett, rutschten soweit herunter, dass sie abwechselnd Martins Schwanz in den Mund nehmen konnten. Für Martin war ob dieser süßen Behandlung durch zwei Zungen und Münder der Punkt, an dem eine Umkehr möglich gewesen wäre, schnell überschritten. Er versteifte sich noch einmal merklich. Beide Frauen ließen nun gleichzeitig ihre Lippen und Zungen an den Seiten seines Schwanzes auf- und abgleiten. Martins Schwanz fing heftig an zu pumpen und er schien sich endlos lange zu ergießen. Wilma und Su hielten in ihrer Bewegung und in ihrem nachlassenden, weniger intensiven Reiz nicht eher inne, bis sie spürten, dass Martins Schwanz langsam an Härte verlor.

Martin war glückselig. Das, wovon er in Deutschland so oft geträumt hatte, hatte sich hier in Pattaya, fast 10.000 Kilometer weg von seiner Heimat, erfüllt.
 
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Na ja, um ehrlich zu sein: Ich bin ja schon viel weiter im Text....:mrgreen:
 
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"Hiu nahm, hiu nahm!"

Chris wachte auf, als er die Stimme von Som vernahm. Er war selbst etwas verkatert und seine Kehle war trocken. Er wälzte sich träge aus dem Bett, ging zum Kühlschrank und brachte Som das gewünschte Wasser bevor er selbst seinen Durst löschte. Benny hatte sich von hinten an Aeow gekuschelt und beide schienen noch tief zu schlafen.

Chris kannte Som und auch Aeow gut genug und wusste aus der Erfahrung früherer Trinkgelage zusammen mit den beiden Mädchen, dass der heutige Tag ein Jammertag für die Beiden werden würde. Wenn der Tag gut lief, dann würden sie höchstwahrscheinlich erst gegen Abend munter werden und sich zu einem Abendessen im Restaurant zusammenfinden. Eigentlich kam ihnen das ja gelegen und zumindest war es für alle eine Entschuldigung, einen Tag dem Müßiggang zu überlassen. Das gestrige Schockerlebnis eines Near Missing mit Wilma saß Chris immer noch im Nacken und ohne ein Backup durch Som's Bekannten, der sich bei der Überwachung von Christel und Wilma als sehr nützlich erwiesen hatte, wäre ein gemeinsames Ausgehen wegen der Gefahr eines zufälligen Zusammentreffens mit Wilma zu riskant. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering war, dass es dazu kommen würde, wäre es doch besser, etwas vorsichtiger aufzutreten und Kommissar Zufall keine Chance einzuräumen.

Nachdem Chris seinen Durst gestillt hatte, stellte er Benny und Aeow noch eine Flasche Wasser auf den Beistelltisch. Er legte sich ebenfalls wieder ins Bett, kuschelte sich eng an Som, die bereits wieder zu schlafen schien und schloss ebenfalls seine Augen.

Hasso hasste Songkran, er konnte dem nichts mehr abgewinnen. Zwar wusste er auch um die Traditionen, aber das, zu dem sich Songkran in den Zentren touristischer Aktivitäten entwickelt hatte, hatte mit dem eigentlichen Songkran nichts mehr zu tun. Offiziell wurde Songkran vom 13. April bis zum 15. April gefeiert, wobei Pattaya mal wieder eine Sonderstellung einnahm. Der eigentliche Showdown folgte zumeist an dem auf Songkran folgenden Wochenende. Und das würde noch alles in den Schatten stellen. Für Pattaya bedeutete das den verkehrstechnischen Exitus bis hinauf zur Sukhumvit Road.

Hasso hatte sich entschlossen, nach dem Frühstück in sein Office zu gehen. Morgen würde seine Staff wieder vollzählig sein, so hoffte er es zumindest. Er zollte den Traditionen in Thailand Respekt und gewährte seinen Angestellten den entsprechenden Freiraum. In Anbetracht des kleinen Zeitfensters für seine Erledigungen auf der Botschaft in Bangkok und Christels Gerichtsverhandlung, entschied er, schon heute am Nachmittag nach Bangkok zu fahren. Gegen 11 Uhr fand er sich im Büro ein, suchte alle notwendigen Sachen zusammen und bestellte sich bei Janes Limousinen-Service eine Fahrt nach Bangkok für den frühen Nachmittag. Zwar war Jane etwas teurer als andere Taxi-Unternehmen, aber sie hatte sich als die zuverlässigste von allen erwiesen. Zudem kannte er sie persönlich und sie war ihm sehr sympathisch. Gegen 15 Uhr würde er abgeholt werden und spätestens gegen 17 Uhr würde er wohl in Bangkok eintreffen. Er rief Mr. Luck im Freddy 2 in der Soi Sri Bumphen in Bangkok an und machte sein Zimmer klar. Er amüsierte sich über diese Reservierung. Zwar konnte er sich eigentlich bessere Zimmer leisten. Aber das Freddy 2 war für in mehr als nur ein kleines und einfaches Guest House. Zu viele Erinnerungen hingen daran, Erinnerungen an seine frühen Jahre in Thailand, die er fast ausschließlich in Bangkok verbracht hatte. Es war die Macht der Gewohnheit.

Wilma hatte ein süßes Erwachen. Wohlig lustvoll warme Wellen stiegen in ihr Bewusstsein und trugen sie auf angenehmste Weise vom Traum in den Tag. Als sie die Augen öffnete, sah sie Su's Kopf zwischen ihren Schenkeln und Martin, der hinter Su kniete und sie mit sanften Stößen a tergo nahm. Wilma hatte äußerst entspannt geschlafen und Su's Aktivität weckte sie erst kurz bevor die Wellen eines nahenden Orgasmus über ihr zusammenschlugen. Wilma stöhnte laut auf, als es ihr kam. Su ließ von ihr ab und drehte sich auf den Rücken. Martin rutschte nach vorne und kniete sich seitlich neben Su, sein harter Schwanz über Su's Gesicht. Während Su seinen Schwanz massierte, beugte sich Wilma vor und nahm seine Eichel immer wieder in den Mund. Martin spürte, wie es ihm kam. Sein Schwanz zuckte heftig, begann zu pumpen und sein erster Schuss traf Wilma im Gesicht. Su massierte weiter, drückte seinen Schwanz etwas nach unten und der Rest seines Spermas benetzte Su's Gesicht. Erschöpft ließ sich Martin zur Seite gleiten. Dieser Morgen war ganz und gar ein Genuss der besonderen Art.

Chris wurde durch das Klingeln seines Fones geweckt. Sowohl Som als auch Aeow wachten durch das monotone Geräusch auf und murmelten unwillig. Chris mühte sich aus dem Bett und griff zum Handy. Hasso rief an.

"Hi Hasso, sorry, wir haben gestern gefeiert und ich bin immer noch etwas verkatert. Was gibt es?"

"Ich wollte euch nur mitteilen, dass ich heute schon nach Bangkok fahre. Morgen Vormittag gehe ich zur Botschaft und reiche die Visa ein. Ich denke, es ist bequemer, wenn ich in Bangkok schlafe als dass ich in aller Frühe hier aufstehe und losfahre. Ich denke, ich werde gegen 12 Uhr zurück sein. Ich hoffe nur, dass das Geld dann schon verfügbar ist. Gegen 12:30 werde ich bei Wilma aufkreuzen. Der Gerichtstermin ist um 14 Uhr und ich werde vor Ort sein. So wie ich diese simplen Verhandlungen kenne, wird es keinen Dolmetscher geben und Christel wird nichts verstehen. Ich kann ihr dann eigentlich alles erzählen. Mal schauen, wie es ausgeht."

"Mensch Hasso, du dröhnst mich hier mit Infos zu, obwohl ich noch nicht ganz wach bin. Ich denke aber, ich habe soweit alles mitbekommen. Drück uns die Daumen, dass es mit den Visa klappt."

Chris schaute auf die Uhr und stellte erstaunt fest, dass es schon nach 14 Uhr war.

"Okay, ich werde jetzt erst einmal unsere Schluckspechte aus dem Bett scheuchen. Wir sehen uns dann morgen Nachmittag. Viel Spaß in Bangkok."

Benny war mittlerweile ebenfalls aufgewacht und sah Chris fragend an. Chris klärte ihn kurz auf. Beide Mädchen waren nun ebenfalls wach und schauten Chris und Benny etwas schuldbewusst an.

"Darling, sorry, we were drunk last night. Have we been good girls?"

Som schaute Chris mit einer Unschuldsmiene an, die wohl auch ein Herz aus Stein zum schmelzen gebracht hätte.

"So you don't remember what happened last night?"

Chris versuchte ernst dreinzublicken, aber so richtig gelang ihm das nicht. Som hatte ihn durchschaut.

"You bloody fucking bastard.!"

Mit diesen Worten griff sie nach Chris und zog ihn mit einem Ruck aufs Bett, umarmte ihn herzlich."

"I love you darling."

Chris war über diesen doch spontanen Gefühlsausbruch von Som recht überrascht. So öffentlich, auch wenn Benny und Aeow zu ihrem intimen Umfeld gehörten, hatte sie ihren Gefühlen noch nie Ausdruck verliehen.

Christel hatte eine weitere, unruhige Nacht hinter sich. Angst hatte sie beschlichen, Angst vor diesen beiden betrunkenen Thais, von denen eine so derart brutal agierte. Immer wieder schreckte sie bei jedem Geräusch aus dem Schlaf, sah ängstlich zu den Beiden herüber, nur um festzustellen, dass sie dem übermäßigen Alkoholgenuss Zoll schenkten und ebenfalls schliefen. Gegen Morgen kam der Wärter zur Zelle, schloss sie auf und rief etwas laut zu den Mädchen, die nur langsam aufwachten. Schwerfällig und schlaftrunken verließen sie die Zelle und der Wärter schloss ab. Christel war wieder alleine und so widersinnig es ihr erschien, war sie in Anbetracht der nächtlichen Erlebnisse erst einmal froh darüber. Die Hoffnung, morgen dieses Gefängnis verlassen zu könne, bescherte ihr neuen Mut.
 
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Wilma, Martin und Su hatten sich noch eine Weile im Bett aneinander gekuschelt. Der Appetit auf ein gutes Frühstück nötigte sie aber doch letztendlich, aufzustehen. Wilma verabschiedete sich kurz auf ihr Zimmer und kam, nachdem sie sich frisch gemacht und umgezogen hatte, wieder zurück. Zusammen gingen sie nach unten und genossen ein gemeinsames Frühstück.

"Wilma, what you gonna do today?"

"After breakfast I need to see my friend. Tomorrow she has to go for court and I think, she will be released. She is very scared about that and she needs my support. I think, I will be back afternoon. What about you?

Su grinste breit über Wilma's Statement und sah zu Martin rüber, der immer noch etwas angeschlagen wirkte.

"I think you forgot to take a look at the time. We have afternoon already. Today we just relax a bit. When you are back, you can join us at the pool."

Wilma hatte sich in der Tat noch keine Gedanken über die Uhrzeit gemacht und realisierte erst jetzt, dass es schon nach 14 Uhr war.

"Okay, sorry. I didn't know. So I will leave you now and go to see my friend. I'll see you when I'm back."

Auf dem Weg zur Polizeistation hatte Wilma den subjektiven Eindruck, dass selbst die Feierwütigsten etwas an Kraft verloren hätten. Nahezu unbehelligt erreichte sie die Polizeiwache.

Als sie Christel sah, fiel ihr sofort auf, dass deren Zustand wieder recht desolat schien. Zwar reagierte sie sofort und kam zu ihr rüber, aber sie sah einfach schrecklich aus.

"Christel, ist wieder etwas passiert? Wie sieht deine Wange aus? Bist du geschlagen worden?"

Christels Wange war etwas geschwollen unter dem Auge war die Haut dunkel verfärbt.

"Wilma, gestern waren zwei schreckliche Weiber hier. Eine hat mich beleidigt und geschlagen. Sie waren beide betrunken, sind aber heute Morgen entlassen worden."

"Mein Gott Christel, was wurden dir nur für Prüfungen vom Schicksal auferlegt. Hat dir niemand von der Polizei geholfen?"

"Nein, von denen hat sich niemand blicken lassen. Ich hatte die ganze Nacht Angst und habe kaum ein Auge zugemacht."

"Komm, Liebes, morgen hast du es überstanden und bist hier raus. Ich werde heute Nachmittag noch einmal bei der Bank in Deutschland anrufen und mir bestätigen lassen, dass das Geld überwiesen wurde. Der Botschafter wird Wort halten und morgen bist du hier raus. Dann hast du es überstanden und ich werde dir erst einmal einen Nachmittag im Spa spendieren. Einverstanden?"

Christel nickte wortlos. Anscheinend haderte sie mit ihrem Schicksal, Augenblicke zwischen Bangen und Hoffen, die sie aufs Äußerste belasteten. Wilma verbrachte mehr als eine Stunde im Gefängnis bei Christel und versuchte ihr so gut wie möglich Hoffnung zu machen.

Hasso war unterwegs nach Bangkok. In der Limousine genoss er eine entspannte Fahrt und nach knapp zwei Stunden stieg er an der Soi Sri Bumphen vor dem Freddy 2 aus. Mr. Luck hatte ihm wieder sein gewohntes Zimmer im 2. Stock des rechten Flügels zugesagt. Er mochte diese Zimmer lieber als die rückwärtigen, nicht zuletzt wegen des kleinen Balkons. Die Luft stand in dem kleinen Zimmer und die Sonne hatte es ziemlich aufgeheizt. Hasso öffnete die Tür zum Balkon und stellte den Fan auf die höchste Stufe. Er fühlte sich wieder einmal an seine alte Zeit erinnert. Wieviel Nächte, lustvolle Nächte, hatte er hier verbracht? Er vermochte sie nicht mehr zu zählen, aber die Erinnerung daran war wieder allgegenwärtig, sobald er sich in dieser Umgebung befand.

Mittlerweile war die Abenddämmerung hereingebrochen. Hasso hatte sich in dem außerhalb seines Zimmers liegenden Bad etwas frisch gemacht. Er verspürte Hunger und beschloss, in dem kleinen Steak-Restaurant gegenüber von Kenny eine Kleinigkeit zu essen. Bei dem Gedanken an Kenny's Bar kamen wieder Erinnerungen hoch. Kenny hatte mal einen sehr dubiosen Ruf. Seine Bar und die Gäste wurden sporadisch von der Polizei kontrolliert und es war ein offenes Geheimnis, dass diese Ecke ein Umschlagsplatz von harten und weichen Drogen war. Nicht umsonst trug die Soi Sri Bumphen den verruchten Namen Soi Heroin. Und die Gestalten, heruntergekommene und ausgemergelte Farang, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach illegal in Thailand aufhielten, hingen dort ab und bettelten um Almosen, waren wohl mehr geduldetes als erwünschtes Produkt einer kriminellen Szene.

Aber auch hier hatten sich die Zeiten etwas geändert. Wahrscheinlich war dies eine Folge der populistischen Aktion des ehemaligen Premierministers Thaksin, der es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, gegen Drogen einen erbarmungslosen Kampf zu führen. Die rigorose Umsetzung forderte fast 3000 Menschenleben. Und in der Kurzsichtigkeit seiner Aktion und typisch für den Populismus wurde versäumt, sich um die Abhängigen zu kümmern. Angebot und Nachfrage bestimmten auch hier das Geschäft und das sinkende Angebot hatte zur Folge, dass die Preise stiegen und die Abhängigen in die Beschaffungskriminalität gedrückt wurden. Aber hier waren die Auswirkungen in Pattaya wesentlich stärker zu spüren als in Bangkok. Ob die Soi Sri Bumphen auch heute noch den Namen Soi Heroin trug und verdiente, vermochte Hasso nicht zu sagen. Und ehrlich gesagt, interessierte es ihn auch herzlich wenig, da er mit Drogen und der ganzen Szene nichts zu tun hatte und nichts zu tun haben wollte.

Für die kulinarische Szene stellte das kleine Steak-Restaurant für die Soi Sri Bumphen mit Sicherheit etwas Besonderes dar. Wo gab es in dieser Ecke schon Steak aus Straußenfleisch. Wie der Owner versicherte, handelte es sich um Importware und nicht um heimische Züchtungen. Nun, Hasso war das egal, den Unterschied würde er wahrscheinlich sowieso nicht schmecken. Obwohl das Steak für diese Ecke recht teuer war, empfand Hasso das Preis/Leistungsverhältnis für angemessen. Er genoss das zarte Fleisch, spülte mit einem leckeren Rotwein nach und beendete sein Dinner in aller Ruhe.
 
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Hasso überlegte, was er heute anstellen sollte. In Anbetracht seines Termins auf der Deutschen Botschaft am nächsten Morgen würde er die Nacht mit Sicherheit nicht zum Tage machen. Er überlegte kurz, ob er der Patpong einen Besuch abstatten sollte. Es war zwar nicht unbedingt seine Ecke, aber auch hier hingen Erinnerungen und er pflegte immer noch alte Bekanntschaften. Der Tavern Pub, die kleine Bar von Tony und Toy auf der Patpong 2 etwas näher an der Surawong als der Silom gelegen war ihm immer noch einen Besuch wert. Sein altes Mädchen, wie er Bet, eine der besten Dart-Spielerinnen die er in Bangkok kennengelernt hatte, wollte einfach nicht altern, und obwohl über 50 sah sie immer noch blendend aus. Und er freute sich immer wieder, sie zu sehen und ein kleines Spielchen mit ihr zu wagen, auch in dem Bewusstsein, dass er der Verlierer sein würde. Aber irgendwie fehlte ihm heute die Motivation für die Patpong, diese ehemals verruchte Viertel, dass einst einem Chinesen gehörte und dessen Namen es noch heute trug.

In den letzten 20 oder 25 Jahren hatte sich die Patpong mehr und mehr zu einem Night-Bazar für Touristen gewandelt, billige Raubkopien, Plagiate namhafter Ikonen aus der Modewelt wie Dolce und Gabbana, Gucci, etc. wurde dort zu überteuerten Preisen ahnungslosen und unbedarften Touristen feilgeboten, die im Anschluss immer noch glaubten, ein gutes Geschäft gemacht zu haben. Zudem gab es dort jede menge Taschendiebe, die leichtsinnige Touristen mal schnell erleichterten, ohne dass diese es sofort bemerkten. Schlepper, die unbedarfte in Bars schleppten um sie dort gnadenlos abzuziehen gab es zwar damals auch schon, aber das Geschäft war merklich aggressiver geworden.

Heute entschied sich Hasso gegen die Patpong, Er hatte auf diesen Trubel keinen Bock. Er hatte Lust auf eine Massage, wahrscheinlich in Anbetracht des letzten Tages des thailändischen Neujahrs das Beste, was er tun konnte. Er kannte einige Massagen, oder besser gesagt, Mädchen, die in Massagen arbeiteten, meist in den Sois 18, 20 und 22 an der Sukhumvit Road. Er entschied sich, auf gut Glück die Soi 18 aufzusuchen. Hier hatte er die besten Erfahrungen gemacht. Mit Vergnügen erinnerte er sich an die hübsche Ning. Es hatte ihn einiges an Mühe und Charme, nicht jedoch an Geld gekostet, sich mit ihr zu treffen. Amüsiert dachte er an ihre Standard-Antwort zurück, ein unvergleichliches 'No', das regelmäßig über ihre Lippen kam, sobald er auch nur einen Wunsch äußerte. Aber letztendlich hatte sie ihm immer und auch mehr gegeben, als er eigentlich erwartet hatte. Ning war nicht mehr vor Ort und Hasso war noch nicht einmal traurig darüber. Denn Ning hatte den Absprung geschafft und war jetzt glücklich mit einem Schweizer verheiratet. Schicksale wie die von Ning erfreuten Hasso, insbesondere dann, wenn er diese Mädchen selbst zuvor gekannt hatte.

Pa, eine junge Masseuse, die wohl recht neu im Geschäft war, hatte er vor einem halben Jahr dort kennengelernt. Er war ein paar Mal mit ihr aus, musste aber feststellen, dass sie recht einfältig und dumm war. Sie hatte wohl auch ihren Arbeitsplatz gewechselt, aber wo sie jetzt arbeitete, wusste er nicht mehr.

Seine letzte Bekanntschaft dort war eine ziemlich große und schlanke Lady namens Meh, die seinen Ehrgeiz gefordert hatte. Im Gegensatz zu den anderen Ladies hatte sie leider die unangenehme Eigenschaft, Preisverhandlungen genau dann zu beginnen, wenn er sich schon im Reich seiner erotischen Fantasien befand. Allerdings hatte sie einen gewissen Reiz an sich, der Hasso dazu verleitete, sich auf das Spiel einzulassen. Auf ihre exorbitant hohen Preisvorstellungen für einen kleinen Extra-Service in Form einer Handentspannung reagierte er gelassen und nach etwas Smalltalk unter Zuhilfenahme seiner Sprachkenntnisse und dank seiner lockeren Art einigte man sich auf einem Preis, der für beide noch akzeptabel war.

Hasso war dann aber doch überrascht, wie sehr sich Meh auf ihn einließ. Letztendlich lag sie nackt auf der Liege und sein Kopf befand sich zwischen ihren Schenkeln und es war offensichtlich und hörbar, dass sie es genoss. Und natürlich revanchierte sie sich entsprechend.

Hasso hatte seitdem Meh immer wieder auf seinem Programm, wenn es ihn in Bangkok nach einer Massage gelüstete und auch heute war ihm danach, sie aufzusuchen. Er hatte keine Lust, Neues auszuprobieren und so war seine Entscheidung schnell gefällt. Mit dem Taxi fuhr er zur Soi 18. Er hatte den Taxifahrer auf Thai angesprochen und ihm erklärt, wohin er wollte. und der Fahrer machte erst gar nicht den Versuch einer Sightseeing-Tour sondern fuhr auf dem kürzesten Weg zur Soi 18. Per SMS hatte sich Hasso zuvor bei Meh angemeldet und sie hatte ihm entsprechend geantwortet und ihm mitgeteilt, dass sie Zeit hätte.

Meh empfing ihn bereits am Eingang der kleinen Massage und zusammen gingen sie nach oben. Während Meh sich entsprechend für die Massage umzog, tat es Hasso ihr gleich, entledigte sich seiner Sachen und legte sich bäuchlings auf die Massage. Hasso fiel auf, dass Meh etwas verschlossener wirkte als sonst und es dauerte auch nicht lange, bis sie ihm erzählte, was ihr offensichtlich am Herzen lag. Meh wusste um Hassos Vorlieben bei einer Massage und es schien ihr doch etwas schwer zu fallen, mit der Sprache herauszurücken.

"Hasso, I think I have good luck. I have a boyfriend now. He is from Australia and I met him a couple of month before. He want to stay with me and last time he was here, he bought a small condo for me. He knows, that I am still working, but he asked me not to do more."

Einerseits freute es Hasso, dass Meh ihm diese News mitteilte, andrerseits war er sich aber auch der Bedeutung bewusst. Wie es schien, hatte Meh in dem Australier jemanden kennengelernt, der es ernst mit ihr meinte. Und für Meh bedeutete das eine Zukunft, die ihr erst einmal Sicherheit und einen Ausstieg aus diesem Gewerbe bot, das zwar einerseits auf professionellem Massagehandwerk beruhte, aber andrerseits auch ein gutes Zubrot durch das Anbieten spezieller Dienstleistungen versprach. Und das machte wahrscheinlich an ihrem Verdienst den größten Batzen aus, ein Vielfaches von dem, was sie regulär hier verdienen würde. Hasso war sich klar darüber, dass er nunmehr nicht mehr allzu viel erwarten durfte. Eine Handentspannung war sicherlich noch drin, mehr zu verlangen hätte Meh möglicherweise in einen kleinen, inneren Konflikt gestürzt.

Hasso ist es schon öfter aufgefallen, dass Mädchen, die eine gesicherte Zukunft vor Augen hatten, es tunlichst vermieden, diese durch Dummheit wieder aufs Spiel zu setzen. Er für sich hatte Verständnis dafür, aber es gab genug, die das überhaupt nicht verstanden und glaubten, es mit dummen Nutten zu tun zu haben, denen es lediglich darum ging, Geld zu verdienen. Aber gerade in dieser Szene gab es Augen und Ohren, die Vieles sahen und hörten. Und es gab genug Farang, die ihre Angebetete testeten, indem sie jemanden vorbeischickten um herauszufinden, was ihr Schatz so hinter ihrem Rücken trieb. Hasso hielt ein solches Verhalten für grenzwertig. Diese Mädchen hatten ihren Beruf gewählt, um sich und ihre Familie zu unterstützen, meist auch in der Hoffnung, den Richtigen, den Einen zu finden, mit dem sie ihr Leben teilen konnten. Und hatten sie eine sichere Partie gefunden, war es das auch schon mit ihrem Geschäft. Ausnahmen gab es natürlich immer wieder und auch Hasso kannte einige Mädchen, die diesen Fehler zumindest einmal gemacht hatten. Und er war der letzte, der versuchen würde, ein Mädchen in diese Versuchung, eigens gesetzte Grenzen zu überschreiten, zu treiben. Dafür kannte er diese Szene zu gut und würdigte dies mit dem den Mädchen gebührenden, nötigen Respekt.

Meh bedankte sich bei Hasso für sein Verständnis auf ihre besondere Art mit einer einfühlsamen Handentspannung. Hasso gab Meh trotzdem ein üppiges Trinkgeld und Meh bedankte sich bei Hasso mit einem vom Herzen kommenden Hom auf seine Wange. Wahrscheinlich war es das letzte Mal, dass Hasso Meh sah. Bei seinem nächsten Besuch würde er sie wahrscheinlich nicht mehr antreffen. Viele Mädchen, die einen sicheren Hafen ansteuerten, brachen rigoros mit ihrer Vergangenheit, versuchten sie teilweise ganz auszulöschen, zumindest die sichtbaren und nachweisbaren Spuren. Meh würde ihre Nummer auschecken und somit nicht mehr erreichbar sein.

Hasso gönnte sich im Anschluss an die Massage noch einen kleinen Spaziergang entlang der Sukhumvit bis hinunter zur Soi 4, wo er sich ein Taxi nahm und sich zum Freddy 2 fahren ließ. Es war kurz vor Mitternacht als er in Bett lag und die Augen schloss.
 
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In Pattaya lief das Leben seinen gewohnten Gang. Nach wie vor wurde Songkran ausgiebig gefeiert. Sowohl Chris und Benny mit ihren Mädchen als auch Martin, Su und Wilma hatten an diesem Abend darauf verzichtet, auszugehen. Alle waren von der Feierei am vorangegangenen Abend noch ziemlich geschafft, die Hitze des Tages hatten sie ebenfalls ihren Tribut zu zollen. Chris und Benny hielt aber mehr die Angst vor einer zufälligen Begegnung mit Wilma in ihrem Hotel. Morgen würde sich das wieder ändern, denn nach den Informationen von Som würde ihr Schatten wieder in Pattaya eintreffen.

Christel hatte unruhig geschlafen. Immer wieder wurde sie von schrecklichen Alpträumen geplagt, die ihr eine nahe, schreckliche Zukunft in quälenden Bildern in einem thailändischen Gefängnis vorgaukelten. Sie schreckte erneut auf, als es im Gefängnis lebhaft wurde. Sie bekam mit, dass einige Inhaftierte aus den Zellen beordert wurden. Kurz darauf erschien ein Wärter vor ihrer Zelle und zeigte auf sie.

"You, you go court afternoon!"

Mit diesen Worten schien er sein Soll an Informationen abgespult zu haben und ließ Christel stehen, bevor diese eine Frage stellen konnte. Christel erinnerte sich an die Ankündigungen des Botschafters. Sie resümierte, dass er wohl Recht hatte und hoffte, dass er in seinen Bemühungen sie vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren, ebenfalls erfolgreich war.

Hasso wachte früh auf. Des Nachts hatte er die Hitze in dem kleinen Raum als noch unerträglicher empfunden und auch der Fan brachte auf höchster Stufe nicht viel. Beim nächsten Mal, so beschloss er, würde er sich bezüglich der Wahl seiner Übernachtungsmöglichkeit einmal für etwas Komfortableres entscheiden, zumindest während dieser heißen Jahreszeit. Im Freddy war es immer gut, früh aufzustehen. Die Mädchen des Hauses reinigten die Bäder am frühen Morgen und so war ihm als Frühaufsteher gewährleistet, ein sauberes Bad aufsuchen zu können. Das war halt bei den unterschiedlichsten Travellern, die hier abstiegen, nicht immer gewährleistet.

Er frühstückte ausgiebig in dem kleinen Restaurant vom Freddy und machte sich dann mit einem Motorbike-Taxi auf dem Weg zur Botschaft. Vom Freddy war es nur ein kurzer Schlenker bis zur Sathorn Thai und die Fahrt dauerte nur ein paar Minuten. Viel zu tun blieb ihm auf der Botschaft allerdings nicht, Er übergab die Visa-Anträge und das war es auch schon. Gegen 10 Uhr hatte er alles unter Dach und Fach. Von der Botschaft aus lief er zur Lumpini Station, von wo aus er die U-Bahn zur Sukhumvit nahm. Kurz darauf wechselte er an der Asoke Station in den Elevated Sky Train und wenig später stieg er in Ekamei aus, von wo er seinen Bus nach Pattaya nahm.

Wilma hatte die Nacht alleine verbracht. Zwar saß sie gestern noch eine zeitlang mit Martin und Su beisammen, aber die nette Einladung von Su hatte sie mit dem Hinweis daraufhin abgelehnt, dass sie den Kopf nicht frei hätte und sie am nächsten Morgen noch einiges zu erledigen hatte.

Wilma saß alleine beim Frühstück und sie überlegte, wie sie wohl sicher wieder von der Bank nach Hause kommen sollte. Sie überschlug die Summe und ihr wurde etwas mulmig bei dem Gefühl, alleine als Frau mit knapp 2.2 Millionen Baht durch Pattaya zu laufen. Als sie sah, dass Khun Somsak gerade sein Büro betrat, kam ihr der Gedanke, ihn um Hilfe zu bitten. Sie verwarf den Gedanken jedoch schnell wieder. Wer außer Hasso wusste denn, dass sie sich heute mit sehr viel Geld durch Pattaya bewegen würde.

Wilma schrak auf, als sie neben sich eine Bewegung verspürte. Sie sah das Mädchen von der Rezeption, die mitbekommen hatte, dass Wilma sich erschrocken hatte und hob entschuldigend die Hände zu einem Wai.

"Khao tod na kha, I have a telefone call for you!"

Mit diesen Worten überreichte sie Wilma ein schnurloses Telefon.

"Yes, please?"

"Hallo Wilma, ich bin es, Robert. Wie geht es dir?"

"Danke, soweit ganz gut, ich überlege gerade, wie ich das mit dem Geld machen soll. Ich habe mal überschlagen. Mit 2.2 Millionen Baht in der Tasche durch Pattaya zu laufen, verursacht mir etwas Bauchweh."

"Genau deshalb rufe ich an. Das wird nicht nötig sein. Wenn ich richtig gerechnet habe, hast du mit 50.000 Euro kalkuliert. Ich wollte dir nur mitteilen, dass mein Mittelsmann mit dieser Summe einverstanden ist und dass es nicht nötig sein wird, mit soviel Geld durch Pattaya zu laufen. Wir werden das Geld überweisen und damit dürfte die Sache erledigt sein. Ich komme gerade von der Deutschen Botschaft in Bangkok und bin gerade auf dem Weg zurück nach Pattaya, ich werde so gegen 11:30 Uhr, spätestens aber um 12 Uhr dort sein. Halte dich bitte um diese Zeit bereit, ich hole dich ab und wir fahren zur Bank. Anschließend muss ich noch ein Fax als Bestätigung absenden und spätestens gegen 15 Uhr hast du deine Freundin wieder."

Wilma war nach dem Telefonat erleichtert. Sie hatte die ganze Zeit geglaubt, das Geld in bar übergeben zu müssen, schalt sich eine Närrin, die wohl unter dem Einfluss zu vieler Krimis die einfachste Möglichkeit überhaupt nicht in Erwägung gezogen hatte.

Hasso konnte sein Versprechen einhalten und erreichte kurz vor Zwölf Wilmas Hotel, die bereits auf ihn wartete. Sie begrüßten sich und machten sich auf den Weg zur Kasikorn Bank. Wie Hasso nicht anders erwartet hatte, war es recht voll. Fünf Tage ohne geöffnete Bank hatten diesen erhöhten Andrang einfach zur Folge. Hasso bangte etwas, ob das Geld schon verfügbar war. Aber wie sich herausstellte, war seine Sorge umsonst. Die Überweisung auf ein anderes Konto, sie hatte sich in Abstimmung mit Som für deren Konto entschieden, war schnell abgewickelt. Ein thailändischer Name als Empfänger für die Überweisung würde für Wilma nicht nachvollziehbar sein. Es war etwa 13 Uhr, als sie die Bank verließen und sich auf den Weg zum Gericht machten
 
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