Thailand Zwischen Wahnsinn und Palmen raus aus dem System zurück ins gelobte Land Thailand

So Jungs, ich bin gelandet. Der Flug war gut. Ich bin jetzt auf Höhe Wiesbaden, also werde ich in circa e3 guten Stunden zu Hause sein.

Später melde ich mich noch einmal in Ruhe und werde den Reisebericht natürlich wie gewohnt vollständig abschließen, inklusive der noch fehlenden Tage, des Flugs, der Heimreise und meines Fazits.

Vielen Dank schon mal für die vielen netten und positiven Worte während der Reise. Wir hören uns später! 😊
 
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Am Sonntagmorgen sind wir wie immer erst einmal gemütlich aufgestanden und haben gefrühstückt. Anschließend brachte Sweetie die Wäsche zur Laundry und fing an, unsere Sachen für die Abreise zu packen. Ich fragte sie natürlich, ob ich ihr helfen solle. Die Antwort könnt ihr euch sicherlich denken: Nein, natürlich nicht.

Irgendwann kam sie dann aber doch zu mir und fragte, ob ich die Wäsche von der Laundry holen könnte. Die Sonne schien ziemlich stark und sie ist hier bekannterweise absolut kein Sonnenanbeter und rennt vor jedem Sonnenstrahl davon.

Also gesagt, getan. Die drei bis vier Minuten zu Fuß zur Laundry gelaufen, die frisch gewaschene Wäsche in zwei Tüten gepackt und wieder zurück zum Haus. Dort holte ich den Wäscheständer und fing an, alles aufzuhängen. Davon war Sweetie allerdings überhaupt nicht begeistert. Das wäre doch ihre Aufgabe. Ich sagte ihr nur, dass ich kein Kind bin und in Deutschland schließlich auch alles selbst mache. Also solle sie mich wenigstens das erledigen lassen. Nach einer kurzen Diskussion durfte ich dann tatsächlich weitermachen.

Als alles hing, machte ich mir noch einen Kaffee und setzte mich auf den Balkon. Plötzlich schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: Verdammt! Wir hatten doch um 12 Uhr einen Termin zur Besichtigung von Eigentumswohnungen.

Ein Blick auf die Uhr 11:20 Uhr. Sweetie war weder geduscht noch fertig angezogen und steckte noch mitten im Packen. Also erklärte ich ihr, dass ich den Termin komplett verschwitzt hatte und wir uns jetzt wirklich beeilen müssten. Da der Termin mit einem Deutschen war, wollte ich unbedingt pünktlich erscheinen.

Zu meiner Überraschung war sie tatsächlich in Rekordzeit fertig. Um 11:40 Uhr konnten wir losfahren. Damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Zwei Minuten vor zwölf kamen wir schließlich am Condominium an. Unser deutscher Ansprechpartner saß bereits dort. Also setzten wir uns erst einmal zusammen, tranken noch eine Cola und unterhielten uns ein wenig.

Anschließend schauten wir uns die komplette Anlage sowie verschiedene Wohnungen an. Auf jeder Etage befinden sich insgesamt neun Wohnungen: eine Doppelwohnung, drei größere Einzelwohnungen mit knapp 50 Quadratmetern sowie fünf kleinere Einheiten mit rund 40 Quadratmetern.

Besonders interessant war folgende Geschichte: Ein Thai hatte auf einer Etage insgesamt sieben Wohnungen gekauft, konnte die Raten später aber nicht mehr bezahlen. Deshalb hängen inzwischen an fast allen Türen Schilder der Bank. Die Wohnungen sind zwar deutlich heruntergekommen und müssten komplett renoviert werden, doch nach einem Gespräch mit dem Bankvertreter, der ebenfalls vor Ort war, konnten wir uns auf einen wirklich sehr interessanten Preis einigen.

Sollte dieser Preis tatsächlich zustande kommen, wäre das ein echtes Schnäppchen. Selbst wenn man noch rund 200.000 bis 250.000 Baht in die Renovierung investieren müsste, läge man immer noch etwa 20 bis 30 Prozent unter dem Preis einer vergleichbaren, bereits renovierten Wohnung in derselben Anlage.

Da mein Bekannter aus Deutschland, der im April mit mir hier in Thailand war, ebenfalls investieren möchte, rief ich ihn direkt nach dem Termin an. Wir unterhielten uns lange, rechneten verschiedene Szenarien durch und kamen zu einem durchaus interessanten Ergebnis. Da wir beide bereits einige Immobilien in Deutschland besitzen, ist uns das Thema nicht fremd. Natürlich funktioniert in Thailand vieles etwas anders. Themen wie Steuern, Abschreibungsmöglichkeiten oder Finanzierungen unterscheiden sich teilweise deutlich. Trotzdem lässt sich auch hier vernünftig kalkulieren.

Nach unserem Gespräch rief ich den Bankvertreter noch einmal an und bekundete Interesse an allen sieben Wohnungen. Jetzt bin ich gespannt. Er hat mir zugesichert, dass die Bank innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen ein offizielles Angebot unterbreiten möchte möglichst zu dem Preis, über den wir bereits gesprochen haben.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich vom Kauf des anderen Condos erst einmal Abstand genommen habe. Dieses Projekt hier wäre deutlich interessanter. Für ungefähr das gleiche Geld bekäme ich hier gleich drei Wohnungen. Mal schauen, was daraus wird.

Aber selbst wenn die Bank am Ende doch einen Rückzieher macht oder die Preise noch einmal deutlich erhöht und das Ganze dadurch uninteressant wird, hat mir diese Besichtigung gezeigt, dass man hier durchaus noch echte Schnäppchen finden kann. Man muss eben genau wie in Deutschland suchen, suchen und noch einmal suchen.

Was mich allerdings in Städten wie Pattaya oder Bangkok etwas stört, ist die unglaubliche Bautätigkeit. Ein Hochhaus wird direkt neben das nächste gesetzt, obwohl teilweise die bestehenden Gebäude noch längst nicht vollständig verkauft oder vermietet sind. Deshalb halte ich es hier für besonders wichtig, nicht nur auf die Lage zu achten, sondern vor allem das richtige Objekt zum richtigen Preis zu kaufen.

Nach der Besichtigung verabschiedeten wir uns und fuhren zunächst zum Lotus. Ich wollte noch einige Dinge besorgen, die ich mit nach Deutschland nehmen wollte, und Sweetie kaufte noch verschiedene Sachen für Laos ein. Insgesamt waren wir bestimmt anderthalb Stunden dort unterwegs.

Anschließend ging es zurück nach Hause, wo das große Packen weiterging. Eigentlich wollten wir gegen 17 Uhr nach Naklua zu Tori fahren, da ich dort wieder eines seiner berühmten Grillhähnchen vorbestellt hatte. Ganz pünktlich haben wir das allerdings nicht geschafft. Gegen 17:30 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg.

Als wir ankamen, war noch gar niemand da. Also überhaupt nicht schlimm, dass wir etwas später waren. Wir setzten uns trotzdem schon einmal an den Stammtisch und unterhielten uns. Nach und nach trafen dann mehrere Deutsche ein, darunter natürlich auch Tori.

Es entwickelten sich wieder einige nette Gespräche. Sweetie hatte Lust auf ein Eis. Ich schlug ihr vor, einfach meinen Nachtisch zu essen, da ich den ohnehin nicht wollte. Das wäre in diesem Fall ein Eis gewesen. Sie war natürlich sofort einverstanden.

Ich fragte Tori, ob Sweetie das Eis vielleicht schon bekommen könnte, obwohl ich mein Hähnchen noch gar nicht essen wollte. Es war mir einfach noch etwas zu früh. Natürlich war das überhaupt kein Problem. Kurz darauf bekam sie ihr Eis serviert, das ihr auch hervorragend schmeckte.

Gegen halb acht gab ich dann Bescheid, dass mein Hähnchen jetzt langsam fertig sein dürfte. Wenige Minuten später stand es auch schon vor mir. Wie immer riesengroß und wirklich hervorragend.

Tori entschuldigte sich sogar noch und meinte, die Hähnchen wären heute etwas kleiner als sonst und er würde mir deshalb einen Rabatt geben. Ich sagte ihm aber sofort, dass das völliger Unsinn sei. Die Größe war absolut in Ordnung und ich erwarte dort keine Sonderbehandlung oder irgendwelche Rabatte.

Sweetie probierte natürlich ebenfalls ein Stück vom Hähnchen und war auch sofort begeistert. Es hat ihr richtig gut geschmeckt.

Doch sie würde sich so ein Hähnchen vermutlich nie selbst bestellen. Die 269 Baht wären ihr einfach zu viel Geld. Wobei ich ehrlich sagen muss, selbst wenn sie es bestellen würde, wäre es für sie ohnehin viel zu viel. Wahrscheinlich würde sie höchstens ein Viertel davon essen und den Rest über drei oder vier Tage verteilt aufbrauchen.

Wie ich später bezahlt hatte, habe ich gesehen das Torti nur 270 Baht für das Hähnchen berechnet hatte.

Nach dem Essen sagte Sweetie dann zu mir, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie schon einmal zurück zum Haus fährt. Sie wollte das Packen noch in Ruhe fertig machen, damit für den Abend alles erledigt ist und wir am nächsten Morgen keinen Stress mehr haben. Ich könne ja ruhig noch etwas am Stammtisch bleiben.

Also gesagt, getan.

Sweetie machte sich auf den Heimweg und ich blieb noch eine Weile sitzen. Wir unterhielten uns weiter über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug.

Gegen halb zehn brach die Runde dann langsam auf. Einige wollten noch in die Walking Street, da sie erst an diesem Tag angekommen waren. Tori war ebenfalls müde und die etwas älteren Herrschaften hatten sich ohnehin schon früher verabschiedet.

Ich setzte mich anschließend noch an die Bar, wo bereits ein Deutscher mit seiner thailändischen Frau saß. Außerdem waren noch zwei Bedienungen von Tori dort. Wir unterhielten uns wirklich gut, auch mit den beiden Mädels hinter der Theke. Es wurde viel gelacht und die Stimmung war ausgesprochen locker.

So kam es dann auch, dass ich mir noch drei Whisky-Cola gönnte.

Sweetie hatte sich natürlich gemeldet, als sie zu Hause angekommen war. Zwischendurch rief sie mich sogar noch zwei weitere Male an und fragte, wann ich ungefähr nach Hause komme.

Mittlerweile war es schon deutlich nach 22 Uhr. Also bestellte ich mir ein Motorradtaxi und fuhr ebenfalls zurück.

Als ich am Haus ankam, war Sweetie mit dem Packen bereits fertig. Gemeinsam gingen wir noch einmal alle Schränke, Schubladen und Ecken durch, um wirklich sicherzugehen, dass wir nichts vergessen hatten.

Danach ging es gemeinsam unter die Dusche.

Ich glaube, in diesem Moment wurde uns beiden so richtig bewusst, dass dies vorerst unsere letzte gemeinsame Nacht sein würde.

Wir blieben deshalb noch lange wach, redeten viel und genossen einfach die gemeinsame Zeit. Geschlafen haben wir letztendlich erst gegen halb drei.

Um sieben Uhr waren wir allerdings schon wieder wach.

Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt, wenn es um den Montag und damit um den letzten Tag dieser Reise geht.

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Dann kommen wir zum Montag und damit leider auch schon zum letzten Tag dieser Reise.

Wir wurden gegen halb sieben, sieben Uhr wach. Da es unser letzter gemeinsamer Morgen war, wollten wir jede Minute noch miteinander verbringen.

Zum Glück hatten wir am Vorabend bereits fast alles fertig gepackt. Lediglich die Lebensmittel aus dem Kühlschrank mussten noch verstaut werden. Sweetie wollte diese mit nach Bangkok nehmen und ihrer Freundin geben. Bei ihr hatte sie bereits die Woche vor meiner Ankunft kostenlos gewohnt und wird dort auch bis zum kommenden Samstag wieder unterkommen.

Der Grund dafür ist, dass sie noch auf einige Dokumente wartet, die sie beziehungsweise wir beantragt haben. Diese stehen im Zusammenhang mit ihrer thailändischen Arbeitserlaubnis und den entsprechenden Unterlagen. Erst wenn diese vollständig vorliegen, kann sie wie geplant nach Laos zurückfahren.

Ich hatte am Vortag mit dem Vermieter vereinbart, dass wir gegen 9.30 Uhr auschecken möchten, da unser Taxi für 10 Uhr bestellt war.

Gegen 8.40 Uhr meldete sich Janie noch einmal bei mir. Wie immer absolut professionell kündigte sie an, dass der Fahrer eventuell zehn bis fünfzehn Minuten Verspätung haben könnte, da es an diesem Morgen etwas stressig sei.

Gegen neun Uhr standen wir dann endgültig auf. Sweetie und ich gingen noch einmal gemeinsam duschen. Anschließend packte sie die letzten Lebensmittel aus dem Kühlschrank zusammen, die sie mit nach Bangkok nehmen wollte, und ich gönnte mir noch einen letzten Kaffee.

Um 9.30 Uhr war natürlich noch niemand von der Unterkunft da. Auch um 9.45 Uhr nicht und selbst um 10 Uhr ließ sich niemand blicken.

Also bat ich Sweetie, dort anzurufen und Bescheid zu geben, dass unser Taxi gleich da sei und wir gerne auschecken würden.

Sie hatte das Telefon noch gar nicht richtig in der Hand, da bog unser Fahrer bereits um die Ecke. Aus den angekündigten zehn bis fünfzehn Minuten Verspätung war sogar eine kleine Verfrühung von 2-3 Minuten geworden. Er lud schon einmal unser Gepäck ein und wartete geduldig.

Erst gegen 10.15 oder 10.20 Uhr erschien schließlich jemand von der Unterkunft.

Da ich schon vorher den Stromzähler draußen an der Straße abgelesen hatte, konnte ich den Verbrauch bereits selbst ausrechnen. Laut Booking.com sowie laut Aussage des Vermieters bei unserer Ankunft waren während unseres Aufenthalts 25 Kilowattstunden inklusive. Nachdem ich diese abgezogen hatte, kam ich auf Stromkosten von 1.910 Baht. Da wir 2.000 Baht Kaution hinterlegt hatten, wäre das also problemlos aufgegangen.

Die Mitarbeiterin kontrollierte zunächst die Unterkunft und stellte fest, dass alles in Ordnung war.

Dann ging es an die Stromabrechnung.
Sie wollte plötzlich 2.150 Baht von mir haben.

Es ging mir dabei ehrlich gesagt überhaupt nicht um die 240 Baht Unterschied. Ich war allerdings schon etwas typisch deutsch angesäuert, weil wir mittlerweile fast eine Stunde auf den Checkout gewartet hatten, und fragte sie deshalb, wie dieser Betrag zustande komme.
Ist aber natürlich komplett normal in Thailand 😅
Sie telefonierte daraufhin mit dem Office und erklärte mir anschließend, dass laut deren Aussage überhaupt keine freien Kilowattstunden enthalten seien.

Daraufhin zeigte ich ihr direkt die Buchungsunterlagen von Booking.com, auf denen eindeutig vermerkt war, dass 25 Kilowattstunden inklusive sind. Zusätzlich erklärte ich ihr noch einmal, dass die Mitarbeiterin bei der Schlüsselübergabe uns genau diesen Punkt ausdrücklich bestätigt hatte.

Da unser Fahrer inzwischen aber schon sehr lange wartete und Sweetie ebenfalls langsam ungeduldig wurde, bezahlte ich letztendlich zähneknirschend den geforderten Betrag.

Wie gesagt, es ging mir dabei überhaupt nicht ums Geld, sondern einfach ums Prinzip.

Zum Glück hat mich der Vermieter später noch zweimal daran erinnert, ihn doch bitte positiv zu bewerten. Da werde ich meine Erfahrungen natürlich ebenfalls ehrlich schildern. 😉

Die Fahrt nach Bangkok verlief anschließend erstaunlich entspannt. Obwohl wir sogar noch etwas weiter fahren mussten als bis zum Flughafen, waren wir bereits nach ungefähr anderthalb Stunden bei meiner Bekannten angekommen.

Über den Nachmittag dort habe ich ja bereits einen kurzen Bericht geschrieben. Wir haben gemeinsam gegessen, viel gelacht und einfach noch ein paar schöne Stunden miteinander verbracht.

Da ich meinen Koffer vor dem Flug noch einmal wiegen wollte, lief ich zu einem kleinen Laden direkt gegenüber. Dort stand eine große Waage, mit der normalerweise Reissäcke und andere schwere Dinge gewogen werden.

Zu meinem Schrecken zeigte sie allerdings an, dass mein großer Koffer rund zwei Kilogramm und mein Handgepäck sogar etwa ein Kilogramm zu schwer sei.

Das wunderte mich sehr, denn normalerweise kann ich das Gewicht ziemlich gut einschätzen.

Also nahm ich noch ein paar Dinge aus den Koffern heraus und wog sie einzeln nach, bis ich mir ziemlich sicher war, ungefähr bei den erlaubten 25 Kilogramm zu liegen.

Meine Thai Bekannte aus meinem Ort rief mich noch an. Ob es ok wäre, wenn ich ihr noch ein paar Sachen mitbringe, die sie dringend für ihre Massage benötigt.

Es wären auch nur 2kg😬

Also nochmal 2kg aus meinem Koffer genommen 🙈

Es war aber auch halb so wild. Da ich eh nur Bier, Orginal Red Bull und den Vitamin trink den ich so mag im Koffer hatte.

Das meiste war für bekannte, die das mal probieren wollten.
Da bekommt dann halt jeder 1-2 Flaschen weniger.

Für mich, hatte ich eh wieder nichts imm Koffer.

Für meine Bekannten mache ich das auch gerne.

Kurz darauf erschien ihr Sohn, der perfekt deutsch spricht.
Da er in Deutschland aufgewachsen ist, auch seinen Schulabschluss hat er dort gemacht.
Und gab mir die Sachen für seine Mutter.

Er fragte mich dann, ob ich ihm im Oktober Geld von seiner Mutter mitbringen könnte.

Da er sich ein Auto kaufen möchte, und ihm noch 3.000€ fehlten.
Seine Mutter würde ihm die leihen.

Ich ging dann etwas weiter weg, so dass mich niemand hören konnte und rief seine Mutter an.

Sie bestätigte mir das ganze.

Ich bot ihr an, mein restliches Bargeld dazulassen, sie könne es mir ja in Deutschland zurückgeben.
Sie hat das Angebot dankend angenommen. Und ich ließ ihrem Sohn 3.000€ da.
Ich behielt nur wenige Hundert Euro, als Puffer.

Der hat nicht schlecht geschaut, als ich zurückkam und ihm das Geld einfach in die Hand drückte.
Ich sagte nur „hier, von deiner Mutter“

Ich hatte vorher es so verstanden, dass er einen Teil auf ihr Konto stellen sollte. Doch es war dann doch komplett für ihren Sohn.

Sweetie ließ anschließend noch einige Lebensmittel bei meiner Bekannten, da sie unbedingt mit zum Flughafen fahren wollte. Ich hatte ihr allerdings erklärt, dass es wenig Sinn ergibt, ihren Koffer und die ganzen Taschen quer durch den Flughafen zu schleppen. Das sah sie schließlich auch ein.

Der Vater meiner Bekannten fuhr uns anschließend zum Flughafen.

Gegen 18.30 Uhr machten wir uns auf den Weg und waren ungefähr eine halbe Stunde später am Suvarnabhumi Airport.

Am Schalter G konnte ich meinen Koffer innerhalb von zwei Minuten aufgeben. Meinen Handgepäckkoffer wollten sie allerdings nicht zusätzlich einchecken.

Beim Blick auf die Waage musste ich dann schmunzeln.

Mein Koffer wog nicht 25 Kilogramm, sondern lediglich 22,4 Kilogramm.

Damit lag ich mit meiner eigenen Schätzung ziemlich genau richtig. Offenbar zeigt die Waage in dem kleinen Laden gegenüber vom Haus meiner Bekannten doch etwas großzügiger an, als sie sollte. Das habe ich meiner Bekannten natürlich gleich erzählt.

Anschließend setzten Sweetie und ich uns noch gemeinsam hin.

Plötzlich bekam ich doch noch Hunger.
Sweetie wollte mit mir noch unten in den Food Court gehen. Dort bekommt man, ähnlich wie im Terminal 21, für relativ kleines Geld richtig gutes Essen.

Dafür reichte die Zeit allerdings nicht mehr.

Also wollte sie noch schnell zum Seven-Eleven im Flughafen laufen.

Ich sagte ihr mehrmals, dass sie das sein lassen solle. Mir war die gemeinsame Zeit mit ihr deutlich wichtiger. Im Flugzeug würde ich später sowieso noch etwas zu essen bekommen.

Das wollte sie allerdings überhaupt nicht akzeptieren.

Plötzlich meinte sie, sie habe schrecklichen Durst und müsse unbedingt noch Wasser kaufen.

Natürlich wusste ich sofort, dass das nur eine Ausrede war, damit sie mir noch etwas zu essen besorgen konnte.

Und wenn ich sage, sie ist gerannt, dann meine ich wirklich gerannt.

Von oben konnte ich beobachten, wie sie unten aus der Rolltreppe herauskam und im Laufschritt zum Seven-Eleven lief. Genauso schnell kam sie auch wieder zurück.

In der Tüte hatte sie für mich ein Käse-Schinken-Sandwich, meinen Lieblingsnachtisch aus dem Seven-Eleven und ein Kokoswasser. Für sich selbst hatte sie lediglich die obligatorische Flasche Wasser gekauft.

Ich muss ehrlich sagen, das hat mich schon sehr berührt. Obwohl ich ihr mehrfach gesagt hatte, dass sie das nicht tun müsse, ließ sie es sich einfach nicht nehmen.

Dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Ich ging noch einmal eine rauchen, wir unterhielten uns noch fünf Minuten und anschließend kam sie die berühmte Treppe der Tränen.

Und dieses Mal machte sie ihrem Namen wirklich alle Ehre.

Als wir uns dort verabschiedeten, fing Sweetie plötzlich bitterlich an zu weinen. Sie fiel mir um den Hals und drückte ihr Gesicht an meine Brust.

Ich versuchte sie zu beruhigen, doch es dauerte bestimmt zwei oder drei Minuten, bis sie sich wieder etwas gefasst hatte.

Ich muss allerdings zugeben, dass auch ich schwer mit den Tränen kämpfen musste. Die kleine Maus so weinen zu sehen, hat mich wirklich mitgenommen.

Mein T-Shirt war anschließend komplett durchnässt. Nicht übertrieben als hätte ich mir eine halbe Flasche Wasser darüber geschüttet.
Aber 20 Minuten später, waren immer noch die spuren zu sehen.

Irgendwann mussten wir uns dann trotzdem lösen.

Ich ging langsam auf die Treppe , drehte mich um, winkte ihr zu und wir machten beide noch ein paar Fotos. Sie machte auch noch ein Video von mir, bis ich schließlich aus ihrem Blickfeld verschwand.

Danach ging für mich alles erstaunlich schnell. Sicherheitskontrolle, der Zug zum SAT-1-Terminal und der Weg bis zum Gate – insgesamt habe ich dafür vielleicht 25 Minuten gebraucht.

So war ich sogar noch etwa eine halbe Stunde vor dem offiziellen Boarding am Gate.

Da Sweeties Internet aufgebraucht war, lies ich ihr meine Karte. So muss sie sich für die paar Tage keine mehr kaufen.
Und bis ich wieder komme, wäre ja eh die Karte abgelaufen.

Aber ich konnte ja das W-LAN nutzen.

Also verbrachte ich die restliche Zeit damit, mit Sweetie zu telefonieren.

Sie saß mittlerweile im Taxi.

Sie wollte ja kein Geld von mir, sie hat mir auch mehr als deutlich gemacht. Das sie es persönlich nehmen würde, wenn ich irgendwo etwas verstecke.

Ich hätte auch mehr als genug bezahlt. Den Urlaub mit ihr, sowie meine Reisekosten.
Dann habe ich ja noch Dinge für ihre Tochter und ihren Vater gekauft.
Das wäre mehr als ich müsste.

Aber ich konnte das ja natürlich auch nicht so auf mir sitzen lassen. Sie hat schließlich auch einiges bezahlt.
Auch ihre Anreise, hat sie selbst organisiert.

Also habe ich ihr und ihrer Tochter god gekauft.
Sweetie einen 1/2 Baht Goldring und ihrer Tochter ein Armband.
Beides zusammen kostete etwas mehr als 1.000€.

Als sie an der Wohnung angekommen war und alles ins Condo geschleppt hatte.

Habe ich ihr gesagt, dass das Boarding schon begonnen habe.
Sie soll jetzt einfach machen was ich sage, da uns die Zeit wegläuft.
Und ich im Flieger kein W-LAN mehr haben werde.

Ich habe ihr gesagt, sie soll ihre Lieblings creme aus ihrem Koffer holen.
Dann bitte die Schachtel öffnen und schauen was dort drin ist.

Als sie das Gold entdeckte, fing sie an zu weinen und zu schimpfen 😅

Sie hat sich aber sehr gefreut.
Ich habe ihr gesagt, es ist kein Bargeld, also kann sie auch nicht sauer sein🤣

Sie soll es als Spardose betrachten, es tragen und an mich denken.
Aber wenn sie mal einen Engpass hätte, hat sie auch Geld.

Ihrer Tochter, die auch sehr sparsam ist, soll sie sagen, es wäre ihr erstes Sparbuch.
Und wenn sie etwas Geld zusammen hat, kann sie einen Anhänger dazu kaufen.

Sie war total gerührt und obwohl Tränen ihr Gesicht runter liefen, strahlte sie bis hinter die Ohren.

Das tat mir sehr gut und war sehr froh, dass ich diesen Einfall hatte.

Das Boarding begann pünktlich und auch der Abflug erfolgte exakt zur geplanten Zeit. Der Flug selbst verlief völlig problemlos und wir waren so schnell unterwegs, dass wir in Deutschland fast eine Stunde früher als geplant angekommen wären. Kurz vor der Landung mussten wir allerdings noch eine rund zwanzigminütige Ehrenrunde über dem Flughafen drehen, da vor uns ein anderes Flugzeug die Landebahn blockierte und diese offenbar nicht rechtzeitig verlassen konnte. Dadurch ging der Zeitvorsprung zwar größtenteils wieder verloren, insgesamt war es aber ein absolut entspannter und angenehmer Rückflug. Im nächsten und letzten Abschnitt folgt dann noch der Flug selbst und mein persönliches Fazit zu dieser Reise, so wie zu Sweetie

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Am Sonntagmorgen sind wir wie immer erst einmal gemütlich aufgestanden und haben gefrühstückt. Anschließend brachte Sweetie die Wäsche zur Laundry und fing an, unsere Sachen für die Abreise zu packen. Ich fragte sie natürlich, ob ich ihr helfen solle. Die Antwort könnt ihr euch sicherlich denken: Nein, natürlich nicht.

Irgendwann kam sie dann aber doch zu mir und fragte, ob ich die Wäsche von der Laundry holen könnte. Die Sonne schien ziemlich stark und sie ist hier bekannterweise absolut kein Sonnenanbeter und rennt vor jedem Sonnenstrahl davon.

Also gesagt, getan. Die drei bis vier Minuten zu Fuß zur Laundry gelaufen, die frisch gewaschene Wäsche in zwei Tüten gepackt und wieder zurück zum Haus. Dort holte ich den Wäscheständer und fing an, alles aufzuhängen. Davon war Sweetie allerdings überhaupt nicht begeistert. Das wäre doch ihre Aufgabe. Ich sagte ihr nur, dass ich kein Kind bin und in Deutschland schließlich auch alles selbst mache. Also solle sie mich wenigstens das erledigen lassen. Nach einer kurzen Diskussion durfte ich dann tatsächlich weitermachen.

Als alles hing, machte ich mir noch einen Kaffee und setzte mich auf den Balkon. Plötzlich schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: Verdammt! Wir hatten doch um 12 Uhr einen Termin zur Besichtigung von Eigentumswohnungen.

Ein Blick auf die Uhr 11:20 Uhr. Sweetie war weder geduscht noch fertig angezogen und steckte noch mitten im Packen. Also erklärte ich ihr, dass ich den Termin komplett verschwitzt hatte und wir uns jetzt wirklich beeilen müssten. Da der Termin mit einem Deutschen war, wollte ich unbedingt pünktlich erscheinen.

Zu meiner Überraschung war sie tatsächlich in Rekordzeit fertig. Um 11:40 Uhr konnten wir losfahren. Damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Zwei Minuten vor zwölf kamen wir schließlich am Condominium an. Unser deutscher Ansprechpartner saß bereits dort. Also setzten wir uns erst einmal zusammen, tranken noch eine Cola und unterhielten uns ein wenig.

Anschließend schauten wir uns die komplette Anlage sowie verschiedene Wohnungen an. Auf jeder Etage befinden sich insgesamt neun Wohnungen: eine Doppelwohnung, drei größere Einzelwohnungen mit knapp 50 Quadratmetern sowie fünf kleinere Einheiten mit rund 40 Quadratmetern.

Besonders interessant war folgende Geschichte: Ein Thai hatte auf einer Etage insgesamt sieben Wohnungen gekauft, konnte die Raten später aber nicht mehr bezahlen. Deshalb hängen inzwischen an fast allen Türen Schilder der Bank. Die Wohnungen sind zwar deutlich heruntergekommen und müssten komplett renoviert werden, doch nach einem Gespräch mit dem Bankvertreter, der ebenfalls vor Ort war, konnten wir uns auf einen wirklich sehr interessanten Preis einigen.

Sollte dieser Preis tatsächlich zustande kommen, wäre das ein echtes Schnäppchen. Selbst wenn man noch rund 200.000 bis 250.000 Baht in die Renovierung investieren müsste, läge man immer noch etwa 20 bis 30 Prozent unter dem Preis einer vergleichbaren, bereits renovierten Wohnung in derselben Anlage.

Da mein Bekannter aus Deutschland, der im April mit mir hier in Thailand war, ebenfalls investieren möchte, rief ich ihn direkt nach dem Termin an. Wir unterhielten uns lange, rechneten verschiedene Szenarien durch und kamen zu einem durchaus interessanten Ergebnis. Da wir beide bereits einige Immobilien in Deutschland besitzen, ist uns das Thema nicht fremd. Natürlich funktioniert in Thailand vieles etwas anders. Themen wie Steuern, Abschreibungsmöglichkeiten oder Finanzierungen unterscheiden sich teilweise deutlich. Trotzdem lässt sich auch hier vernünftig kalkulieren.

Nach unserem Gespräch rief ich den Bankvertreter noch einmal an und bekundete Interesse an allen sieben Wohnungen. Jetzt bin ich gespannt. Er hat mir zugesichert, dass die Bank innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen ein offizielles Angebot unterbreiten möchte möglichst zu dem Preis, über den wir bereits gesprochen haben.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich vom Kauf des anderen Condos erst einmal Abstand genommen habe. Dieses Projekt hier wäre deutlich interessanter. Für ungefähr das gleiche Geld bekäme ich hier gleich drei Wohnungen. Mal schauen, was daraus wird.

Aber selbst wenn die Bank am Ende doch einen Rückzieher macht oder die Preise noch einmal deutlich erhöht und das Ganze dadurch uninteressant wird, hat mir diese Besichtigung gezeigt, dass man hier durchaus noch echte Schnäppchen finden kann. Man muss eben genau wie in Deutschland suchen, suchen und noch einmal suchen.

Was mich allerdings in Städten wie Pattaya oder Bangkok etwas stört, ist die unglaubliche Bautätigkeit. Ein Hochhaus wird direkt neben das nächste gesetzt, obwohl teilweise die bestehenden Gebäude noch längst nicht vollständig verkauft oder vermietet sind. Deshalb halte ich es hier für besonders wichtig, nicht nur auf die Lage zu achten, sondern vor allem das richtige Objekt zum richtigen Preis zu kaufen.

Nach der Besichtigung verabschiedeten wir uns und fuhren zunächst zum Lotus. Ich wollte noch einige Dinge besorgen, die ich mit nach Deutschland nehmen wollte, und Sweetie kaufte noch verschiedene Sachen für Laos ein. Insgesamt waren wir bestimmt anderthalb Stunden dort unterwegs.

Anschließend ging es zurück nach Hause, wo das große Packen weiterging. Eigentlich wollten wir gegen 17 Uhr nach Naklua zu Tori fahren, da ich dort wieder eines seiner berühmten Grillhähnchen vorbestellt hatte. Ganz pünktlich haben wir das allerdings nicht geschafft. Gegen 17:30 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg.

Als wir ankamen, war noch gar niemand da. Also überhaupt nicht schlimm, dass wir etwas später waren. Wir setzten uns trotzdem schon einmal an den Stammtisch und unterhielten uns. Nach und nach trafen dann mehrere Deutsche ein, darunter natürlich auch Tori.

Es entwickelten sich wieder einige nette Gespräche. Sweetie hatte Lust auf ein Eis. Ich schlug ihr vor, einfach meinen Nachtisch zu essen, da ich den ohnehin nicht wollte. Das wäre in diesem Fall ein Eis gewesen. Sie war natürlich sofort einverstanden.

Ich fragte Tori, ob Sweetie das Eis vielleicht schon bekommen könnte, obwohl ich mein Hähnchen noch gar nicht essen wollte. Es war mir einfach noch etwas zu früh. Natürlich war das überhaupt kein Problem. Kurz darauf bekam sie ihr Eis serviert, das ihr auch hervorragend schmeckte.

Gegen halb acht gab ich dann Bescheid, dass mein Hähnchen jetzt langsam fertig sein dürfte. Wenige Minuten später stand es auch schon vor mir. Wie immer riesengroß und wirklich hervorragend.

Tori entschuldigte sich sogar noch und meinte, die Hähnchen wären heute etwas kleiner als sonst und er würde mir deshalb einen Rabatt geben. Ich sagte ihm aber sofort, dass das völliger Unsinn sei. Die Größe war absolut in Ordnung und ich erwarte dort keine Sonderbehandlung oder irgendwelche Rabatte.

Sweetie probierte natürlich ebenfalls ein Stück vom Hähnchen und war auch sofort begeistert. Es hat ihr richtig gut geschmeckt.

Doch sie würde sich so ein Hähnchen vermutlich nie selbst bestellen. Die 269 Baht wären ihr einfach zu viel Geld. Wobei ich ehrlich sagen muss, selbst wenn sie es bestellen würde, wäre es für sie ohnehin viel zu viel. Wahrscheinlich würde sie höchstens ein Viertel davon essen und den Rest über drei oder vier Tage verteilt aufbrauchen.

Wie ich später bezahlt hatte, habe ich gesehen das Torti nur 270 Baht für das Hähnchen berechnet hatte.

Nach dem Essen sagte Sweetie dann zu mir, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie schon einmal zurück zum Haus fährt. Sie wollte das Packen noch in Ruhe fertig machen, damit für den Abend alles erledigt ist und wir am nächsten Morgen keinen Stress mehr haben. Ich könne ja ruhig noch etwas am Stammtisch bleiben.

Also gesagt, getan.

Sweetie machte sich auf den Heimweg und ich blieb noch eine Weile sitzen. Wir unterhielten uns weiter über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug.

Gegen halb zehn brach die Runde dann langsam auf. Einige wollten noch in die Walking Street, da sie erst an diesem Tag angekommen waren. Tori war ebenfalls müde und die etwas älteren Herrschaften hatten sich ohnehin schon früher verabschiedet.

Ich setzte mich anschließend noch an die Bar, wo bereits ein Deutscher mit seiner thailändischen Frau saß. Außerdem waren noch zwei Bedienungen von Tori dort. Wir unterhielten uns wirklich gut, auch mit den beiden Mädels hinter der Theke. Es wurde viel gelacht und die Stimmung war ausgesprochen locker.

So kam es dann auch, dass ich mir noch drei Whisky-Cola gönnte.

Sweetie hatte sich natürlich gemeldet, als sie zu Hause angekommen war. Zwischendurch rief sie mich sogar noch zwei weitere Male an und fragte, wann ich ungefähr nach Hause komme.

Mittlerweile war es schon deutlich nach 22 Uhr. Also bestellte ich mir ein Motorradtaxi und fuhr ebenfalls zurück.

Als ich am Haus ankam, war Sweetie mit dem Packen bereits fertig. Gemeinsam gingen wir noch einmal alle Schränke, Schubladen und Ecken durch, um wirklich sicherzugehen, dass wir nichts vergessen hatten.

Danach ging es gemeinsam unter die Dusche.

Ich glaube, in diesem Moment wurde uns beiden so richtig bewusst, dass dies vorerst unsere letzte gemeinsame Nacht sein würde.

Wir blieben deshalb noch lange wach, redeten viel und genossen einfach die gemeinsame Zeit. Geschlafen haben wir letztendlich erst gegen halb drei.

Um sieben Uhr waren wir allerdings schon wieder wach.

Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt, wenn es um den Montag und damit um den letzten Tag dieser Reise geht.

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Ehrlich , du kriegst die Wäsche nass von der Laundry zurück?
Ich hol mir die eigentlich immer getrocknet gebügelt und fixfertig im Bündel verpackt. Ich fand das praktisch, wusste gar nicht dass man sie auch nass , oder zumindest noch klamm mitnehmen kann.
Schöner Bericht BtW
 
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Ehrlich , du kriegst die Wäsche nass von der Laundry zurück?
Ich hol mir die eigentlich immer getrocknet gebügelt und fixfertig im Bündel verpackt. Ich fand das praktisch, wusste gar nicht dass man sie auch nass , oder zumindest noch klamm mitnehmen kann.
Schöner Bericht BtW

Sweetie war ja auch in einem Selfservice. Das heißt da stehen Waschmaschinen und Trockner. Hier werden ein paar Baht eingeworfen und die Maschine beginnt ihre Arbeit.
Dann merkt man sich die Nummer und die Zeit die, die Maschine benötigt und kommt wieder wenn sie fertig ist.
Dann kann man alles in einen Trockner packen.
Und das gleich nochmal von vorn, Nummer merken etc.

Sweetie möchte halt Geld sparen. Also macht sie unsere Wäsche selbst. Da die laundry die du meinst, meist um die 60 Baht pro kg kostet und hier eine Waschmaschine wenige Baht. Dann hängt sie die Wäsche zuhause auf.

Also ich sage mal wie zuhause in Deutschland 😏😅
 
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Wie schon erwähnt, verlief am Flughafen alles unglaublich schnell. Es war wirklich erstaunlich wenig los.

Bei meiner Anreise war die erste Immigration derart überfüllt, dass sie kurz nach meiner Ankunft sogar geschlossen wurde. Die zweite Immigration war ebenfalls bis weit in den Gang hinein mit Menschen gefüllt. Diesmal war davon überhaupt nichts zu merken.

Natürlich waren einige Leute unterwegs, aber weder an den Check-in-Schaltern noch später an der Sicherheitskontrolle oder Passkontrolle gab es nennenswerte Warteschlangen. Es lief alles wie am Fließband – ähnlich wie bei meiner Abreise in Frankfurt. Das war natürlich perfekt.

Auch das Boarding verlief absolut problemlos. Sämtliche Mitarbeiter waren ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt.

Ich hatte Sitz 16G in der Premium Economy. Nachdem ich meinen Handgepäckkoffer verstaut hatte, setzte ich mich hin und stellte fest, dass die drei anderen Plätze meiner Viererreihe noch frei waren.

Sofort begann natürlich das innere Hoffen, dass das auch so bleiben würde.

Die letzten Passagiere stiegen ein und der Steward begann bereits, die Türen zu schließen. Ich dachte schon: Das sieht verdammt gut aus.

Genau in diesem Moment hörte ich einen Mann zu seiner Frau sagen: „Wo ist denn 16F?“

Er stand zunächst auf der falschen Seite des Ganges und konnte deshalb seinen Sitzplatz nicht finden. Ich sagte erst einmal nichts. Kurz darauf bemerkte er allerdings selbst, dass sein Platz direkt neben mir war.

Wir schauten uns kurz an und hatten vermutlich beide exakt denselben Gedanken.

Zu ihm gehörten seine Frau mit einem Baby sowie eine Tochter.

Halleluja.

Die Stewardess stand zufällig direkt hinter ihm und fragte, ob sie helfen könne.

Er antwortete, dass er seinen Platz inzwischen gefunden habe.

Ich blickte in die Reihe direkt hinter uns und sah, dass dort alle vier Plätze frei waren. Also sagte ich zu ihm:

„Ich kann mich auch eine Reihe nach hinten setzen, dann habt ihr hier alles für euch.“

Er lächelte nur und antwortete:

„Nein, bleib ruhig sitzen. Das passt schon. Guten Flug.“

Ich bedankte mich ebenfalls und wünschte ihm auch einen guten Flug.

Die Stewardess schaute erst ihn, dann mich an. Wir sagten praktisch gleichzeitig:

„Da wird sowieso keiner mehr kommen.“

Sie grinste nur, nickte zustimmend und ging weiter.

Puh … noch einmal Glück gehabt.

Wobei ein schreiendes Kleinkind direkt hinter mir vermutlich auch nicht unbedingt angenehmer gewesen wäre. Aber zunächst hatte ich tatsächlich eine komplette Viererreihe für mich alleine.

Kleiner Spoiler: Der Flug war unglaublich ruhig. Das Baby hat man während des gesamten Fluges kein einziges Mal gehört. Also alles bestens.

Die Tochter hatte sich inzwischen auf einen freien Fensterplatz in einer Zweierreihe gesetzt. Als die Stewardess später kontrollierte, ob alle angeschnallt waren, fragte sie das Mädchen nach ihrem Alter.

Dabei stellte sich heraus, dass sie noch keine 15 Jahre alt war.

Daraufhin erklärte die Stewardess den Eltern sehr freundlich, dass ihre Tochter dort leider nicht alleine sitzen dürfe. Hintergrund seien die Sicherheitsvorschriften. Sollte es zu einem Notfall kommen und die Sauerstoffmasken herunterfallen, müsse ein Passagier mindestens 15 Jahre alt sein, um alleine auf einem Sitzplatz sitzen zu dürfen.

Den Eltern gefiel das verständlicherweise überhaupt nicht, da sie sich mit dem Baby ebenfalls über etwas mehr Platz gefreut hatten.

Der Stewardess tat das sichtlich leid. Sie entschuldigte sich mehrfach und erklärte, dass sie diese Vorschriften nun einmal einhalten müsse.

Also gab die Tochter ihren schönen Fensterplatz wieder auf und setzte sich zähneknirschend zurück zu ihren Eltern.

Kurz darauf rollten wir zur Startbahn, hoben pünktlich ab und erreichten ohne besondere Vorkommnisse unsere Reiseflughöhe.

Ich freute mich schon darauf, nach dem Essen die komplette Sitzreihe für mich zu haben. So konnte ich mich endlich einmal richtig lang machen und hoffentlich viele Stunden schlafen.

Währenddessen schaute ich noch einen Film und wartete auf das Abendessen.

Nach gut einer Stunde wurde dieses auch serviert. Das passte mir zeitlich perfekt. Film zu Ende, Essen fertig und anschließend direkt schlafen.

Ich entschied mich für das Hähnchen. Alternativ hätte es auch ein Nudelgericht gegeben. Bilder von der Speisekarte füge ich später noch ein.

Vorab gab es noch eine kleine Tüte Salzbrezeln.

Das Essen selbst hat mir gut geschmeckt. Es war lediglich etwas zurückhaltend gewürzt. Zum Glück lagen Salz und Pfeffer dabei. Nach dem Nachwürzen war es wirklich lecker.

Nach dem Essen ging ich noch einmal auf die Toilette und machte mir anschließend mein Bett fertig.

Ich hatte sämtliche Kissen und Decken der freien Sitzplätze eingesammelt und konnte es mir dadurch wirklich bequem machen.

Und das war auch gut so.

Denn bereits nach etwa einer halben Stunde merkte ich wieder, dass die Sitze der Condor und mein Hintern einfach keine Freunde werden.

Das Kuriose daran ist: Die Sitze fühlen sich mit der Hand richtig weich und bequem an.

Ich habe am Nachmittag zuvor stundenlang auf einer Betonbank bei meiner Bekannten gesessen und überhaupt keine Probleme gehabt.

Aber nach zwanzig oder dreißig Minuten auf diesen Sitzen beginnt mein Hintern regelmäßig weh zu tun. Irgendwie sind diese Sitze und ich einfach nicht kompatibel.

Also machte ich mich lang und schlief erstaunlich schnell ein.

Ich würde schätzen, dass ich ungefähr neun Stunden geschlafen habe. Ganz kann das zwar nicht stimmen, weil wir deutlich früher als geplant in Deutschland angekommen sind. Aber gefühlt war es wirklich fast der gesamte Flug.

Ich wurde tatsächlich erst wieder wach, als irgendetwas an meinem Kissen entlangschrammte.

Ich öffnete die Augen, schaute in den Gang und sah sofort, dass bereits das Frühstück verteilt wurde.

Mein erster Gedanke war:

Moment mal … bin ich gerade erst eingeschlafen?

Ein Blick auf die Uhr zeigte dann allerdings noch 1 Stunde und 34 Minuten bis zur Landung.

Perfekt. Besser hätte das Timing wirklich nicht sein können.

Bis ich mein Frühstück bekam, dauerte es allerdings noch einmal ungefähr eine halbe Stunde.

Geschmacklich war es völlig in Ordnung, allerdings bestand es ausschließlich aus süßen Sachen.

Es gab eine warme Apfeltasche, die tatsächlich noch richtig heiß war, ein Stück Kuchen, einen Joghurt sowie etwas Obst.

Mir persönlich fehlte einfach etwas Herzhaftes. Ein kleines Stück Käse, etwas Schinken oder irgendetwas in dieser Richtung hätte das Frühstück für mich deutlich ausgewogener gemacht.

Dazu trank ich einen Kaffee, anschließend noch eine Cola und einen Orangensaft.

Als ich mit dem Frühstück begann, startete ich noch einen Film, obwohl mir von Anfang an klar war, dass ich ihn nicht mehr komplett würde sehen können.

Irgendwann schaute ich wieder auf die Uhr.

Nur noch rund 30 Minuten bis zur Landung.

Der Landeanflug begann und auf einmal merkte ich, dass wir wieder durchstarteten.

Mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht. Wir waren tatsächlich wieder durchgestartet. Kurz darauf meldete sich auch schon der Captain und erklärte, dass wir noch eine rund zwanzigminütige Ehrenrunde drehen müssten, da vor uns eine Maschine die Landebahn blockierte und diese nicht rechtzeitig verlassen konnte. Trotzdem sind wir am Ende immer noch rund 25 Minuten früher gelandet als ursprünglich geplant.

Am Flughafen in Frankfurt ging anschließend wieder alles erstaunlich schnell. Aus der Maschine raus, direkt zur elektronischen Passkontrolle und dort nirgends anstehen. Im Prinzip konnte ich bis zum Gepäckband einfach durchlaufen.

Dort wurde eine voraussichtliche Wartezeit von sieben Minuten angezeigt. Ich finde das mittlerweile wirklich eine gute Sache, dass viele Flughäfen diese Informationen anzeigen. So weiß man wenigstens ungefähr, worauf man sich einstellen kann.

Letztendlich dauerte es aber nur drei oder vier Minuten, bis das Gepäckband anlief. Ich hatte mich schon vorher an die Stelle gestellt, an der die Koffer aus der Gepäckanlage auf das Band geschoben werden. Tatsächlich war mein Koffer einer der ersten. Das Priority-Gepäck hat also auch auf dem Rückflug wieder tadellos funktioniert.

Anschließend ging ich vor den Flughafen, stellte mich auf die andere Straßenseite und gönnte mir erst einmal eine Zigarette. Danach rief ich meinen Bekannten an und gab ihm Bescheid, dass er mich abholen könne.

Etwa 20 bis 30 Minuten später war er auch da. Wir fuhren zunächst noch zu ihm nach Hause, wo es für mich erst einmal einen Espresso gab. Anschließend ging es noch rund zweieinhalb Stunden bis nach Hause.

Damit war dieser Urlaub endgültig beendet.

Noch ein kurzes Fazit zur Condor.

Ihr wisst ja, dass ich die Condor automatisch immer mit der Thai Airways vergleiche, weil ich normalerweise seit vielen Jahren ausschließlich mit Thai Airways nach Thailand fliege. Dieses Mal habe ich mich zum allerersten Mal aus Preisgründen für die Condor entschieden.

Durch die beiden Upgrades habe ich letztendlich zwar noch einmal rund 200 Euro auf den ursprünglichen Flugpreis draufgelegt. Trotzdem müsste die Condor für mich künftig ungefähr 300 Euro günstiger sein als die Thai Airways, damit ich sie wieder wählen würde.

Der Service war wirklich hervorragend. Die Mitarbeiter waren freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Auch die Maschine selbst ist deutlich moderner als die Boeing der Thai Airways, die zwischen Frankfurt und Bangkok eingesetzt wird. Das Entertainment-System ist hervorragend, alles ist modern aufgebaut und funktioniert problemlos. Auch der Check-in sowie die gesamte Organisation liefen absolut reibungslos. Selbst das Thema Upgrades fand ich bei Condor sehr interessant. So etwas habe ich bei Thai Airways bisher noch nie erlebt.

Auch die Premium Economy bietet bei Condor spürbar mehr Beinfreiheit als bei Thai Airways.

Trotzdem gibt es für mich zwei entscheidende Punkte.

Zum einen komme ich mit den Sitzen der Condor einfach nicht richtig zurecht. Ich weiß nicht warum, aber mein Hintern und diese Sitze werden einfach keine Freunde. Das ist natürlich etwas sehr Individuelles und muss bei anderen überhaupt nicht so sein.

Zum anderen gefällt mir das Catering bei Thai Airways persönlich besser. Das Essen ist für meinen Geschmack etwas besser und auch zwischendurch bekommt man dort eher noch ein Sandwich oder einen kleinen herzhaften Snack. Bei Condor gab es zwischen den Mahlzeiten lediglich die kleinen Salzbrezeln. Das finde ich für einen Langstreckenflug etwas wenig.

Der Service hingegen hat mir bei Condor sogar besser gefallen als bei Thai Airways.

Noch kurz anzumerken: Die Condor hat mir etwa drei bis vier Stunden vor dem Abflug noch eine E-Mail geschickt, mit der Möglichkeit, auf ein Upgrade zu bieten. Dieses Mal habe ich die E-Mail rechtzeitig gesehen, weil das Ganze etwa eine Stunde vor Abflug geschlossen wird.

Ich hänge hiervon einen Screenshot an. Dort könnt ihr die jeweiligen Mindestgebote sehen, die für die Versteigerung aufgerufen wurden. Das Upgrade in die Premium Economy hatte am Abend zuvor 99 Euro gekostet, das Upgrade in die Business Class 499 Euro. Da es sich hierbei allerdings um eine Versteigerung handelt, ist natürlich nicht garantiert, dass man den Sitz auch tatsächlich zum Mindestgebot erhält.

So viel also zu meinem kleinen Flug-Review.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich niemandem von der Condor abraten möchte. Ganz im Gegenteil. Das ist eine wirklich gute Fluggesellschaft. Der Service ist hervorragend, die Flugzeuge sind modern und der gesamte Ablauf hat tadellos funktioniert.

Für mich persönlich passen lediglich die Sitze nicht so richtig und das Essen ist insgesamt etwas süßlastig. Außerdem finde ich das Snack-Angebot während des Fluges etwas schwächer als bei Thai Airways.

Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich über viele Jahre an die Thai Airways gewöhnt bin.

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So Leute, jetzt fehlt nur noch mein persönliches Fazit zu dieser Reise. Ich möchte die vergangenen Wochen noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen und alles etwas sacken lassen. Deshalb wird das Review nicht zwischen Tür und Angel geschrieben, sondern mit etwas Abstand.
Zeitnah werde ich dann mein ausführliches Fazit veröffentlichen, sowohl zur Reise selbst als auch natürlich zu Sweetie. Ich möchte mir einfach die Zeit nehmen, alles noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen.
 
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Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht.

Ich bin gespannt auf Dein Fazit.

Aber vorweg, ich glaube mit Sweetie hast Du ein Glücksgriff gefunden.
 
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Hast Du vor, Sweetie mal Deutschland zu zeigen bevor Du den Weg zu ihr wagst (für immer?)
 
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War schon so richtig "Live" dabei zu sein.
Besonders der herzschmerzliche Abschied an "der" Rolltreppe ging einem so richtig nahe.
 
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