Mtwapa bietet im unmittelbaren Umfeld nicht so übermäßig viele Ausflugsmöglichkeiten. Unbedingt empfehlen möchte ich jedoch die
Jumba la Mtwana.
Wikipedia.org schreibt dazu:
"Jumba la Mtwana ist eine Ruinenstadt im
Kilifi County, 15 km nördlich von
Mombasa in
Kenia. Auf dem Gelände der Ruinenstadt befinden sich vier Häuser, vier
Moscheen und ein Grabmal. Der Archäologe James Kirkman fand die Ruinenstadt 1972 bei einer Ausgrabung. Bei den Ruinen handelt es sich um eine
Swahili-Siedlung aus dem 14. Jahrhundert, die bereits im 15. Jahrhundert aus bisher unbekannten Gründen wieder aufgegeben wurde. Relativ gut erhalten ist das „Haus der vielen Türen“, das wahrscheinlich als Herberge diente, da es viele einzelne Zimmer mit jeweils einer eigenen Waschgelegenheit hatte. Die große Moschee am Meer verfügte über einen eigenen Gebetsraum für Frauen und über eine
Zisterne für
rituelle Waschungen.
1982 wurde die Ruinenstadt zum
National Monument ernannt." (
Jumba la Mtwana – Wikipedia)
Mit dem Motorrad (Boda-boda) fährt man ca. 15 min über holprige "Straßen" und durch diverse Siedlungen und bekommt einen Einblick ins wahre ostafrikanische Dorfleben. Kostenpunkt: 100-200 KES p.P.
Kommt man auf dem Parkplatz an, empfiehlt es sich, den Weg zu Fuß nach links zu wählen (es gibt nur 2 Wege). Der eine führt gerade aus in Richtung des kleinen Museums, der zweite nach links. Man läuft sozusagen einen kleinen Bogen mitten in die
Ruinenstadt hinein. Nach nur wenigen Gehminuten (ca. 5) kommt man direkt ans Meer und findet dort am Strand Ruhe und Entspannung. Das ständig wehende Lüftchen sorgt für einen angenehmen Aufenthalt. Dieser Strand (auch zum Baden geeignet) ist tatsächlich relativ einsam (allerdings ist man auch dort nicht allein).
Links am Strand befindet sich ein Restaurant,
MONSOON RESTAURANT ->
MONSOON RESTAURANT | mysite ... Wie es dort schmeckt, kann ich nicht aus eigenem Erleben sagen. Ich war zwar 2x dort, habe aber nicht dort gegessen. Leider gibt es keine Möglichkeit, dort einfach ein bis zehn Bier mit Blick aufs Meer zu genießen. Nur als speisender Gast ist man willkommen. Schade eigentlich.
Die Kritiken im www sind recht positiv, ich finde die Preise jedoch als zu hoch. Hier mal der Link zur Speisekarte:
MENU | mysite
Und hier die Fotoseite des Restaurants ->
GALLERY | mysite
Die
Ruinenstadt hat jedoch was. Als Fotokulisse ist sie sehr begehrt. Beide Male, als ich dort war, fanden professionelle Fotoshootings statt.
Leider waren beide Male meine Lieblingsmodelle verhindert, sodass ich fotomäßig nur mit alten Steinen und alten, dicken Bäumen dienen kann. Ich gehe es aber demnächst wieder an, diesmal hoffentlich mit zeigefreudigen Mädchen.
Man kann auch eine Führung durch die Ruinenstadt buchen, Bin letztens dazugekommen (vermutlich eine Gruppe Studenten), leider auf Swahili. Man sollte grundsätzlich nachmittags dorthin fahren, die Lichtverhältnisse sind nahezu überall besser als vormittags.
Geht man den Weg wieder Richtung Parkplatz zurück, stößt man auf ein kleines Museum (1 großer Raum). Ist zwar sehr stickig und heiß dort drin, allerdings fand ich sehr viele historische Aufnahmen, die die Vorstellungskraft, wie es einst mal dort aussah, beflügeln.
Mir hats dort gefallen und ich werde definitiv wieder dort aufkreuzen.
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