Thailand Zwei Emanzen in Thailand

Naja, ein Stephen King bin ich nicht und werde ich wohl auch nicht werden. Ich habe aber meine Lust am Schreiben entdeckt (vor ein paar Jahren) und nach der überaus positiven Resonanz werde ich auch weitermachen. Das mit dem Buch will ich dieses Jahr noch in Angriff nehmen. Eine Hardcore Trilogie ist zur Hälfte fertig und ein paar Geschichten habe ich noch in der Hinterhand, sind zwar schon fertig aber noch nicht veröffentlicht.

Ich habe im Moment zwei Geschichten hier in Arbeit und die will ich erst mal abschließen.

Im Moment habe ich etwas Stress weil so ein Vorgesetzter meinen Urlaub zusammengestampft hat, das erzeugt eine ungemeine Motivation und killt meine Kreativität etwas.

Ich habe zudem einen langen Arbeitstag von morgens 7 bis abends um 18 Uhr. Das ist es mitunter nicht ganz einfach, sich abends noch aufzuraffen und weiterzuschreiben. Ich bitte deshalb ganz einfach um etwas Geduld. Weitergehen wird es auf jeden Fall, versprochen.
 
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Einerseits ein Danke für die Anerkennung. Andrerseits lasse ich mich ungern unter Druck setzen. Neben meinem Engagement im Forum habe ich einerseits ein reguläres Berufsleben und auch Freizeit, die ich einmal gestalten möchte, ohne an das Forum, die Arbeit und meine Geschichten zu denken. Du scheinst zu vergessen, dass dies eine freiwillige Leistung ist, die ich hier erbringe um den geschätzten Mitgliedern des Forums etwas Abwechslung zu bieten und ich dafür jede Menge frei Zeit opfere und das euch Ergebnis als Geschenk gebe.

Ich weiß leider nicht, wie ich deine Aussage mangels entsprechender Smileys etc. einschätzen soll. Aber sie kommt bei mir nicht gut an.

Es sei dir freigestellt, woanders zu lesen.
 
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Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiss nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.

"Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen."

Zitat von Georg Christoph Lichtenberg, erster deutscher Professor für Experimentalphysik zum Thema "Oberflächlichkeit"

Und das passt wohl ganz gut zu dir. Wenn du schon Zitate bemühst, die nicht auf deinem Mist gewachsen sind, dann vergiss demnächst die Quellenangabe nicht.

Auf solche destruktiven Kommentare lege ich keinen Wert. Also schwing deinen Poppes woanders hier und verschone mich hier bitte mit deinen geistreichen, geklauten Zitaten.
 
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Genau das sagte ich doch. Da versucht sich jemand mit fremden Federn zu schmücken.
 
Danke für den Zuspruch. Wenn man selbst gerade in einem Tief hängt und dann solchen Mist vorgesetzt bekommt, knabbert das doch schon etwas an der Motivation.

Aber versprochen, es geht bald weiter.
 
Ich schreibe ja schon wieder. Ich habe ne ziemliche Stressphase hinter mir, aber die Talsohle ist durchsaust...
 
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Den Wunsch nach baldiger Fortsetzung mal "rustikal" zu äußern ist ja vollkommen ok. Das nehme ich, gerne wie es kommt und schmunzel auch drüber. Aber leeres Gerede und Häme sind nicht mein Ding in Bezug, auf diese freiwillige Eigenleistung die ich hier bringe.

So, liebe Leute, stört mich nicht mehr, ich schreibe gerade....:wink0:
 
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Chris und Benny hatten verfolgt, was sich im Zimmer ereignet hatte. Mochten ihre beiden Ex wohl das Gefühl gehabt haben, gleich von den zwei Polizisten vergewaltigt zu werden, sahen Chris und Benny das eher gelassen. Sie wussten, dass dies nicht der Stil von Som und Aeow war und so etwas niemals zugelassen hätten. Zwar hatten sie den beiden Emanzen heftig zugesetzt und ihnen eigentlich auch einen kleinen Einblick in ihren eigenen Überlebenskampf gegeben. Es war aber zu bezweifeln, dass Christel und Wilma und Wilma aus ihrem Verhalten die richtigen Schlüsse zogen.

Som und Aeow waren geprägt durch ihr hartes Leben und Überleben in Pattaya, insbesondere unter dem Aspekt, dass sie hochgesteckte Ziele verfolgt hatten. Und ohne Ellenbogen zu benutzen und mitunter auch rücksichtslos vorzugehen, hätten sie ihre Ziele niemals erreicht. Sie hatten bezüglich ihres Salärs zwar etwas hoch gepokert, aber letztendlich haben sie ihr gestecktes Ziel erreicht. Der Unerfahrenheit und nicht zuletzt das Auftauchen ihrer beiden Freunde in Uniform waren die ausschlaggebenden Faktoren, die ihre Entlohnung für ihren Liebesdienst um 2000 Baht höher als für einen Outcall normalerweise üblich hatte ausfallen lassen.

„What do you think Aeow? Will our guys be horny now?“

Aeow lachte nur lauthals auf, sah Som mit strahlenden Augen an.

„Sure Honey, a life performace like that they really haven’t had such stuff like this before. I think we have to care about some hard dicks first.“

„By the way my dear, I really need some hard stuff too. Even if we don’t like those farang bitches. It had made me horny and wet too.“

Beide lachten in der Vorfreude dessen, was sie sich gleich zusammen mit Chris und Benny gönnen würden.

Chris und Benny erging es nicht anders. Auch sie waren total aufgeheizt durch das Schauspiel, was ihnen Som und Aeow geboten hatten. Sie hatten nachdem Som und Aeow das Zimmer verlassen hatten Christel und Wilma in ihrem empfundenen Elend noch ein paar Minuten beobachtet. Beide waren durch dieses Happening aus Sicht von Som und Aeow so dermaßen geschafft, dass zuerst Christel in Wilmas Armen einschlief und Wilma wenig später ebenfalls in Morpheus Arme fiel.

"Weißt du Benny, mit Christel habe ich ja Null Mitleid. Aber Wilma tut mir fast schon leid. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass sie aus irgendeinem mir verborgenen Grund lediglich eine Mitläuferin ist."

"Da magst du ja Recht haben, aber andrerseits hat auch sie mich kräftig abgezogen. Wir können beide von Glück reden, dass unsere Ehen kinderlos geblieben sind. Sonst würden die Beiden uns wohl ausnehmen wie Weihnachtsgänse."

Chris und Benny hatten die Zeit bis zum Eintreffen von Som und Aeow genutzt, sich etwas frisch zu machen. Sie wollten die Show, die ihnen ihre Mädchen geboten hatten, gebührend feiern. Christel und Wilma würden für den Rest des Tages und der Nacht geschafft sein, wohl keinerlei Motivation haben, heute noch irgendetwas zu unternehmen. Nur mit Bademänteln bekleidet warteten sie auf die Rückkehr von Som und Aeow.

Som und Aeow sind gemächlich durch die Abendhitze geschlendert. Es war immer noch drückend heiß und so dauerte es etwas länger bis sie ihr Hotel erreicht hatten. Sie klopften kurz an, obwohl es eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Chris öffnete ihnen die Tür und sie waren froh, sich endlich wieder in einem Raum aufhalten zu können, in dem die Temperatur gemäßigt war. Benny war ebenfalls aufgestanden.

„Hey Ladies, that was a great performance. I had never expected a success like this!“

Benny war schier euphorisch. Er nahm seine Aeow in den Arm und Chris herzte Som.

„You should have known. We promised you that we will have some fun. And as you know us, we use to keep our promises.“

Som sagte dies mit der ihre eigenen Überzeugung und sowohl Chris als auch Benny wussten, dass dies auch eine kleine Anspielung auf die zuvor von Benny geäußerten Zweifel war. Som schmiegte sich eng an Chris und gab ihm einen tiefen Kuss, spürte, dass sein Schwanz bereits hart war. Aeow tat es Som gleich sie spürte, dass auch Benny erregt war. Sie trat etwas zurück, löste mit einem raschen Griff den Gürtel von Bennies Bademantel und öffnete ihn am Revers. Was sie zuvor schon gespürt hatte, lag, oder besser gesagt stand ihr gegenüber. Lüstern leckte sie sich über ihre Lippen während sie ihre rechte Hand um Bennies Schwanz legte.

„Hey Som, it seems that our guys also enjoyed our spezial massage show. You gonna check it!“

Es war ein Spiel, welches sie gerade einleiteten. Sie genossen es, mit der Lust zu spielen, legten Wert auf unverfängliche Präliminarien, die zumeist übergangslos in rauschenden Sex übergingen. Monotoner Sex, den sie so oft bei den spröden Farang erlebten, mit denen sie teils notgedrungen, teils aber auch mit speziellen Erwartungen an einen lustvollen Event, mitgegangen waren, bildete eher die Regel denn die Ausnahme und war ihnen zuwider. Und in Chris und Benny hatten sie da die fast perfekten Spielpartner gefunden.

Som tat es Aeow gleich, löste den Gürtel von Chris Bademantel und streifte ihn über seine Schultern. Nackt stand Chris in voll erblühter Pracht vor Som. Som kniete vor Chris nieder, nahm seinen Steifen in die Hand und ließ ihn kurz in ihrem Mund verschwinden.

„Watching us playing with those bitches made you horny? I hope, we made you horny and not your former ladies.“

Chris lachte auf.

„Sure, only you made us horny, definitely!“

Som stand auf, streifte ihren Sarong ab und entledigte sich ihres Bikinis.

„When you watching us, you chak wao mai?“

Unwillkürlich war sie mitten im Satz ins Thai gerutscht. Chris und Benny lachten gleichzeitig über diese Bemerkung von Som. Würde man es unverfänglich übersetzen, wäre es lediglich die Frage gewesen, ob sie einen Drachen hätten steigen lassen, denn die Übersetzung von ‚chak’ bedeutet eigentlich nicht anderes als ziehen und ‚wao’ ist das Wort für Drachen. Aber wie so viele Sprachen gibt es halt auch im Thai Doppeldeutigkeiten. Diese typische Bewegung des Hin- und Herziehens der Schnur beim Spiel mit einem Drachen hat im übertragenen Sinn die Bedeutung der massierenden Bewegung der Hand bei der Selbstbefriedigung.

„You know that we don’t do that when we are with you.“

Chris sah zu Benny rüber. Der hatte seinen Kopf in den Nacken gelegt und seine Augen geschlossen. Aeow kniete vor ihm und lutschte genüsslich Bennies Schwanz. Aeow hatte sich ebenfalls ausgezogen. Chris nahm Som bei der Hand und ging mit ihr zu dem bequemen Sessel, drückte sie sanft hinein und öffnete ihre Schenkel. Fasziniert genoss er den Anblick von Soms Erregung, der feine Glanz zeugte davon, dass Som nur zu bereit war. Immer wieder betörte Soms Geruch die Sinne von Chris. Er ließ seinen Kopf zwischen ihre Schenkel gleiten, sog begierigen ihren Duft ein und begann, sie mit seiner Zunge zu verwöhnen. Som genoss die Art, wie Chris mit ihr spielte. Sie blickte zu Aeow und Benny rüber. Benny hatte sich auf den Rücken gelegt und Aeow hatte sich im wahrsten Sinne wenn auch im Angenehmen, gepfählt. Som schloss ihre Auge und gab sich dem Wohlgefühl hin, das ihre Chris bereitete. Wenig später erfüllte nur noch der Klang gelebter Lust das Zimmer.
 
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Es geht zügig weiter, ich habe wieder ein paar Stunden geschrieben.
 
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Christel war in Wilmas Armen eingeschlafen und wurde von schlimmsten Träumen geplagt. Fast drei Stunden dauerte diese Phase ehe sie aus dem Schlaf aufschreckte. Wilma lag neben ihr und schlief scheinbar friedlich. Christel stand auf, ging zur Anrichte hinüber, überlegte kurz und griff dann entschlossen zu der Flasche mit Whiskey, goss sich ein halbes Glas voll und leerte es entschlossen. Sie hoffte, dadurch schnell wieder in einen Schlummer zu fallen und das Geschehene hinter sich zu lassen.

Als Christel die Augen wieder öffnete, war es schon hell. Wilma saß im Sessel gegenüber dem Bett, war in einen Bademantel gehüllt und schien vor sich hinzudösen. Als Christel mit einem leichten Stöhnen aufstand, öffnete Wilma ihre Augen. Sie benötigte ein paar Sekunden um in die Wirklichkeit zurückzufinden. Christel ging zu ihr und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.

„Danke, dass du bei mir geblieben bist.“

Wilma roch die intensive Alkoholfahne die Christels Mund entströmte, sagte dazu allerdings nichts.

„Ich werde mal eben duschen, lass uns anschließend zusammen frühstücken gehen. Ich habe Hunger.“

„Gut, ich gehe eben rüber und ziehe mir frische Sachen an. Geduscht habe ich schon. Du hast geschlafen wie eine Tote. Ich bin in 10 Minuten wieder hier.“

Wilma stand auf und ging in ihr Zimmer. Christel duschte ausgiebig, schluckte eine Ibuprofen gegen ihren Kater. Sie verließ die Dusche. Wilma war schon wieder zurück und wartete.

„Wieviel Geld haben wir eigentlich noch? Die 12.000 Baht von gestern haben unser Budget arg geschmälert.“

Mit keinem weiteren Wort ging Christel auf die Vorkommnisse vom Vortag ein. Insgeheim war Wilma sogar froh darüber. Andrerseits beunruhigte es sie aber, dass Christel es nicht tat. Es entsprach nicht Christels Naturell, eine solche Schmach wie sie beide sie gestern erfahren hatten, einfach wegzustecken. Sie war da vielmehr wie ein Pitbull, der, hatte er sich einmal festgebissen, nicht mehr loslassen würde. Wilma wollte wissen, wie es um Christel stand.

„Christel, meinst du nicht, dass es besser wäre, wie würden unser Vorhaben ad Acta legen, den Rest unseres Urlaubs genießen, uns noch ein paar Burschen aufgabeln und anschließend einfach zurück nach Hause fliegen?“

„Nein Wilma, glaubst du ernsthaft, ich würde mich von solchen Lappalien wie sie und gestern passiert sind aufhalten und von unseren Plänen abbringen lassen? Nein, Liebes, jetzt erst recht!“

Wilma hatte es fast schon erwartet, oder besser gesagt, befürchtet, dass Christel genauso reagieren würde. Sie war halt eine Kämpfernatur und offensichtlich hatte das gestrige Erlebnis bewirkt, dass sich ihr Frust in Trotz gewandelt hatte. Oft schon hatte sich Wilma gewünscht, in kritischen Phasen ihres Lebens ähnlich gestrickt zu sein.

„Wilma, wie viel Geld haben wir noch? Glaubst du, wir können unser Online Banking nutzen?“

„Wir haben noch knapp 40.000 Baht. Ich weiß nicht, aber irgendwie fühle ich mich im Moment nicht so wohl. Wir haben bereits wesentlich mehr Geld ausgegeben als wir kalkuliert haben. Wie bekommen wir neues Geld aus Deutschland?“

Chris und Benny hatten nach ihrer ‚Belohnung’ gestern für das von Som und Aeow inszenierte Schauspiel eine ruhige Kugel geschoben. Sie hatten sich im Anschluss auf ihre Zimmer zurückgezogen und Fünfe gerade sein lassen. Entsprechend früh waren sie wieder auf den Beinen. Sie hatten sich gerade wieder aufgeschaltet und bekamen noch mit, wie Christel gerade erwachte. Das darauf folgende Gespräch verfolgten sie mit Interesse.

„Mensch Wilma, was redest du für einen Unsinn? Und wohin sollen wir das Geld überweisen lassen?“

„Entschuldigung, war nur so eine Idee. Ich bin halt immer noch etwas angegriffen.“

Chris und Benny blickten sich nur kurz an.

„Ich glaube, Chris, wir sollten den Beiden mal ganz uneigennützig unter die Arme greifen. Was meinst du?“

Chris lächelte nur zustimmend und griff zu seinem Handy.

In Büro des Hotels steckte Khun Somsak sein Handy zurück in sein Jackett. Er überdachte kurz den Vorschlag von Chris. Scheinbar sind die beiden Farang gestern eine gute Stange Geld losgeworden und sie würden mit Sicherheit für ihren weiteren Verbleib in Pattaya mehr Geld benötigen. Chris hatte ihn kurz über die Ereignisse informiert und so konnte er sich ein grobes Bild machen. Er legte sich grob die Umrisse seines weiteren Vorgehens zurecht und verlies sich des Weiteren ganz auf sein Improvisationstalent. Es war eine Fähigkeit, der er es trotz seiner Herkunft aus einfachen Verhältnissen zu verdanken hatte, einen recht angesehenen Job ausüben zu können.

Christel und Wilma nahmen ihr Frühstück schweigend zu sich. Jede von ihnen hing so ihren eigenen Gedanken nach, nahmen sich die Zeit, die Geschehnisse des vergangenen Tages noch einmal Revue passieren zu lassen. Wilma rief sich als erste zurück in die Realität.

„Christel, was werden wir heute machen?

„Wir müssen zusehen, dass wir Geld von unserer Bank bekommen. Ich habe allerdings keinen blassen Schimmer, wie wir das bewerkstelligen sollen. Mit unseren Kreditkarten sollte das wohl funktionieren. Wir werden es heute mal ausprobieren.“

Sie beendeten ihr Frühstück und verließen den Speisesaal. Als sie die Lobby betraten kam ihnen er Manager des Hotels entgegen. Er machte den Eindruck, als wäre er recht aufgelöst, ja fast schon entsetzt. Er begrüßte die beiden mit einem Wai.

„Mrs. Christel, Mrs. Wilma, I beg your pardon. I heard waht had happened yesterday to you. I am so sorry that this happened in my hotel. It was the first time that police annoying my guests. I am really sorry. Can you please come into my office. I need to talk about that with you.“

Christel und Wilma standen erst einmal wie verdutzt da. Sie hatten nicht die geringste Ahnung, wie die Info zu den gestrigen Ereignissen bis zum Manager vorgedrungen ist. Christel fasste sich als Erste.

„How did you hear about that? We did not talk to someone!“

Khun Somsak beglückwünschte sich insgeheim zu seiner Taktik. Er hatte die Beiden derart überrumpelt, dass sie gar nicht erst auf den Gedanken kamen, die Ereignisse abzustreiten. Einem Thai oder einer Thai wäre ein solches Missgeschick nicht passiert. Zu sehr ist es in ihrem Verhalten, in ihrer Mentalität verankert, ihr Gesicht zu wahren. Aber den in seinen Augen dummen Farang schien es gleich zu sein, ob sie ihr Gesicht verloren oder nicht. Er kannte nicht viele Farang, die sich auch nur im Ansatz bemühten, etwas Verständnis und Lernbereitschaft für die thailändische Kultur, der Mentalität der Thais und deren Denkweise aufzubringen. Nun gut, andrerseits wäre es vielleicht etwas zu viel von einem gewöhnlichen Touristen verlangt, sich nur für einen Urlaub mit den Gepflogenheiten auseinanderzusetzen. Aber gerade die, die nach dem ersten Urlaub vom Fieber gepackt waren und immer wieder zurück nach Thailand kamen, hielten es nicht für notwendig. Nun gut, wenn sie unter Ihresgleichen blieben, ein Leben als Butterfly führten und außer mit den Huren aufs Zimmer zu gehen und sich mit ihnen zu vergnügen keinerlei Kontakte zu den Einheimischen pflegten, war das nicht unbedingt nötig. Aber früher oder später erwischt es fast jeden einmal, dass er in die Fänge eines Mädchens gerät und sich derart in seinen Emotionen verliert, dass er gewillt ist, das Mädchen zu heiraten. Und dann sind diese Kontakte plötzlich da, zur Familie, zu den Verwandten und auch ein neuer Freundes- und Bekanntenkreis tut sich auf. Und die, die sich da so intensiv rausgehalten haben, nehmen nun aus lauter Unwissen jedes Fettnäpfchen mit, das da im Weg steht. Und oftmals sind das die Faktoren, die die Richtung, in der sich eine Beziehung entwickelt, vorgeben, meist zum Nachteil der liebestollen Farang.

Neben einigen anderen Farang die Khun Somsak zu seinen permanenten Gästen zählte, gehörten Chris und Benny auch zu denen, die sich nach und nach mit den Gepflogenheiten des Landes vertraut gemacht hatten und um gewisse Verhaltensweisen mittlerweile genaustens Bescheid wussten. Khun Somsak hatte in der frühen Phase der Beziehungen von Chris und Benny mit Aeow und Som diese schlicht links liegen lassen. Für ihn waren es einfach nur Nutten, die den Beiden zum Vergnügen dienten. Erst die Permanenz der Beziehung und dass sich da wohl etwas anderes entwickelte als bei den üblichen Trotteln die ihre Nutten mitbrachten, ließ ihn nach und nach die innere Distanz zu den beiden Mädchen verringern. Und seit einiger Zeit schätzte er die Mädchen sogar, sie hatten es zu etwas gebracht, zwar aus dem Milieu heraus, aber Khun Somsak gestand sich ein, dass er als Mann einen ähnlich beschwerlichen Weg gegangen ist und seine sozialen Randbedingungen adäquat der von Som und Aeow waren. Aber Som und Aeow waren Ausnahmen. Die meisten der Nutten verlebten ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes in Pattaya, waren nicht im Ansatz in der Lage, eine vernünftige Lebensplanung aufzubauen und sich um ihre Zukunft Gedanken zu machen. Das war der große Nachteil dieser Sanuk,- Sabai- und Satang-Gesellschaft, frei nach dem Motto ‚Ich lebe heute im Hier und Jetzt!’, eine gelebte Einstellung, die es schlicht verbaute, sich um das Morgen Gedanken zu machen. Und so lebten die meisten der Mädchen, nachdem ihre Energie verbraucht und ihre Schönheit verwelkt war, ein zurückgezogenes und manchmal auch einsames Leben dort, wo im Schoße ihrer Mütter ihr Leben begonnen hatte. Nur einem Bruchteil der Mädchen gelang der Absprung, den Wenigen, die einen Farang kennenlernten, der sie von diesem Friedhof der Illusionen in eine vermeintlich bessere Welt führte.

Nur kurz dauerte diese gedankliche Rezension. Mit etwas gedämpfter Stimme sprach er weiter.

„The clean-up girl saw both policemen and she heard what they were talking about. Please, I don’t wanna talk about that over her. Follow me in my office please!“

Ohne eine weitere Reaktion der beiden Farang abzuwarten drehte sich Khun Somsak um und ging zu seinem Büro. Er war sich sicher, dass die Beiden ihm folgen würden. In den spiegelnden Wänden fand er seine Einschätzung bestätigt.
 
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