Diskussion Genug für die Rente?

Darf ich hier mal eine ganz ketzerische Frage stellen?

Es ist wohl klar, dass man in fast allen Ländern, und dazu zähle ich auch Deutschland, dieser Erde sich nicht auf die Rente verlassen kann und deswegen Vermögen ansparen muss - umso jünger, umso mehr.

Insofern muss man ja auch mit irgendeinem Alter des Ablebens kalkulieren. Wann ist das bei Euch?

Mir kommt es insbesondere so vor, dass Sextouristen oder auch Auswanderer nach Thailand oder den Philippinen weniger lang im Vergleich zu D leben. Sind wir, als Sextouristen, also alle zu optimistisch bei der Berechnung unserers Restlebensdauers?
Ich persönlich kalkulier mein Ableben mit 85 Lenzen.
Ich schmunzele immer über Berechnungen , bei denen das Ursprungskapital nicht angelangt werden darf. So, als wollte derjenige ewig leben.
Meine Altersvorsorge steht auf 3 Säulen.
1 -- Rente aus 3 verschiedenen Kassen
2 -- Privatvermögen, bei Auswandern zusätzlich Verkauf einer Immobilie.
3 -- Weils mir zu langweilig ist gar nichts mehr zu tun , werde ich mir irgendeine kleine Verdientmöglichkeit suchen. In D gar kein Problem für einen Handwerker, bei einer Auswanderung wäre es schwieriger, aber auch möglich.

Ausserdem, ich denk mal mit 85 hat das Thema Sextourismus sich erledigt. Der Begriff abhängen kommt glaub ich daher :rolleyes: :shock:
 
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Es tönt alles so gut, und ist so weit weg von der Realität. Wie viele Rentner haben wohl soviel zur Verfügung wie vorher. Das müsste alles mit einer privaten Vorsorge gesichert sein. In der Schweiz ist ja noch die Pensionskasse, das schenkt schon ein. Aber in Deutschland?
Für die ältere Generation mag das noch anders aussehen, wer in meinem Alter selber nicht vorsorgt und sich auf die Rente verlässt steht später ziemlich verlassen da! Da brauchst auch nicht an auswandern denken, denn ohne Soziale Stütze (Hartz4) wirst du nicht mal hier klarkommen.....

Man bekommt doch einmal im Jahr nen Wisch von der Rentenkasse. Den liest nur keiner, zumindest nicht richtig! Die meissten sehen nur die 3 Zahlen und denken : passt!
Wie diese 3 Zahlen zu Stande kommen steht jedoch in dem ganzen Text um diese Zahlen herum. Muss man nur verstehen und lesen. Wenn man dann diese Annahmen zur Berechnung mal mit der Realität vergleicht, wird man schnell feststellen dass diese Zahlen ein wenig geschönt sind. Ein ganz klein wenig :D

Wenn man allerdings nur diese Zahlen als Summe nimmt und denkt dass man das später erhält ist klar warum niemand vorsorgt....

Es werden später aber nur Rund 40-45% dieser Summe sein, und das ist immer noch optimistisch gerechnet.
 
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Für die ältere Generation mag das noch anders aussehen, wer in meinem Alter selber nicht vorsorgt und sich auf die Rente verlässt steht später ziemlich verlassen da! Da brauchst auch nicht an auswandern denken, denn ohne Soziale Stütze (Hartz4) wirst du nicht mal hier klarkommen.....
Da bin ich völlig mit dir einig. Das Problem ist aber, dass sich die meisten Arbeitnehmer es gar nicht leisten können, sich privat richtig gut ab zu sichern. Für mich ist das ein politikum das wir hier nicht diskutiern können. Rentenreform ist angesagt..
 
Das sinkende Renten-Niveau wird aber auch seit über 20 Jahren klar kommuniziert. Damals war der Schröder noch dran. Hier mal 3 der ständigen Leierkasten-Wortmarken; Eigenverantwortung, private Vorsorge und 3-Säulen-Modell. Das Problem ist halt, dass es die Betreffenden nicht besonders interessiert - zumindest scheint es so. Kommt aber vermutlich noch...
 
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Das Problem ist halt, dass es die Betreffenden nicht besonders interessiert - zumindest scheint es so.
Mag sein. Aber sag mal einem Arbeiter mit 2 Kindern der 2800 Euro verdient, er solle für die Rente vorsorgen. Da liegt der Hund begraben..und da sind die dämlichen Sprüche von "Eigenverantwortung" einfach nur daneben.
 
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Verstehe, was du meinst und ja du hast recht. Aber die Alternative wäre damals und auch heute gewesen, dass die Jobs TEURER geworden wären.
Mit dieser "unsozialen" Herangehensweise haben mal glatt 2 Millionen Leute wieder einen Job bzw. den selbigen behalten können.
Was ist besser? Kein Job und kaum Rente oder bei entsprechender "Arbeitswut" zumindest die Chance auf nen anständigen Lebensabend?

Ist halt schwierig - ich möchte da auch kein Richter sein!
LG.

PS: Ich bin in keiner Partei oder so, interessier mich halt bissl für Finanzen, Märkte und Wirtschaft.
 
Ich persönlich kalkulier mein Ableben mit 85 Lenzen.
Ich schmunzele immer über Berechnungen , bei denen das Ursprungskapital nicht angelangt werden darf. So, als wollte derjenige ewig leben.
Meine Altersvorsorge steht auf 3 Säulen.
1 -- Rente aus 3 verschiedenen Kassen
2 -- Privatvermögen, bei Auswandern zusätzlich Verkauf einer Immobilie.
3 -- Weils mir zu langweilig ist gar nichts mehr zu tun , werde ich mir irgendeine kleine Verdientmöglichkeit suchen. In D gar kein Problem für einen Handwerker, bei einer Auswanderung wäre es schwieriger, aber auch möglich.

Ausserdem, ich denk mal mit 85 hat das Thema Sextourismus sich erledigt. Der Begriff abhängen kommt glaub ich daher :rolleyes: :shock:

Das ist in meinen Augen ein sehr vernuenftiger Ansatz. :tu:
Ich mache es aehnlich (Unterschied: Immobilie wird etwas spaeter verkauft werden, nur 2 verschiedene Kassen, ausgewandert bin ich schon.)
 
Kunming.. da würde ich auch gerne wohnen ;-)

Kurzinfo​

Kunming ist die moderne Hauptstadt und der Verkehrsknotenpunkt von Chinas südlicher Provinz Yúnnán. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Studenten, das Klima in der Stadt ist ganzjährig gemäßigt. Brücken und Pavillons liegen zwischen und auf den See-Inseln im Park Cui Hu (Grüner See), der im 17. Jh. angelegt wurde In der Nähe liegt der Tempel Yuantong Si, der von Buddhisten im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Zum Tempel gehört ein Statuensaal und ein Teich mit einer schönen Steinbrücke.
 
@godman
"Ein großer Teil der Bevölkerung sind Studentinnen 😍
Ist das dein Grund zum Auswandern dorthin, oder ein anderer?
 
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