Geht es um Mtwapas Unterkünfte, so belegt wohl das
Prestige Leisure Hotel ->
unter den hier Mitlesenden und bereits vor Ort Gewesenen den 1. Platz aufgrund seiner sehr günstigen Preise (
2500 KES pro Nacht pro Zimmer - günstiger gehts nicht). Buchung direkt beim Chef, alle anderen Anbieter im www kassieren noch mit.
Es ist auch mein Favorit, ich gehöre zu denen, denen im Afrika-Urlaub zuallererst eine funktionierende
Klimaanlage brauchen. Ein
sauberes Bett und eine
Dusche runden meine Ansprüche ab und somit habe ich wohl keine utopischen Ansprüche. Erfreulich, dass mittlerweile der Zimmersafe zum Standard gehört, wenngleich es ab und an Probleme damit gibt. Oft sind die Batterien schuld und während der letzten Aufenthalte habe ich den Safeschlüssel dann mit ausgehändigt bekommen.
Hinweis: Unbedingt das Hotel-Schild und die Zimmer-Nr. entfernen, ansonsten wird dem möglichen Finder oder Dieb ja gleich noch frei Haus geliefert, wo es was zu holen gibt.
Dennoch muss man natürlich einräumen, dass das Möbilar im Prestige seine besten Zeiten längst hinter sich hat. Auch die Ausstattung der
Küchenzeile ist alles andere als zufriedenstellend. Allerdings bekommt man das, was in der Küche fehlt mit afrikanischem Zeitmaß nachgeliefert.
Ebenfalls positiv zu erwähnen sind die 3 Rezeptionisten, die abwechselnd Dienst tun und alle sehr freundlich und hilfsbereit sind. Sie nehmen ihre Aufgaben ernst und helfen u.U. auch herauszufinden, ob ID-Karte und Lady zusammengehören.
Leider ists gar nicht so selten, dass man sich (vor allem im Casaurina) die ID-Karte einer Freundin borgt und das kann nach hinten losgehen.
Man kann jedoch auch mal ein Girl ohne ID-Karte mitnehmen, wenn offensichtlich ist, dass sie volljährig ist. Gerade der ältere der 3 Rezeptionisten nimmt seine Arbeit sehr ernst. Er besteht dann darauf, dass man morgens spätestens 7:30 Uhr (da endet wohl sein Dienst) persönlich beim Auschecken anwesend ist. Ich empfinde das als völlig in Ordnung.
Oft schicken sie von der Rezeption auch einen ans Zimmer, der nachfragt, ob alles in Ordnung ist, wenn das Mädchen auschecken und seine ID will. Ist allerdings nicht immer so.
Die Duschen im Bad sind extrem gewöhnungsbedürftig und manchmal muss man ganz schön unter der Dusche tanzen, wenn man den Wasserstrahl treffen will. Kurzes Abschrauben des Duschkopfes und reinigen desselben mit heißem Wasser oder mechanisch helfen oft. Andernfalls kann man es auch reklamieren und wenn man Glück hat, wird der Duschkopf noch bis Urlaubsende ausgetauscht.
Die sog.
Arsch- oder Pussyduschen sind im Prestige auch Standard und seit ich diese Art von Toilettenhygiene kenne, schätze ich sie. Als ich vor wenigen Jahren meine Wohnung gekauft habe, habe ich mir in beide Bäder eine einbauen lassen.
Dass es im Prestige noch
2 Swimming-Pools gibt, macht den Aufenthalt angenehm.
Ebenso das
Restaurant, das ich allerdings so gut wie nie nutze. Dafür schmeckts mir im
Safari Inn viel zu gut. Leider gibts im Prestige kein Bier zu kaufen (Besitzer ist Moslem). Das ist ein echter Nachteil.
Die meisten Zimmer verfügen über einen schmalen Balkon, dieser eignet sich ganz als Hintergrund gut für Fotos.
Positiv zu erwähnen sind auch die Reinigungsfrauen (seit geraumer Zeit reinigen auch 2 junge Männer mit), die täglich frische Bettwäsche aufziehen und Handtücher tauschen. Leider sind die betten nicht sehr breit, wie man den Fotos entnehmen kann. Zu zweit gehts, aber wenn man mit 2 Mädchen übernachten will, wirds schon bisschen eng.
Oft muss man jedoch darauf hinweisen, dass man 2 Handtücher braucht. Zur Grundausstattung beim Erstbezug war immer nur 1 Handtuch da.
Täglich bekommen diese guten Seelen des Hauses meinerseits eine kleine Anerkennung in Form von 50-100 KES und ab und an Schokolade.
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Zu zweit ists breit genug, zu dritt wirds eng.
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Als Kulisse durchaus geeignet.