Thailand Zwischen Wahnsinn und Palmen raus aus dem System zurück ins gelobte Land Thailand

Bei uns im Schwabenland wäre es ein Unding noch Sahne ( Rahm) in die linsen zu schütten. Du hättest dich sofort als Nichtschwabe geortet.

Respekt für dein Sauerkraut bei dem Wetter. Sauerkraut hätte da bei mir eine durchschlagende Wirkung. Ich hoffe deine Schüssel wird das Ergebnis vom Sauerkraut Genuss heilen überleben.


Damit habe ich kein Problem.
Generell kann ich so ziemlich alles immer essen😅😅
 
Dann wird es mal wieder Zeit für das obligatorische Tagesupdate. Heute teile ich den Bericht allerdings in drei, maximal vier Abschnitte auf. Nicht, weil der Tag so unglaublich spektakulär war, sondern weil wir doch einiges erlebt haben und vor allem eine ganze Menge Bilder entstanden sind.

Heute Morgen klingelte der Wecker tatsächlich schon um Viertel vor sechs. Zumindest für mich. Ich habe mir erst einmal einen Kaffee gekocht. Sweetie stand dann so gegen zehn oder fünfzehn nach sechs auf und gönnte sich ebenfalls einen Kaffee. Danach ging sie noch duschen, machte sich fertig und ehe wir uns versahen, war es auch schon Viertel nach sieben.

Anschließend nahmen wir ein Taxi und machten uns auf den Weg zum Laser Buddha.

Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht. Obwohl man diesen Ort schon unzählige Male auf Bildern gesehen hat, ist es doch noch einmal etwas ganz anderes, selbst dort zu stehen. Für mich war es tatsächlich der erste Besuch.

Da wir so früh unterwegs waren, waren wir sogar noch vor den Angestellten dort. Wir hatten die gesamte Anlage zunächst komplett für uns alleine und konnten ganz in Ruhe jede Menge Fotos machen.

Natürlich haben wir uns nicht jede einzelne Ecke und jedes Gebäude angeschaut. Das wäre mir persönlich auch etwas zu viel gewesen. Aber die Zeit dort war wirklich sehr schön und der Besuch hat sich absolut gelohnt.

Unser Taxifahrer kam übrigens aus dem Isaan. Die Fahrt dorthin hätte 186 Baht gekostet. Während der Fahrt erzählte er Sweetie, dass momentan kaum Arbeit da sei. Die wirtschaftliche Lage in Pattaya sei derzeit schwierig, weil einfach deutlich weniger Touristen unterwegs sind.

Das deckt sich übrigens auch mit meinen Eindrücken aus dem April. Damals war ebenfalls schon deutlich weniger los als in den Jahren zuvor.

Da ich mittlerweile zumindest ein paar Brocken Thai verstehe und Sweetie mir den Rest übersetzt hat, kam mir spontan eine Idee. Ich fragte den Fahrer, ob er nicht für 600 Baht den gesamten Vormittag unser Fahrer sein möchte. Unsere weiteren Ziele lagen ohnehin alle nur wenige Autominuten voneinander entfernt. Er hätte also zwischendurch immer wieder etwas warten müssen. Ich sagte ihm außerdem, dass er bei gutem Service natürlich auch noch ein Trinkgeld bekommen würde.

Er musste keine Sekunde überlegen und war sofort begeistert.

Für uns war das im Nachhinein wirklich die perfekte Entscheidung. Wir hatten den gesamten Vormittag unser Taxi direkt vor Ort, mussten nie auf ein neues Fahrzeug warten, konnten unsere Taschen einfach im Auto lassen und hatten überhaupt keinen Stress. Bequemer geht es eigentlich kaum.

Auch das Wetter spielte perfekt mit. Es war leicht bewölkt, die Sonne ließ sich kaum blicken und dadurch war es bis zum Ende unserer Tour unglaublich angenehm. Besser hätten die Bedingungen für unseren Ausflug eigentlich nicht sein können.

Noch ein kleiner Tipp für alle, die den Laser Buddha ebenfalls einmal besuchen möchten: Der Eintritt ist komplett kostenlos und die Anlage öffnet bereits morgens um 6 Uhr. Wer nur kurz ein paar Fotos machen möchte, ist vermutlich nach zehn oder fünfzehn Minuten wieder fertig. Wer sich etwas mehr Zeit nimmt, alles in Ruhe auf sich wirken lässt und ein paar Bilder macht, kann dort aber auch ganz entspannt eine bis anderthalb Stunden verbringen. Für uns hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.

An dieser Stelle hänge ich jetzt erst einmal ein paar Bilder an. Im nächsten Abschnitt geht es dann mit unserem nächsten Stopp weiter. Ich denke, den werde ich spätestens morgen nachreichen. 😊

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Nach dem Laser Buddha ging es für uns weiter zum Wat Yansangwararam Woramahavihara, einer der größten und schönsten Tempelanlagen der Region.

Die Fahrt dorthin dauerte gerade einmal etwa sechs Minuten. Auf dem Parkplatz angekommen, begannen wir unsere kleine Besichtigungstour.

Ich muss sagen, die Anlage hat wirklich unglaublich viel zu bieten. Auf der einen Seite befinden sich zwei große Tempel sowie mehrere beeindruckende Bronzestatuen. Eine davon konnte ich direkt erkennen. Sie zeigt den ehemaligen König von Thailand gemeinsam mit seiner Frau.

Direkt daneben liegt ein riesiger See, den wir später bei der Weiterfahrt noch komplett umrundet haben. Dort waren auch einige Menschen beim Angeln. Außerdem gibt es mehrere kleine, überdachte Pavillons direkt am Wasser. Ich vermute, dass diese ebenfalls zur Tempelanlage gehören, sicher weiß ich das allerdings nicht.

Danach gingen wir auf die andere Seite der Anlage. Dort befindet sich ein riesiger Lotusweiher, der komplett mit Lotusblumen übersät war. Außerdem tummelten sich unzählige Fische darin. Dort hielten wir uns eine ganze Weile auf, machten viele Fotos und genossen einfach die Ruhe.

Anschließend kamen wir an den Unterkünften der Mönche vorbei und erreichten einen weiteren kleinen See. Dort betreibt eine ältere Dame einen kleinen Verkaufsstand. Mit ihr kamen wir etwas ins Gespräch.

Auch sie erzählte, dass momentan kaum Touristen kommen. Sie sei schon froh, wenn sie am Tag einen Umsatz von rund 400 Baht mache. Gleichzeitig erklärte sie uns aber auch, dass sie morgens um acht Uhr öffnet, genau wie das Wat selbst, und um 17 Uhr wieder schließt.

Sie sagte außerdem, dass es für sie letztendlich keinen großen Unterschied mache, ob sie zu Hause sitzt oder dort am Verkaufsstand. Ein großer Vorteil sei allerdings, dass sie kostenlos im Wat beziehungsweise bei den Mönchen mitessen könne. Dadurch spare sie sich zumindest die Kosten für ihre Verpflegung.

Auch dieser kleine See hatte seinen ganz eigenen Charme. Dahinter beginnt ein kleiner bewaldeter Bereich, den ich fast schon als kleinen Dschungel bezeichnen würde. Dort entdeckten wir unter anderem auch einige Tausendfüßler.

Irgendwann wurde Sweetie vom vielen Laufen etwas müde. Sie blieb bei der älteren Dame sitzen und unterhielt sich weiter mit ihr, während ich die Anlage noch alleine erkundete.

Oberhalb dieses Sees befindet sich ein beeindruckender, langer Marmorgang. Am Ende steht ein großer Schrein, ebenfalls komplett aus Marmor. Direkt daneben befindet sich noch ein weiteres Gebäude, das man betreten kann.

Innen ist alles überraschend modern gestaltet. Dort werden verschiedene inzwischen verstorbene Mönche geehrt, die vermutlich für dieses Wat oder auch für den Buddhismus insgesamt eine besondere Bedeutung hatten.

Ich lief alleine hindurch und war tatsächlich der einzige Besucher. Es saß niemand am Eingang und auch sonst war weit und breit kein Tourist zu sehen. Im Inneren war es angenehm kühl, leicht abgedunkelt und im Hintergrund lief ruhige, fast schon mystisch wirkende Musik. Das Ganze hatte eine sehr spirituelle Atmosphäre, die mir wirklich gut gefallen hat.

Danach ging ich wieder zurück zu Sweetie und wir machten uns mit unserem Taxi auf den Weg zur nächsten Station.

Das Wat selbst kann ich wirklich jedem wärmstens empfehlen. Wir haben uns längst nicht alles angesehen und waren trotzdem schon eine ganze Weile dort unterwegs. Wer sich die komplette Anlage in Ruhe anschauen möchte, sollte dafür locker zwei Stunden einplanen, wahrscheinlich sogar noch etwas mehr.

Auf dem Weg dorthin kamen wir außerdem an einem chinesischen Tempel vorbei. Wir sind allerdings nur daran vorbeigefahren. Er sah von außen ebenfalls sehr interessant aus. Wäre ich alleine unterwegs gewesen, hätte ich dort wahrscheinlich auch noch einen Stopp eingelegt.

Mit Sweetie war das allerdings nicht wirklich drin. Sie ist kein großer Fan davon, zur Mittagszeit längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Ich hatte ihr morgens zwar extra noch einen Regenschirm als Sonnenschutz gekauft. Letztendlich hatten wir aber Glück mit dem Wetter, denn die Sonne ließ sich den größten Teil des Vormittags kaum blicken.

Generell finde ich diese ganze Gegend absolut lohnenswert. Sie bildet einen kompletten Kontrast zu Pattaya. Statt dichter Bebauung gibt es hier noch viel Natur, Wälder und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Neben den Tempelanlagen gibt es unter anderem Möglichkeiten zum Elefantenreiten, einen großen Wasserpark und das bekannte italienische Restaurant Castello Di Bellagio, das ebenfalls einen hervorragenden Ruf genießt.

Allein diese Kombination macht die Region für mich schon zu einem perfekten Ausflugsziel. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann hier problemlos einen ganzen Tag oder sogar zwei Tage verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt. Das Beste daran: Von Jomtien aus erreicht man die meisten Attraktionen je nach Ziel bereits in etwa 20 bis 30 Minuten. Für alle, die einmal etwas anderes als Strand, Beach Road oder Walking Street erleben möchten, ist diese Gegend meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Ich werde mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier gewesen sein.

An dieser Stelle folgen jetzt wieder ein paar Bilder. Im nächsten Abschnitt geht es dann weiter mit unserer nächsten Location.

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Unser nächstes Ziel sollte eigentlich die Città di Como sein. Nicht zu verwechseln mit dem Castello di Bellagio.

Das Kuriose ist allerdings, dass die Città di Como bei Google und auf vielen anderen Seiten fälschlicherweise als das Castello di Bellagio geführt wird. Tatsächlich handelt es sich aber um eine eigene Anlage, die nur wenige Minuten vom Castello di Bellagio entfernt liegt. Und mehrere Cafés und Restaurants beherbergt.

Am Castello di Bellagio fuhren wir ebenfalls vorbei. Allein die Einfahrt ist schon beeindruckend. Überall stehen große Pferdestatuen und das gesamte Areal wirkt fast so, als wäre man plötzlich irgendwo in der Toskana angekommen. Alles ist sehr großzügig angelegt und macht einen wirklich imposanten Eindruck. Außerdem gehört dort auch ein Golfresort dazu. Die Preise dürften allerdings nicht ganz ohne sein. Beurteilen kann ich das allerdings nicht, da ich selbst bisher noch nie dort war.

Unser eigentliches Ziel war jedoch die Città di Como. Dabei handelt es sich um einen kleinen italienischen Themenpark mit einem See, verschiedenen Gebäuden im italienischen Stil und sogar einem Nachbau eines Amphitheaters. Außerdem gibt es dort mehrere Restaurants und Cafés, sodass man dort auch gemütlich etwas essen oder trinken kann.

Da die Anlage allerdings erst um 10.30 Uhr öffnet, beschlossen wir zunächst einen kurzen Zwischenstopp im Rabbit Café einzulegen. Das liegt praktisch direkt nebenan. Von dort läuft man vielleicht eine Minute bis zur Città di Como.

Im Rabbit Café angekommen, waren wir zunächst die einzigen Gäste. Angenehm klimatisiert war es ebenfalls. Vor der Tür war allerdings ein Mitarbeiter mit einer Motorsense beschäftigt und mähte Sand. Den Sinn dahinter habe ich ehrlich gesagt bis heute nicht verstanden. Als wir später wieder gingen, war er immer noch fleißig dabei.

Das Café selbst hat mir gut gefallen. Es ist modern eingerichtet, allerdings auch eher im oberen Preisbereich.

Ich bestellte einen Matcha Green Tea, Sweetie irgendein süßes Bubblegum-Getränk. Dort kann man wählen, ob man sein Getränk ganz normal im Plastikbecher bekommt oder in einem Gefäß das an ein großes Marmeladenglad erinnert, ist aber ebenfalls aus Plastik man kann es anschließend mitnehmen darf. Dafür werden allerdings noch einmal 100 Baht zusätzlich berechnet.
Da hier das Logo vom Café drauf ist.

Leider hat Sweetie das zunächst nicht verstanden und versehentlich genau diese Variante bestellt. Als sie später bemerkte, dass sie für das Glas 100 Baht extra bezahlt hatte, hat sie sich schon ein wenig darüber geärgert. Aber gut, passiert.

Geschmeckt haben die Getränke auf jeden Fall und wir blieben bestimmt 45 Minuten dort sitzen.

Im Café gibt es außerdem zwei Kaninchen, die in einem Kunststoffgehege untergebracht sind und eher gelangweilt vor sich hin dösten.

Für eine kleine Pause, um sich etwas abzukühlen und gemütlich etwas zu trinken, kann ich das Rabbit Café durchaus empfehlen. Man sollte allerdings pro Person schon mit etwa 120 bis 150 Baht rechnen.

Gegen 10.45 Uhr machten wir uns schließlich auf den kurzen Fußweg zur Città di Como.

Dort angekommen folgte allerdings die Enttäuschung.

Die komplette Anlage war geschlossen und menschenleer.

Ungepflegt sah sie überhaupt nicht aus. Ganz im Gegenteil. Alles wirkte ordentlich, die Hecken waren geschnitten und das Gelände machte einen gepflegten Eindruck. Es war einfach niemand da.
Mehr konnte ich durch das Tor nicht erkennen.

Schade. Ich hätte Sweetie die Anlage wirklich gerne gezeigt, weil sie sich sehr für Europa interessiert.

Also ging es wieder zurück zu unserem Taxi und anschließend zurück Richtung Haus.

Sweetie war mittlerweile ziemlich müde und legte sich erst einmal hin.

Ich dagegen hatte noch überhaupt keine Lust, den Tag schon zu beenden. Da die Villa Germania nur wenige Minuten von unserem Haus entfernt liegt und ich schon länger nicht mehr dort gewesen war, machte ich kurzerhand noch einen kleinen Abstecher dorthin.

Dort gönnte ich mir drei Bier, unterhielt mich noch ein wenig und fuhr anschließend wieder nach Hause.

Gemeinsam aßen wir noch eine Kleinigkeit und tranken noch das eine oder andere Bier.

Später wollte Sweetie noch etwas kochen. Dabei stellten wir allerdings fest, dass unsere Gasflasche leer war.

Es war gerade einmal 17.30 Uhr. Also rief Sweetie direkt unseren Vermieter an. Er versprach, sofort eine neue Gasflasche zu organisieren.

Um 18.30 Uhr war allerdings immer noch niemand erschienen.

Also schrieb ich ihm noch einmal. Daraufhin meinte er, er schicke zunächst einen Techniker vorbei. Die Gasflasche könne eigentlich gar nicht leer sein.

Ich erklärte ihm, dass ich durchaus erkenne, wann eine Gasflasche leer ist und wann nicht. Aber gut, er wollte unbedingt erst den Techniker schicken.

Etwa zehn Minuten später stand dieser dann tatsächlich vor der Tür.

Sein Ergebnis nach wenigen Sekunden: Die Gasflasche war leer.

Das Problem war nur, dass der Gashändler inzwischen bereits geschlossen hatte und keine neue Flasche mehr erhältlich war.

Also gab es an diesem Abend eben nichts Warmes mehr.

Das war allerdings halb so schlimm. Ich hatte ohnehin keinen großen Hunger mehr.

Wir saßen anschließend noch eine Weile gemütlich zusammen.

Zwischendurch rief noch Sweeties Schwester an und erzählte, dass ihre Mutter krank geworden sei. Das hat Sweetie verständlicherweise etwas mitgenommen.

Irgendwann gingen wir dann auch schlafen.

Heute Morgen wurde ich gegen halb acht wach, blieb aber noch bis etwa halb neun gemütlich liegen.

Sweetie telefonierte zunächst mit ihrer Familie und ich saß mit dabei. Wir unterhielten uns gemeinsam per Videoanruf mit ihrer Familie. Mittlerweile kenne ich eigentlich ihre gesamte Familie, da wir schon öfters zusammen per Videocall telefoniert haben.

Danach ging sie duschen.

Ich hatte ehrlich gesagt auf unsere morgendliche Tradition gehofft und bekam diese auch bereits in Aussicht gestellt.

Sweetie meinte allerdings noch, sie müsse nur ganz kurz ins Badezimmer.

Als sie nach etwa zehn Minuten immer noch nicht zurück war, dachte ich mir, ich schaue einfach mal nach.

Ich öffnete also splitterfasernackt die Schlafzimmertür.

Und wer stand direkt vor mir?

Der Mitarbeiter vom Gasshop, der gerade unsere Gasflasche austauschte.

Und direkt daneben die Reinigungskraft, die bereits angefangen hatte, das Haus zu putzen.

Ich machte die Tür selbstverständlich sofort wieder zu, schnappte mir ein Handtuch und zog mir wenigstens etwas über.

Ganz ehrlich, in diesem Moment war ich schon etwas genervt.

Wir hatten schließlich 11 Uhr als Termin vereinbart.

Natürlich weiß ich das Zeitangaben in Thailand oft etwas flexibler ausgelegt werden. Trotzdem hätte Sweetie mir einfach kurz Bescheid geben können, bevor sie beide ins Haus lässt.

Sie hatte ihnen bereits die Tür geöffnet und war damit beschäftigt, unsere Wertsachen zusammenzusuchen und in ihre Tasche zu packen, anstatt mir einfach kurz zu sagen: „Du, die sind schon da.“

Das habe ich ihr anschließend auch ganz offen gesagt.

Natürlich hatte sich die Sache nach einem Kaffee auch schnell wieder erledigt. Wirklich böse konnte ich ihr deshalb nicht sein.

Aber manchmal dürfen die Asiaten dann eben auch einmal einen kleinen Rüffel bekommen.

Jetzt sitze ich gerade auf der Terrasse, trinke meinen Kaffee und bringe diesen Reisebericht für euch zu Ende.

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Ja ich weiß🙈
Und ganz oft so kompliziert wie möglich 😅
Aber genau das macht es ja aus, dass hier alles so entspannt läuft.
Da sich keiner Gedanken macht.
Es gibt halt immer 2 Seiten der Medaille.
 
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Dann wird es mal wieder Zeit für das obligatorische Tagesupdate. Gestern war eher einer der ruhigeren Tage. Manchmal tut das aber auch ganz gut.

Nach dem Aufstehen gab es wie gewohnt erst einmal ein kleines Frühstück. Anschließend haben wir es sehr entspannt angehen lassen und einen großen Teil des Vormittags beziehungsweise Mittags einfach gemütlich zu Hause verbracht.

Am Nachmittag bin ich dann noch einmal zur Jomtien Beach Road gefahren, um etwas Geld zu wechseln. Der Wechselkurs lag gestern bei 37,87 Baht pro Euro, womit ich ganz zufrieden war. Anschließend habe ich noch ein paar Kleinigkeiten besorgt, bevor es wieder zurück zum Haus ging.

Sweetie hatte leider seit dem Nachmittag ziemliche Kopfschmerzen. Eigentlich wollten wir gemeinsam zu Stephan in den Bramburi Biergarten fahren, da sie sich mittlerweile auch richtig gut mit Stephans Freundin versteht.

Da es ihr aber nicht besonders gut ging, bin ich schließlich alleine losgefahren.

Ich hatte noch die Bramburi-Bierkühler, die Stephan bei mir hatte stehen lassen, als wir auf den Markt waren. Außerdem hatte er noch meine Timekettle-Kopfhörer, die er ein paar Tage ausprobieren wollte.

Im Bramburi war gestern richtig viel los. Der Stammtisch war komplett besetzt und auch ansonsten waren zahlreiche Gäste im Restaurant.

Donnerstags gibt es dort das Abendbuffet für 269 Baht. Angeboten wurden verschiedene Thai-Gerichte sowie zahlreiche deutsche Speisen.

Das Buffet war wie immer wirklich hervorragend. Ich habe mir gleich zwei große Teller gegönnt und war danach mehr als satt.

Leider habe ich gestern mal wieder komplett vergessen, Fotos vom Buffet zu machen. Wer sich das Buffet oder generell das Bramburi einmal etwas genauer anschauen möchte, findet auf der Facebook-Seite des Bramburi jede Menge Bilder und Videos von den verschiedenen Themenabenden, Grillabenden und anderen Veranstaltungen. Wer Interesse hat, sollte dort einfach einmal vorbeischauen. Es gibt wirklich genug Material, um sich einen guten Eindruck zu verschaffen.

Interessanterweise hatte ich gestern überhaupt keine Lust auf Bier. Stattdessen gab es zum Essen vier Cola.

Gegen halb neun machte ich mich dann wieder auf den Heimweg.

Zu Hause angekommen ging es Sweetie zum Glück schon deutlich besser. Ich hatte ich ihr noch diese typische thailändische “Aspirin” aus der Apotheke mitgebracht, als ich Geld wechseln war. Die wird in kleinen Tütchen verkauft. Vier Beutel mit jeweils 600 Milligramm kosten gerade einmal 10 Baht.

Sie kannte dieses Medikament bisher sogar noch gar nicht. Auf jeden Fall hat es ihr gut geholfen und die Kopfschmerzen wurden schnell besser.

Den Abend ließen wir dann noch ganz entspannt gemeinsam ausklingen, genossen noch etwas Zweisamkeit und schliefen schließlich gegen halb zwölf ein.

Alles in allem war es gestern also ein sehr ruhiger und überschaubarer Tag. Man braucht schließlich auch zwischendurch einmal einen Gang herunter. Heute geht es dann wieder mit neuen Eindrücken weiter.

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ich habs vll überlesen... das Bramburi kenn ich, aber gibts da Essen to go ? wegen der Tüten mein ich. Das gabs nicht als ich dort war.
 
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